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08.01.00

Horst Lummert

Indígenas?

Die Maya-Völker und die Qualifizierung ihrer Entdecker, Vernichter und sozialen Wiedererwecker.

Der latein-amerikanische Ethnizismus hat viele Gesichter.

Name und Identität. / Das "revolutionäre" Drogenkartell

Das schlichte Ergebnis meiner ersten Eindrücke lautet: Der Neoliberalismus wird von den (rechten) Paramilitärs und der (linken) Guerilla gleichermaßen bekämpft. Der Hauptfeind sind die "Gringos", das Hauptsorgenkind sind die "Indígenas". Feind und Mündel werden mit Pseudonymen belegt, die sie - die einen bewußt, die anderen unbewußt - herabsetzen sollen.

Das fiel mir zuerst auf, nämlich am Text zu einer Fotografie: "Den Indígenas wird ihre Identität genommen." Das war ein erstaunlicher Satz. Offenbar wurde gar nicht realisiert, daß mit diesem Sammelbegriff (!) "Indígenas" (!) den Menschen die geschichtliche Identität abgesprochen wird. Die Maya-Völker als "Eingeborene" zu bezeichnen, darauf muß man erst einmal kommen. Nach konquistadorischer Auffassung waren sie die "Vorkolumbianischen" oder "Vorkolumbischen", letztlich "Vorgeschichtlichen". Mit dem Einfall der spanischen Barbaren unter der Führung des Christoph Columbus begann die Geschichte "Lateinamerikas". Die militärpolitische Zerschlagung des letzten Maya/Aztekenreiches war nicht das Ende einer Geschichte, sondern der Beginn "der" Geschichte. Die Übriggebliebenen heißen nun "Indígenas", man könnte sie genauso falsch "Indiogenas" nennen. Die "Linke" übernimmt unbesehen die Sprache der Eroberer, die eine Hochkultur in den Stand von Wilden zurückstuft, was auch etwas darüber aussagt, wie die Invasoren einst hausten. "In die Steinzeit zurückgebombt", würde man heute sagen.

Mit der Vergabe falscher Namen sollte der Region und den Menschen die Identität, die Geschichte, mit der christlichen Unterwerfung die Seele, die Erinnerung, das Selbstverständnis geraubt werden. Der physische Völkermord war eine fast schon banale Konsequenz daraus.

Indessen ist die Maya-Kultur so gewaltig, daß die Satansbrut aus Europa es nicht schafft, sie restlos auszurotten. Die alten Tempelstädte, Stufenpyramiden, Stelen, Hafenanlagen, diese insgesamt überwältigende Architektur, das mittlerweile lesbare Schriftsystem, ein astronomischer Kalender, der alles in den Schatten stellt, was die Ausgeburten des Abendlands den "eingeborenen" MAYA zu bieten hatten, und die Menschen, die Menschen haben wie im Koma ihre Mörder überlebt.

Das christliche Vernichtungswerk an der Maya-Zivilisation war im Wissen ihrer Priester und Propheten vorausgesehen und vorhergesagt - freilich ebenso der Untergang dieser Mörder- und Plünderer-"Kultur" aus Europa. Die Zeitrechnung der Maya hat dafür das Jahr festgelegt: 2012 nach unserem weltlichen oder "christlichen" Kalender. Das Datum deckt sich ungefähr mit biblischen Angaben. Grundlage ist die Bewegung des Universums. Mit dem Ende der "langen Rechnung", d.h. dem Ende eines Aion, beginnt ein neues, beziehungsweise die Wiederholung des vergangenen Weltzeitalters. Die Maya, heute oft die Ärmsten der Armen, müssen nur die Zeit abwarten. Ihre "Apathie" ist das kosmosgerechte WARTEN.

Die revolutionären Bewegungen "Lateinamerikas" lassen oft ihren maoistischen Einfluß erkennen. China ist ethnisch, geopolitisch und kulturhistorisch mit den Maya verwandt. Es liegt nah, daß sich China und Japan um den pazifischen Raum bemühen. Das ist der große Rahmen.

