Band 5. Principium Indi­viduationis

Der Graue Fundus

Nach dem Tode von Horst Lummert.

Horst Lummert

Artikel & Dokumente von: 1996-2010

Aus: kuckuck feder 6, 1996.

Erhältlich bei:

Amazon.de, Libri.de, bol.de, BOD

Lesen Sie:

  • Die Menschheit steht also nur vor der einen Frage: hat sie Kultur - oder hat sie sie nicht.
  • Massen bewegen nichts, Massen werden bewegt.
  • "Politisch korrekt" ist das gerade Angesagte. Im Sozialismus war es die Parteilinie.
  • Die individuelle Freiheit gedeiht - nach gemeiner Auffassung - in einer freien Gesellschaft, und das ist ein Irrtum.
  • Die Geschichte will das Kollektiv, nicht den individuellen Täter.
  • Ein Humanist würde sagen, daß die Kriminalität gesellschaftlich bedingt sei, während der Rassist und Genetiker auf die ererbten Unveränderlichkeiten verweist.

(Rezensionsexemplare?)

Einleitung:

Antike Heldensagen sprechen von herausragenden Sondergestalten und ihrem zahllosen Gefolge.

Die autonomen Individuen erscheinen als Götter und Halbgötter. Die Idee, daß die Masse sich auflösen und individualisieren möge - so etwas wie eine Vergöttlichung des versklavten Menschen in einer neuen Welt von neuen Göttern... -, ist und bleibt eine Utopie.

Spekulationen dieser Art gelten den etablierten Religionen als Blasphemien.

Das principium individuationis ist das Prinzip der Befreiung aus dem zeitlichen Ablauf, der kollektiv-historischen Zwangsläufigkeit.

Das principium individuationis macht dem die Zähne stumpf, der die sauren Trauben aß, nicht seinen Kindern und Kindeskindern. Das principium individuationis ist die rechtzeitige Entdeckung der deutschen Philosophie.

Die Zerstörung des Individuums, ein Merkmal dieser Zeit und ihres obwaltenden Ungeistes, ist die Zerstörung der Erkenntnisfähigkeit. Der vollkommene ist der unteilbare Mensch. Die Annäherung an ihn ist die Annäherung an den Ersten und Einzigen, ans Ende mithin und den Wiederbeginn.

Die ersten 10 Seiten:

Inhalt:

  1. Eine historische Turbulenz
  2. Was ist Kunst?
  3. Warum nicht bei Null anfangen?
  4. Emanzipation und Sprache
  5. Grundsätze in Frage stellen
  6. Lob der Eigenständigkeit
  7. Meine Heimat ist die Familie
  8. Es ist wahr
  9. Noch einmal die Savanne unter der Federhaube
  10. Demokratieverlust
  11. Verstrickungen
  12. Nicht reinen Blutes, reiner Seele
  13. Stich zu!
  14. Wer nicht tötet, bleibt aus der Geschichte
  15. Vom übergeordneten Wert der Freiheit
  16. Geister, Geister, die mich riefen, die blitzenden Götter
  17. Die ersten Schritte des letzten Fußgängers
  18. Jetzt!
  19. Das Vereinigte Palästina, die Europäische Union, ...
  20. Das Böse und das Gute
  21. Hinweg und hinaus
  22. Immer so
  23. Am Rudel vorbei in die vorbestimmte Richtung
  24. Und jenseits der Flüsse
  25. Hüte dich vor falschen Identitäten!
  26. Kommst dir entwurzelt vor, hast alles vergeben
  27. Aus dem Kasten, aus dem Haus
  28. Mystik wie ein Same für die Behutsamkeit
  29. Städtische Wildnis ist kein Ersatz
  30. Was folgt der Einsicht, wenn nicht die Tat
  31. Etwas vom Heidentum
  32. Nur im Geiste sind wir zu retten
  33. Kollektivismen und das freie Individuum
  34. In alle Himmelsrichtungen
  35. Gesetzlos oder nicht
  36. Vater Krieg

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2010-09-23

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