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Wo lassen Sie denken Où laissez-vous penser? Rent a brain...
...ist wieder entstanden. Nach langer Zeit konnte ich mich dazu aufraffen. Alexander meinte, es sei bestimmt ein blaues Bild, aber es ist in gelben und braunen Tönen. Er hat vorher nur die Skizze gesehen und konnte damit nichts anfangen.
Schwalben flirren in Höhe eines vierstöckigen Hauses, zwitschern aufgeregt durcheinander, ihre Bäuche und Schwänze weiß gezeichnet. Aus unerfindlichen Gründen sind sie genauso schnell wieder weg, wie sie gekommen. Vielleicht hat sich in diesem Moment der Luftdruck geändert.
Schreiben bedeutet, Gedanken zu ordnen und den Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Aber ich schreibe Dinge, die mich zur Zeit weniger bewegen. Ich schaffe es nicht mehr, in mich hineinzuhorchen. Als hätten meine Sinne ihre Empfindsamkeit verloren. Oberflächlichkeit hat sie abgelöst.
Der Wecker tickt. Und ich bekomme eine Gänsehaut. Jemand sägt an einem Stück Holz. Ich kann es hören, aber nicht sehen. Heute ist Schabbat. Gestern abend hat der Rabbiner mit uns gefeiert. Er bringt den Kindern jeden Freitag ein bißchen mehr bei.
"Gott ist ein Mensch, der gestorben ist, und dann ist daraus Gott geworden." "Gott ist im Himmel." Das sagen die kleinen Kinder ebenso wie - "Gott hat die Dinos erschaffen." "Gott ist überall, im Himmel, in den Blumen, in uns."
Gott ist für die Kinder ein wichtiges Thema. Er gibt ihnen Halt und Sicherheit. Und er regt in starkem Maße ihre Phantasie an. Gott ist wahrlich ein großes Thema!
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