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Erkenntnistheorie und politische Praxis - Seit 1973 - Redaktion: Horst Lummert
1974-00-00
"wir sind noch nicht, wie es eigentlich sein müßte, dazu in der lage, unsere aufmerksamkeit auf das verhängnis ANTONIN ARTAUDS zu richten. wir sind noch nicht so weit, die letzten zehn jahre ARTAUDS in ihr wahres licht zu rücken", schrieb MAURICE BLANCHOT 1958 (1). auch die folgenden in deutschland publizierten arbeiten, die sich ARTAUDS theoretischem werk zum theater widmen, sprechen - wie MARIANNE KESTING - von dem mythos ARTAUD: "ANTONIN ARTAUD ist bei uns zu einer art geistesgeschichtlicher legende geworden, bevor genauere informationen über seine person und sein werk in die öffentlichkeit dringen konnten" (2).
dieser informationsmangel hat nicht nur haltlose spekulationen über die person des dichters genährt, sondern auch dazu beigetragen, daß ARTAUDS literarische schriften als erzeugnisse eines drogensüchtigen und geisteskranken weitgehend ignoriert wurden: "... ausgeklammert wird von uns hierbei eine vierte schaffensperiode, welche ARTAUDS literarische aktivität der spätzeit, d.h. der jahre 1937 bis zu seinem tode 1948 umfaßt. die schriften dieser späten periode sind werke eines geisteskranken und dürfen von der literarischen forschung nur mit äußerster vorsicht herangezogen werden" (3).
die im zuge der œuvres complètes jüngst veröffentlichten briefe der jahre 1943-1946, die ARTAUD in der anstalt von rodez verfaßt hat, und die in der von JACK HIRSCHMAN herausgegebenen anthologie (4) enthaltenen arbeiten ermöglichen inzwischen ein ausreichendes studium seines spätwerkes.
die auszeichnung von ARTAUDS essay van gogh, le suicidé de la société mit dem sainte-beuve preis hindert jedoch die kritik nicht daran, ARTAUD schriftstellerische qualitäten abzusprechen, so daß NICOLA CHIAROMONTE (5) behauptet, ARTAUD habe sich in einer lage befunden, die künstlerischen ausdruck gar nicht vertrug.
groß ist die zahl der autoren, die das angesichts seiner schriften empfundene ungenügen ARTAUDS krankheit, geisteskrankheit zuschreiben: "ARTAUDS denken und sein leben standen unter dem stern des ungleichgewichts ... er starb 1948 an rektalkrebs nach schrecklichem leiden, das ihn seit jahren der droge ausgesetzt hatte. schon vorher jedoch war sein geist schubweise, wenn nicht gestört, so doch vom übermaß der schmerzen erschüttert, an einen rand geführt, wo sich ihm das qualvolle erliegen ständig eröffnete" (6).
ARTAUD erkrankte als fünfjähriger an meningitis und befand sich fortan in nervenärztlicher behandlung.
tatsächlich findet er durch die krankheit zur sprache, auch wenn er zunächst nur artikuliert, daß ihm eine sprache, die literarisch wirksam ist, verwehrt ist.
er spricht vorerst von einer physiologischen schwäche, von einer krankheit, "die die seele in ihrer tiefsten wirklichkeit angreift, ihren ausdruck vergiftet, geistiges gift, wirkliche paralyse. eine krankheit, die uns der sprache und der erinnerung beraubt und das denken entwurzelt" (7).
sein bemühen, sich als dichter zu etablieren, "führte ARTAUD dazu, sowohl seine ideen wie die regungen seiner seele bis zum paroxysmus zu treiben" (8). so muß er erfahren, daß seine stärke nicht in den gedichten liegt, die er vergeblich zu veröffentlichen versucht, sondern in der analyse eines geisteszustandes, der seine kommunikationsfähigkeit beeinträchtigt; in dieser erkenntnis publiziert JACQUES RIVIÈRE, der chefredakteur der nouvelle revue française, 1924 die mit ANTONIN ARTAUD geführte korrespondenz.