Im engeren Sinn setzen Revolution und Konterrevolution auf die autochthonen Kräfte. So erscheint auch die Guerilla nationalpolitisch und regional anti-US-amerikanisch eingeengt. Die Globalisierung, die wir heute erleben, ist keine Entwicklung nach einem Strategiebuch. Man muß das Wesen der Technik und ihre Geschichte in die Bewertung einbeziehen, um die "Neue Weltordnung" verstehen zu können. Die revolutionären und scheinrevolutionären ("sozialen") Bewegungen Mittel- und Südamerikas haben die Komponente einer Fortschrittsfeindlichkeit, die sich gleichwohl als fortschrittlich versteht. Die Globalisierung ist ein Nebenprodukt der elektronisierten&computerisierten Weltinfrastruktur. Das jedem zugängliche Internet signalisiert die Befreiung aus nationalen, regionalen, ideologisch-politischen Einschränkungen - prinzipiell für jeden Menschen auf Erden und im All. Der Wirtschaftsliberalismus impliziert die Überwindung des Nationalstaats als Institution. Die Gelegenheit muß wahrgenommen werden. Eine sozialrevolutionäre Guerilla, die die Liberalisierung und Globalisierung zu hindern trachtet, macht praktische Politik gegen die Geschichte. Die Agrarreform als Landverteilung an die Kleinbauern ist der falsche Weg. Die neuen Grundbesitzer verkaufen ihr Land, sobald sich Käufer finden. Oft sind im öden Erdboden Schätze verborgen, für die internationale Konzerne zu zahlen bereit sind. Die Agrarreform ist eine Zwischenetage der Globalisierung&Industrialisierung vernachlässigter Regionen.

Die Ökologiebewegung bindet die Kleinbauern an die "eigene Scholle", verteidigt ihren Coca-Anbau, d.h. die Interessen der Agrarproduzenten als der ersten Drogenstation. Das "Verschwinden" und die Ermordung oppositioneller Kräfte ist oft schwer aufzuklären, weil mehrere Interessen miteinander kollidieren. Ein Journalist, der die Verbindung des Drogenhandels mit der Guerilla aufdeckt, bringt sich in Lebensgefahr. Stößt ihm etwas zu, wird das Verbrechen gewöhnlich den "Todesschwadronen" der Paramilitärs zugeschrieben, obwohl die - als verlängerter Arm der Regierung im Antidrogenbündnis mit den USA - den Drogenhandel bekämpfen. Die einzigen, die die Zusammenhänge und Hintergründe verdunkeln müssen, sind die "revolutionären" Bewegungen. Die USA werden wegen ihrer harten - legitimen - Anti-Drogen-Politik bekämpft. Das ist nicht jedem klar und wird in den Medien systematisch verschleiert. Der ökologische Kampf zum "Schutz der Regenwälder", die in Wahrheit den Boden ersticken, bringt sich in den Verdacht, eine undurchdringliche Erdzone vor Licht und Sonne - zuerst vor dem Sonnenlicht der kritischen Aufklärung! - zu "schützen".

Die Zeitschrift "Lateinamerika Nachrichten" 307, Januar 2000, Jahrgang 27 der "Chile-Nachrichten". Thema: Kolumbien. Von Gewalt gezeichnet - der unmittelbare Anlaß zu diesen Überlegungen - hält von der ersten bis zur letzten Seite gewissenhaft das "Binnen-I" durch. Für eine ideologisch-strikte Sprachregelung spricht auch diese Ausnahme: Kriegstreiber bleiben, was sie immer waren. KriegstreiberInnen gibt es nicht. Die deutsche Monatsschrift erscheint am Kreuzberger "Mehringhof" und wird von beiden Kirchen gefördert. Das ökologistische und anthroposophische Grundverständnis gehört in die Geschichte der Neuen Sozialen Bewegungen (NSB) Deutschlands und muß nicht eigens betont werden. Das (nicht nur publizistische) "Lateinamerika"-Engagement der deutschen Pseudolinken ist eine politische Intervention, die unter dem Deckmantel der "Hilfe" für die Unterdrückten und des "Schutzes" ihrer Naturressourcen eine reaktionäre Wirtschaftsweise mit regional-separatistischen Nationalstaatsmodellen gegen die USA etablieren will. Darin liegt die Gefahr für die "Indígenas": daß sie falschen Freunden aufsitzen, die nicht die Interessen der Maya vertreten, sondern mit ihrer Hilfe europäische, will heißen: mitteleuropäische Wirtschafts- und Einflußpolitik durchsetzen wollen.

