Anzeigen im kuckuck
Nachdem in Heft 4 (S.74) darauf hingewiesen wurde, daß kuckuck - grundsätzlich - kein Werbeträger sei, sind einige Anzeigenangebote eingetroffen. Sie werden abgelehnt.
Die im vorigen Heft und auch diesmal wieder abgedruckte Anzeige des Buchmagazins Die Neue Barke ist die sichtbare Folge eines vor längerer Zeit - anläßlich des in der Neuen Barke (Heft 1/74) behandelten Themas Zeitschriften im Abseits - vom LESEN-Verlag angeregten, schließlich mit ihm vereinbarten Anzeigentausches.
Verträge werden erfüllt. Besagte Anzeige mußte, um das Gebührengefälle auszugleichen, im kuckuck zweimal erscheinen. Weitere Anzeigen soll es in dieser Zeitschrift nicht geben.
Erwähnenswertes wird im kuckuck ohnedies erwähnt: in Rezensionen, Hinweisen, Empfehlungen, Polemiken. Dies ist keine werbetechnische, sondern eine redaktionelle Frage. Nicht Austausch-Anzeigen, sondern Austausch- beziehungsweise Rezensionsexemplare der Publikationen mögen, bitte, Kontakte erhalten oder herstellen helfen.
Es könnte sogar zur Besserung der Qualität von Zeitschriften beitragen, falls das Schule macht: Erwähnenswertes zu drucken. Eine Alternative, ganz simpel und konkret, will mir scheinen. -ert
kuckuck 5
1974, Herbst
kokhaviv press:
Horst Lummert in kuckuck (kulikri)