aber ARTAUD sollte sein verhältnis zu dieser sprachstörung, die er als mangel und verlust empfindet, später revidieren und sich bekenntnishaft ("ich schreibe für analphabeten") gegen das geschriebene wort wenden: "wörter sind ein erklärter morast, nicht durch die existenz, aber durch das menschliche leiden. als dichter höre ich wörter, die nicht in die welt der gedanken gehören, denn wo ich bin, da gibt es kein denken mehr" (9). bis 1935 ist ARTAUDS schaffen überwiegend seinen theaterprojekten gewidmet, er gründet mit ROGER VITRAC und ROBERT ARON das théâtre alfred jarry und konzipiert sein theater der grausamkeit.
dem geht seine beteiligung an den aktivitäten der surrealistischen gruppe um ANDRÉ BRETON voraus, wo er als verfasser offener briefe und denkschriften, die an die weltlichen autoritäten gerichtet sind, in erscheinung tritt, sowie als autor verschiedener szenarien, von denen nur la coquille et le clergyman von GERMAINE DULAC realisiert wird.
als ANTONIN ARTAUDS theaterprojekt mit der aufführung der cenci nach STENDHAL und Shelley scheitert, besteht sein dichterisches werk aus einem gedichtband (tric trac du ciel 1923), aus le pèse-nerfs (1925), l'art et la mort (1929), einer auftragsarbeit (héliogabale ou l'anarchiste couronné 1934) und einer adaption von M.G.LEWIS' le moine, einem englischen schauerroman von 1796.
der mißerfolg läßt ihn nach mexico reisen, wo er die kult- und kultur-formen der tarahumara-indianer studiert und an ihrem peyotl-ritual teilnimmt.
nach frankreich zurückgekehrt (1937), scheitern seine heiratspläne mit einem mädchen der belgischen high-society, da er offenbar gesellschaftlich nicht tragbar ist. ARTAUD publiziert neben seinem reisebericht (voyage au pays des tarahumaras) die auf dem tarock basierenden nouvelles révélations de l'être unter dem pseudonym le révélé.
im gleichen jahr tritt er eine zweite reise an: bewehrt mit einem stock, den er für den des ST.PATRICK hält, nach irland und in die geisteskrankheit hinein.
anscheinend einem religiösen wahn verfallen, wird ARTAUD konfiniert und lebt während 9 jahren in nervenheilanstalten.
die schaffensperiode während der internierung ist seine produktivste; der durch die ver-rückung initiierte stilwandel bedingt - korrespondierend zu vielen geisteskranken malern - auch ein forciertes arbeiten.
neben zahllosen briefen, die ARTAUD bewußt als literarische form wählt (lettres de rodez 1946), veröffentlicht er bis zu seinem tode mehr als sechs arbeiten (10).
darum bemüht, nach klanglichen gesichtspunkten verse (buchstäblich) zu schmieden, benützt er dazu einen amboß und einen holzhammer. "er will mit der verführerischen säure, der worte, in die spuren des grimmigen fleisches eindringen. seine poesie des schreis fordert, daß die logische, diskursive seite des wortes hinter seiner körperlichen verschwindet und unter seinem klanglichen gesichtspunkt verstanden wird. die artikulierte sprache ist durch eine von ihr abweichende natursprache zu ersetzen, die in der gebärde gipfelt" (11).
selten tauchen allerdings seine syllabeln isoliert auf, vielmehr zwischen den versen, am anfang eines briefes... um sich gewissermaßen einzustimmen.
auf anregung eines psychiaters übersetzt er werke von POE, CARROLL und SOUTHWELL, arbeiten, die für ARTAUD so bezeichnend sind, daß man ihnen mit dem begriff adaptionen besser gerecht wird.
er bricht künftig mit dem, so PETER WEIBEL (12), "jahrhundertealten affirmativen charakter der kultur, jenem typ kommunikation, der sozial konstitutiv ist - in der erkenntnis, daß dieser es ist, der verkehrsweg und -mittel der repression ist". sich im besitz einer international verständlichen sprache wähnend, entwickelt er eine privatsprache, die uns ohne eine analyse - wie sie ein freund ARTAUDS, PAULE THÉVENIN, gemacht hat (13) - nicht zugänglich ist. das wort ist für ARTAUD der exorzismus eines gedankens, ist ein fötus, der wie das denken nur rauh übergangen werden kann. (er löst jedoch seine forderungen selbst nicht ein, sondern bedient sich weiterhin der sprache, indem er notizbuch um notizbuch füllt, selbst wenn diese schon vollgeschrieben sind.) ARTAUD singt, er schreit, er führt ein skatologisches vokabular ein und stellt die frage: warum könnte es nicht eine welt ohne zahlen und buchstaben gewesen sein, die ausschließlich für analphabeten gemacht ist, die niemals zählen konnten?