Die "ökologische" Regenwaldpolitik hindert die Region an der wirtschaftlichen Entwicklung und einer politischen Stabilisierung. Die ökofaschistischen Gesellschaftsmodelle laufen darauf hinaus, die Länder der Dritten Welt in kleinen Zwangsstaatsgebilden zu balkanisieren, um sie von außen besser kontrollieren und dirigieren zu können. Es ist das europäische, spezifisch deutsche Modell der Einmischung. Der Anti-US-Amerikanismus ist der kleinste und einzige Nenner der ideologischen Kommunikation. Wenn die spanischsprachige "Chasqui", was so viel wie Botenläufer bedeutet, an Peitschenknall (chasquido) erinnert, aber auch an chasquear (reinlegen, foppen, an der Nase herumführen), wenn die sich von Günter Grass das Motto liefern läßt: "El libro tendrá última palabra frente a la tecnologia. No hay imagen más bella que la de un niño leyendo"... Ja, dann haben wir ein Problem, weil sich die Authentizität in Frage gestellt sehen muß. Ich glaube, daß die Umorientierung vom christlichen Kind zum prä- und postchristlichen Erwachsenwerden das bessere Rezept für diese Länder wäre. Grassens Satz ist darum nicht falsch; im ideologischen Kontext will er mir nur etwas rückständig erscheinen. Wir wissen, wie schnell solche Sprüche vergessen werden, sobald die politische Macht errungen ist. Hinter der heilen Welt des Günter Grass verbirgt sich eine Interessenpolitik, die in ihrer ganzen Zwielichtigkeit längst nicht erkannt worden ist.

DANIEL 8,16ff.: ...und ich hörte eine Menschenstimme mitten über dem Ulai rufen und sprechen: Gabriel, lege diesem das Gesicht aus, damit er's versteht. Und Gabriel trat nahe zu mir. Ich erschrak aber, als er kam, und fiel auf mein Angesicht. Er aber sprach zu mir: Merk auf, du Menschenkind! Denn dies Gesicht geht auf die Zeit des Endes...

DANIEL 9,21ff.: ...eben als ich noch so redete in meinem Gebet, da flog der Mann Gabriel, den ich zuvor im Gesicht gesehen hatte, um die Zeit des Abendopfers dicht an mich heran. Und er unterwies mich und redete mit mir und sprach: Daniel, jetzt bin ich ausgegangen, um dir zum rechten Verständnis zu verhelfen. Denn als du anfingst zu beten, erging ein Wort, und ich komme, um dir's kundzutun; denn du bist von Gott geliebt. So merke nun auf das Wort, damit du das Gesicht verstehst. Siebzig Wochen sind verhängt über dein Volk und deine heilige Stadt; dann wird dem Frevel ein Ende gemacht und die Sünde abgetan und die Schuld gesühnt, und es wird ewige Gerechtigkeit gebracht und Gesicht und Weissagung erfüllt und das Allerheiligste gesalbt werden. So wisse nun und gib acht: Von der Zeit an, als das Wort erging, Jerusalem werde wiederaufgebaut werden, bis ein Gesalbter, ein Fürst kommt, sind es sieben Wochen; und zweiundsechzig Wochen lang wird es wieder aufgebaut sein mit Plätzen und Gräben, wiewohl in kummervoller Zeit. Und nach den zweiundsechzig Wochen wird ein Gesalbter ausgerottet werden und nicht mehr sein. Und das Volk eines Fürsten wird kommen und die Stadt und das Heiligtum zerstören, und dann kommt das Ende durch eine Flut, und bis zum Ende wird es Krieg geben und Verwüstung, die längst beschlossen ist. Es wird aber vielen den Bund schwer machen eine Woche lang. Und in der Mitte der Woche wird er Schlachtopfer und Speisopfer abschaffen. Und im Heiligtum wird stehen ein Greuelbild, das Verwüstung anrichtet, bis das Verderben, das beschlossen ist, sich über die Verwüstung ergießen wird.

