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Erkenntnistheorie und politische Praxis - Seit 1973 - Redaktion: Horst Lummert
H.L./kkk - Daß jede wahre Sprache unverständlich sei, ist Bernd Mattheus' These. Daß auch offenbar "verständliche" Texte täuschen können (und im vorliegenden Fall zunächst täuschen sollten), zeigte kuckuck 7: Mattheus' Fragmentarisches über Peter Rosei war ein Rezensions-Verschnitt über P.Rosei, E.Y.Meyer und Th.Bernhard - eine Travestie der Kunst der Kritik. "Wenn der Name Peter Rosei beliebig austauschbar ist, wer ist dann, frage ich mich, oder besser: wer macht den Autor?" Das Interview mit Thomas Bernhard (Heidi Schmidt: "wahnsinnig gut") versteht Mattheus als einen "Versuch, den Kritikern auf die Sprünge zu helfen, zu zeigen, daß Th.B. die konsequente Fortsetzung seiner Bücher ist bzw. dafür sorgt, daß es keine Brüche zwischen Werk und Autor gibt. Es ist fast überflüssig, zu erwähnen, daß das Interview fiktiv ist, aber aus authentischen Äußerungen und Werkzitaten besteht".
kuckuck 8
1975, Sommer
kokhaviv press:
Horst Lummert in kuckuck (kulikri)
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