eine rundfunksendung pour en finir avec le jugement de dieu (1948) wird abgesagt und erregt ebenso wie das tête-à-tête im theater vieux-colombier durch die schreie ARTAUDS aufsehen, schreie, mit denen er den bericht seiner irlandabenteuer und seiner internierung begleitet, "sich ganz und gar den krämpfen seiner krankheit überlassend, die er, so wie sie war, zur schau stellte" (14). einen ähnlichen eindruck hatte er schon bei seinen zuhörern anläßlich eines vortrags über das theater und die pest an der sorbonne (1933) hinterlassen: er verläßt die sprachliche ebene und versetzt sich in den zustand eines sterbenden pestkranken.
diese aktionen übersteigen die bloße illustration einer rede; ARTAUDS vorträge tendieren eher zum schauspiel, seine mimik ist der grimassierender katatoniker nicht unähnlich, so daß man sein gebärdenspiel mit dem von ARNULF RAINER eingeführten begriff des autistischen theaters am treffendsten bezeichnen kann.
ARTAUDS werk ist von einer bruchlosen kette von identifikationen gekennzeichnet. an ABEL GANCE, von dem er erfahren hat, daß er E.A.POES the fall of the house of usher verfilmen will, schreibt er, daß er usher selbst sehr ähnlich sei und für sich beanspruche, POE zu verstehen: "wenn ich mich nicht mit diesem charakter identifiziere, tut es keiner auf der welt" (15).
während der recherchen für héliogabale identifiziert sich ARTAUD gänzlich mit seiner hauptfigur - wenn auch mit einer, die in starkem kontrast zu seiner person steht. "die beiden pole, zwischen denen ANTONIN ARTAUD lebt: van gogh, in dem er sich wiederfindet, und heliogabal, das pendant. heliogabal als ein kaiser, der jenem erotismus fröhnte, dem ARTAUD entsagt hat, der verrückte sonnenanbeter als jemand, der ARTAUD hätte sein können... ein anti-ARTAUD" (16).
und der zufall, eine ausstellung von VAN GOGHS bildern 1947 in der orangerie, verhüllt nur ungenügend ARTAUDS eigentliche beweggründe, einen essay über VAN GOGH zu schreiben. die replik auf den artikel eines psychiaters, der VAN GOGHS arbeiten abqualifiziert hat, gibt ihm gelegenheit, seine biographie mit der VAN GOGHS zu vergleichen, gelegenheit, sich mit VINCENT VAN GOGH und den geisteskranken insbesondere solidarisch zu erklären und die psychiatrie zu denunzieren. gelegenheit, sich zu den von ihm geschätzten dichtern und denkern zu bekennen, deren beschädigte biographien meist durch einen abrupten frühen tod abreißen oder in den wahnsinn münden: "deshalb starb ISIDORE DUCASSE an der raserei, weil er wie E.A.POE, NIETZSCHE, BAUDELAIRE und GÉRARD DE NERVAL seine individualität bewahren wollte, anstatt wie VICTOR HUGO ... zum trichter jedermanns gedanken zu werden" (17). von der psychiatrie spricht er, mit recht, mit verachtung, wenn er auf seine elektroschockbehandlung einerseits verweist und andererseits auf die inkompetenz eines kardiologen, dem der kranke VAN GOGH anvertraut war.
"also hat eine kranke gesellschaft die psychiatrie erfunden, um sich gegen die untersuchungen bestimmter visionäre zu schützen, deren hellseherische kräfte sie störten ... denn ein verrückter ist ein mensch, den die gesellschaft nicht hören will, ihn aber davor zurückhalten möchte, bestimmte unerträgliche wahrheiten zu äußern" (18).