Die ernste und wichtige Arbeit wird von einem einzigen Mann und, so füge ich hinzu, von einer Frau getan. Darin liegt eine Drohung. Wenn alles nur noch an einem oder zwei Menschen hängt, haben wir eine messianische Qualität zu vermerken. Das Licht in solcher Dunkelheit wird viele Schatten werfen. Der junge Chassid wird, so Gott will, lesen und die Spur entdecken. Aber ich spüre auch, daß die Offenbarung seiner Bestimmung ihm Kraft genommen hat. Sohn David spielt jetzt mit. Die Opscherene hat ihn erhoben und den Vater geschwächt. David steht als Sohn des Rabiners im Licht, gerade bei denen, die mit dem religiösen Judentum nichts zu tun haben wollen. Sie sind fasziniert und verängstigt zugleich. Eltern und Erzieher erleben es als tiefen Einschnitt. Sie fürchten die chassidische "Beeinflussung" und sind beeindruckt von der Lehrtätigkeit des Rabiners. Erwachsene nehmen am Unterricht teil - und fürchten um ihre Identität: daß sie ihre Lebensweise ändern könnten. Da geschehen die seltsamsten Dinge: "Warum soll mein Sohn kein Schweinefleisch mehr essen"? Er will es nicht mehr essen. Schlimm genug, daß er's jemals aß. Eine Frau trägt nur noch lange Röcke und geschlossene Blusen. Ihre israelische Mutter droht: wenn die Tochter fromm wird, schmeißt sie sie raus.

Die messianische Zeit hat einen Brennpunkt, eine Herdstelle, einen Quell- und Qualort. Der glühende Stein schlägt aufs Wasser. Die zentrifugalen Wellen, die über die Ufer treten und den Sturm entfachen, sind von minderem Rang, doch ihre Wucht verändert die Welt von Angesicht zu Angesicht. Die kochende See ist ein Aionsereignis. Die Wiederkehr ist die Neubegründung des Gesetzes. Wir haben daran teil, denn hier steht es geschrieben seit langem. Chassidisch Werk war vorgesehen. Daniel spricht von der Flut. Die Erde wird seit Monaten geflutet. Vor siebenundzwanzig Jahren in Holland schrieb und zeichnete ich: Schwarz kommt. Eine schwarze Kugel vom Himmel, die die Sonne verfinstert und auf die Erde zurollt.

Die Kritik am Feminismus hat existentielle Formen angenommen und paßt ins Bild der Verwüstung und der Wiederkehr, die aber keine Rückkehr ist. Wir gehen uns und der Wahrheit Gottes entgegen, indem wir vom Wege nicht abkommen. Im Zusammenhang, scheint's, völlig absurd: Wenn wir Helmut Kohl nur ein wenig wenden, den Namen KHL in KLH, kommen wir auf folgende Botschaft: vollendet, fertig, ganz, zu Ende, alle, verbraucht sein, vorüber sein, aufgerieben, vernichtet werden. Und Helmut HEL, HaEl MUT - sterben, absterben, tot sein. MUMATh - zum Tode gebracht, umgebracht, hingerichtet werden... Das ist messianisch, nicht bloß politisch, zu begreifen. In ihm, dem Manne, soll Gott, seine geschichtliche Wahrheit, vernichtet werden. Die Offenbarung aber wird sie heimsuchen, die Mörder Gottes, des Vaters, des heiligen Geistes. Ich weiß aber auch, was ich mit diesen Worten riskiere.

