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Wo lassen Sie denken Où laissez-vous penser? Rent a brain...
6 Wochen daheim. Es lockt mich schon wieder. Das Fernweh. Ich kaufe mir Bildbände mit großen farbigen Fotos von Plätzen auf dieser Welt, die nur darauf warten, von mir entdeckt zu werden. Ich sitze in meinem kleinen rechteckigen Zimmer in Berlin, schaue mir die Fotos an und kann förmlich hören, wie sie mir zuflüstern: "Packe deine Koffer, erlebe diese Welt, Fotos können dir nicht genügen." Das stimmt, aber sie stillen meinen ersten Durst. Am meisten zieht es mich in den Nahen Osten. Israel natürlich, Jordanien (Petra!), Ägypten. Faszinierend, die Geschichte, die mit diesen Ländern verbunden ist. Jeder Platz, jeder Stein, jeder Baum weiß etwas zu erzählen, hat eine Legende. Es hat etwas Romantisches, in Ruinen umherzuwandeln, die Jahrtausende alt sind, alten Karawanenwegen zu folgen, in der Wüste in den Bergen herumzuklettern. Ich hatte Glück hier in Berlin. Ich habe einen super Job. Jeden Tag fahre ich für ein paar Stunden nach Indien... mit der U-Bahn. Genauer gesagt, in meinen kleinen indischen Laden. Da sitze ich dann, umgeben von Brokatdecken, Seidensaris, Tüchern, kostbaren Wandbehängen mit kleinen Spiegeln, die das Böse abwehren sollen, die schönsten Farben und Stoffe, umhüllt von Sandelholzduft und Yasmin, wie in einem Märchen aus 1001 Nacht. So kann man auch andere Kulturen kennenlernen. Aber nichts geht natürlich übers Reisen. Demnächst London und Mexico! Bericht folgt...
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