VAN GOGHS krankheit ist wie die ANTONIN ARTAUDS nicht eindeutig diagnostiziert, die spekulationen reichen von alkoholismus über epilepsie bis zur schizophrenie. in analogie zu ARTAUD kann man aber einen stilwandel im werk beobachten, den VAN DANZIG automatismus nennt, der das gesamte künstlerische werk VINCENTS durchziehe, mit der zeit aber immer stärker hervortrete als auswirkung des krankheitskeimes in der persönlichkeit des künstlers (19). neuere untersuchungen machen VAN GOGHS eigenartige stellung innerhalb der familie für den krankheitsprozeß verantwortlich: "es war VINCENTS schicksal, ohne eigene identität auf die welt zu kommen. er war ein ersatz für seinen toten bruder; ein beweis dafür ist, daß seine eltern ihm den gleichen namen gaben" (20).
ARTAUDS kindheit ist von gleichwertigen erlebnissen geprägt, die selbst in seine späten schriften noch direkt eingehen: er ist fünf jahre alt, als sein bruder ROBERT (drei tage alt) stirbt, und als neunjähriger ist er zeuge vom tod seiner schwester GERMAINE, die nur sieben monate am leben war (21).
ARTAUDS van-gogh-essay ist ein geistiges bekenntnis zu einem menschen, der sich - wie er selbst - dazu entschlossen hat, gegen die gesellschaft zu existieren. er fühlt sich verdammt und vampirisiert, seiner gesundheit bestohlen, von der andere profitierten. "VAN GOGH starb nicht in einem zustand wirklichen deliriums, sondern ist körperlich das feld eines problems geworden, das der wißbegierige geist der menschheit seit anbeginn erörtert hat; die vorherrschaft des fleisches über den geist oder die des körpers über das fleisch oder die des geistes über das eine und das andere" (22). wie schon in zwei texten seiner surrealistischen periode (23), weist er den selbstmord als eine tat aus, die keinesfalls resultat einer individuellen entscheidung ist; vielmehr sei eine ganze armee böser wesen nötig, um den körper zur ausführung dieses unnatürlichen aktes zu zwingen. das kollektive bewußtsein der gesellschaft habe folglich VAN GOGH in den selbstmord getrieben: "eines tages erschienen VAN GOGHS scharfrichter, so wie sie für GÉRARD DE NERVAL, BAUDELAIRE, E.A.POE und LAUTRÉAMONT erschienen sind. jene, die eines tages sagten: und jetzt, VAN GOGH, genug, in dein grab mit dir, wir haben genug von deinem genie gehabt, und was das unendliche anbelangt, das unendliche gehört uns" (24). aus der lektüre von VAN GOGHS briefen schließt er, daß der psychiater DR.GACHET den maler wirklich verabscheute und - indem er ihn während gesundheitlicher krisen mied - der direkt wirksame grund für seinen freitod war. als weitere ursache führt ARTAUD - wie jüngste psychopathographien bestätigen - die geburt von VAN GOGHS neffen an, infolgedessen der bruder VINCENT seine zuwendung und fürsorge versagt habe. selbst wenn die tatsachen dagegen sprechen und THEO seinen bruder finanziell unterstützt hat, hinderte ihn das nicht, "ihn für wahnsinnig zu halten, für einen visionär mit halluzinationen, und er beharrte in diesem denken, anstatt in dem delirium seines bruders mitzugehen, um ihn zu beruhigen" (25).
sehr einfühlsam schildert ARTAUD den depressiven: "es gibt seelen, die sich an bestimmten tagen wegen einem einfachen widerspruch umbringen würden, und deshalb muß man nicht gerade geisteskrank sein ... in einer ähnlichen situation konnte ich es nicht mehr ertragen - ohne ein verbrechen zu begehen - zu hören: herr ARTAUD, sie phantasieren, wie es mir so oft passiert ist, und VAN GOGH hörte genau das" (26).
das bekenntnis des dichters zu VINCENT ist nicht nur ein leidenschaftliches zu dessen werken, die die gesamten griechischen tragödien ersetzen würden, die mit dem blick eines genies, eines philosophen wie NIETZSCHE gemalt seien, und die die phantastischen geschichten von POE, MELVILLE, HAWTHORNE, NERVAL, ARNIM oder HOFFMANN übertreffen würden. in dem maler sieht er auch sein gestörtes verhältnis zur sexualität verkörpert, seine asexualität, die er auf diesen projiziert; in einer passage, die gegen seinen psychiater, DR.LATRÉMOLIÈRE, gerichtet ist, schreibt er: "sie fordern aktives delirium des bewußtseins, während sie es andererseits mit ihrer gemeinen sexualität erdrosseln. und das ist genau das, in dem der arme VAN GOGH schamhaft war. schamhaft, wie ein seraph oder eine jungfrau nie sein könnte, denn sie sind gerade diejenigen, die am anfang die große maschine der sünde entfacht und genährt haben" (26). ferner glaubt er, daß sich alle wahren geisteskranken vor dem erotischen verbrechen schützen, weshalb sie auch konfiniert würden, denn sie weigern sich, komplicen für diese erhabene schweinerei zu sein.