Amaleq schläft nicht, das wisse! Meine Deutung als Am-Al-Amaq läßt sich abwandeln in (A/YM L YMaQ) Volk und MUTTER des TALs und des UNERFORSCHLICHEN. ISIS. Die Amaleqiter wären somit das Volk der Göttin Isis, der Mutter der Hathor, für die in der Wüste das Goldene Kalb errichtet wurde, als Mosheh im, am, auf dem Berge Gottes weilte. ISIS erklärte sich wie der Gott vom Sinai: Ich bin, ich war, ich werde sein. Niemand wird meinen Schleier heben. Die Göttin als die Große Mutter erscheint irdisch konkret und verständlich. Die kosmische Wiederkehr läßt nach dem Gesetzgeber fragen. So tritt der Gott Abrahams, Jitzchaqs und Jaaqovs auf, der Gott vom Sinai, wo er sich (!) dem Volk verhüllt (!), der Isis den "Schleier" abreißt und sein (!) Ordnungsgesetz vorlegt. Dieselbe Erkenntnis, die einst zur Vertreibung aus dem Paradiese führt: der Schritt und der Weg aus Ägypten aber ist eine Wiedergeburt.

Gott gibt seinem - soeben - Erstgeborenen das Gesetz mit auf den Weg. Aus Ägypten ist er nicht vertrieben worden, Ägypten mußte mit ihm niederkommen. Der Gott vom Sinai erklärt die Zusammenhänge und befiehlt schließlich, das zu tun, was getan werden muß, wenn der Wiedergeborene leben soll. Das begibt sich bis zur Eroberung des Gelobten Landes und der Politik in ihm. Eine neue Lehrzeit hat begonnen. Der Sturz des Pyramidenreiches der Maya lag in der Logik der Zerstörung Ägyptens. In den spanischen Christen, die das Land eroberten und die alte Kultur heimsuchten, waren die Hebräer zurückgekehrt. Es war nicht das letzte Wort. Aber es sieht doch so aus, als ob der Gott vom Sinai seine Pläne durchsetzen werde. Alles folgt seinem Gesetz, seinem Willen, und er hat ihn uns aufgeschrieben. Das Wunder der Schrift können wir nicht hinterfragen, wir würden sonst die Sprache verlieren.

Der kurzgeschlossene Gedanke lautet: Die Stunde der Maya ist das "Zeitalter des Wassermann". Damit würde das ökologistisch-feministische Engagement zum Element des "Wartens", es entspräche dem "Gesetz" der Maya und wäre dem kommenden Aion, dem Wiederbeginn zuzuordnen, dem Zeitalter Liliths oder der Schlange, gegen die sich der Falke erst wieder rüsten muß. Die Pharaonen kämen wieder, die Befreiung läge in ferner Zukunft. Denn offensichtlich ist der Beginn nicht das primitive und offene Leben, sondern die Unterdrückung und die Unwissenheit, die aber als "Neues Wissen" auftritt. Die Deutung des Namens MAYA als hebr. MaJ = Wasser war der Anfang, und Daniel spricht von einer Flut... Wir sind vor dem Ende, und das ist der Verlust des Rechts. Müssen die Maya-Völker sich der Globalisierung öffnen und den Regionalisten, Separatisten, Nationalisten, Friedensengeln, neunmalklugen Greenhorns eine Abfuhr erteilen? Der Herr der Geschichte hat - so oder so - auch die Maya bedacht. Ihre besonderen Belange und Interessen können sie nur historisch, nicht mystisch-ahistorisch, ins Auge fassen. Ihre Weisen haben zweimal das bevorstehende Ende erkannt. Vielleicht läßt es sich diesmal korrigieren. Davon hätten dann auch die Zugewanderten etwas, die aus Europa.

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