wie der blick VAN GOGHS, der - so ARTAUD - seine krankheit besser als jeder psychiater der welt lokalisiert habe, ist auch ARTAUDS blick am luzidesten bei der analyse eigener konflikte, für die uns zur zeit nur das diskreditierende beschränkte vokabular der psychopathologie zur verfügung steht, um sie zu bezeichnen. aber vielleicht wird man, kündet MICHEL FOUCAULT an, eines tages nicht mehr recht wissen, was wahnsinn gewesen sein mag. "ARTAUD wird auf dem boden unserer sprache stehen und nicht den bruch mit ihr bedeuten ... all das, was wir heute als grenze, fremdheit, unerträglichkeit empfinden, wird die leidenschaftslosigkeit des positiven erreicht haben" (27).
anmerkungen
(1) blanchot, m., die grausame poetische vernunft. in: artaud, a.: die nervenwaage (henssel, berlin 1961) s.9 ff.
(2) kesting, m.: antonin artaud und das theater der grausamkeit. akzente 1 :22-35 (1962)
(3) blüher, k.a.: antonin artauds theater der grausamkeit. romanische forschungen 2/3 :318-342 (1968)
(4) hirschman, j.(hrsg.): antonin artaud anthology (city lights books, san francisco 1965, 1972). artaud, a.: œuvres complètes, tome X-XI (gallimard, paris 1974)
(5) chiaromonte, n.: antonin artaud und sein double. merkur 26 :870-882 (1972)
(6) schlocker, g.: die magie auf dem theater. theater heute 9 :33-35 (1963)
(7) antonin artaud in einem brief an jacques rivière vom 25.mai 1924 in: artaud, a: œuvres complètes, tome I (gallimard, paris 1970)
(8) chiaromonte, a.a.o.
(9) artaud, a.: préambule (1946) in: œuvres compl., tome I
(10) révolte contre la poésie (1944); xylophonie contre la grande presse et son petit public / histoire entre la groume et dieu (1946); artaud le momo (1947); van gogh, le suicidé de la société (1947); ci-gît, précédé de la culture indienne (1947); pour en finir avec le jugement de dieu (1948)
(11) a.artaud, der wahnsinnige durch d.gesellschaft - van gogh, der selbstmörder durch die gesellschaft mattheus, unveröffentl. manuskript 1974
(12) weibel, p.: kritik der kunst/kunst der kritik (jugend und volk, wien/münchen 1973), s.35
(13) thévenin, p.: entendre/voir/lire. tel quel 39-40 (1969, 1970)
(14) chiaromonte, a.a.o.
(15) antonin artaud in einem brief an abel gance vom 27. november 1927 in: œuvres compl., tome III (gallimard, paris 1961)
(16) mattheus, a.a.o.
(17) artaud, a.: van gogh, le suicidé de la société (k., paris 1947). zitiert nach: hirschman, s. 135-163
(18) ebd.
(19) zitiert nach: navratil, l.: woran litt vincent? ciba-symposium 5 :210-216 (1959)
(20) nagera, h.: vincent van gogh. psychoanalytische deutung seines lebens anhand seiner briefe (reinhardt, münchen/basel 1973), s.10
(21) vergl. hahn, o.: portrait d'antonin artaud (le soleil noir, paris 1968), s.12 ff.
(22) artaud, van gogh... a.a.o.
(23) le suicide est-il une solution? die antworten auf die umfrage erschienen 1925 in der révolution surréaliste
(24-26) artaud, van gogh... a.a.o.
(27) foucault, m.: la folie, l'absence d'œuvre (1964) in: foucault, schriften zur literatur (nymphenburger, münchen 1974), s.119.
kuckuck 6
74/75, Winter
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Horst Lummert in kuckuck (kulikri)
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