1997
Die Masche Achselraah
Von Geistersehern, Druiden und anderen Derwischen
Die 12te kkk-feder stach.
Die Reaktion bestätigt: Der Verrückte ist noch im Einsatz. Der Leviathan lebt. Knapp ist nur eine Schuppe seiner Haut.
Geheimbünde arbeiten zu bestimmten Zwecken gern mit Paranoikern, weil sie sie nicht ständig im Auge behalten müssen. Es eignet ihnen nämlich eine gewisse Autonomie.
Die obszöne Antwort auf den ebenso sachlichen wie bescheidenen Enthüllungsbericht in kkk-feder 12 und auf die teils lustigen Leserbriefe in kkk-feder 13 ist beispielhaft für Rumpelstilzens Verhalten, wenn er ins Licht der Erkenntnis gerät.
Ich hatte dieses Phänomen bereits an den Zuschriften "Kiwahamas" (kkk-feder 9, S.44ff.) entdeckt. Der Dreck von damals und der von jetzt sind einander ohnehin sehr ähnlich.
Die fäkale Vorliebe des einen und die perversen Phantasien des andern sind auch kaum bezugsverschieden. Der Antisemitismus ist beiden eigen.
Ich weise darauf hin, daß Sem/Schem im Hebräischen nicht nur der Name des einen Noah-Sohnes ist, sondern vor allem Name schlechthin bedeutet.
HaSchem ist der Name Gottes.
Ein Antisemit ist, richtig verstanden, gleichsam widergöttlich. Ein Geschlagener. Gott schlug ihn mit Unverstand.
Doch nur Flegeleien, die man tiefer hängen sollte? Nun, die Umstände lassen es nicht zu. Das Spiel hat Methode.
Nachdem Knapp kkk-feder 12 gelesen hatte, schrieb er - am 27.2.97 - einen Brief an seinen Rechtsanwalt Rohr: "Ich bitte um Klageerhebung gegen Lummert" und so fort.
Die zweite Reaktion war wiederum ein Brief an RA Rohr, der vom 11.3.97, diesmal wegen kkk-feder 13: "Lummert hatte es eilig..."
Knapp will seinen Anwalt auf Trab bringen. Der erinnert sich offenbar an ein ähnliches Vorhaben vor rund zehn Jahren und winkt ab.
Auch "Scheich" Spohr, einer der Polit-Derwische, rät:
nicht nur keine Klage, sondern nicht einmal irgend ein weiteres Schreiben an ihn,
also an mich.
Daraufhin kehrt Tarik Tahah Erich Knapp an seine Kloake zurück und schöpft und schöpft...
Bereits in seinem zweiten Brief an Rohr kippte er den ersten Kübel über Anton Josef Dierl, dessen Leserbrief in kkk-feder 13 ihm überhaupt nicht gefallen hatte.
Knapp streut Kopien seiner Briefe an alle ihm bekannten Adressen.
Ich schicke an Dierl einen Beleg der Schmuddelschrift vom 11.3.97 (Posteingang bei mir: 18.3.97) und kläre RA Rohr mit Schreiben vom 18.3.97 über diese Vorgänge auf.
In einem Postscriptum vom 19.3.97 bestätige ich den Erhalt der Knapp-Mitteilung vom 18.3.97 mit der "Aufzeichnung" vom "11.3.97".
Am 21.3.97 erstatte ich Strafanzeige gegen den Naqschibandi-Orden, Knapp, Spohr und Scheich Muhammad Nazim.
Begründung: Tarik Erich Knapp ist für seine Handlungen nicht verantwortlich, da er als Murid des Sufi-Derwisch-Ordens der Naqschbandiyya nur Anweisungen seines Scheichs befolgt.
Tarik Tahah Erich Knapp in Heppenheim hat gleichwohl ein Problem. Er wird uns einiges erklären müssen.
Folgen wir seiner "Aufzeichnung" ("Heppenheim, 11.3.97"), so hielt er sich am 8.3.97, einem Samstag, "seit gestern", also Freitag, dem 7.3.97, "im Sint Jorishof (Cour Hôtel St.Georges) in Gent, Belgien", auf.
Was war der Zweck seines Aufenthalts?
Was tat er dort?
Da der Sachinhalt seiner - erst drei Tage nach dem Ereignis geschriebenen - "Aufzeichnung" eine - wie Knapp weiß - Lüge, ein Märchen, ein Phantasieprodukt* ist, interessiert mich - und sollte jeden interessieren, der dies liest - die Quelle des Produkts, der Ursprung, die Küche, wo die Soße angerührt wurde.
* Vgl. Anhang/Nachtrag
Ich werde nachweisen, daß wir's mit einer pathischen Projektion innerer Zustände des Verfassers der "Aufzeichnung" zu tun haben.
Es bleibt zu ergründen, was sich hinter Knapps Perversitäten tatsächlich (!) verbirgt.
Woraus nährt Knapp seine Phantasien, ausgerechnet in Gent, einem Zentrum des Kinderschänderrings, in einem Land, wo alle paar Wochen Massengräber mit Kinder- und Frauenleichen entdeckt werden?
Der "junge schwarzhaarige Mann kräftigen Händedrucks" abends "gegen 22.00 Uhr", gut sah er aus, erfüllte dem Ertappten auch die letzten Wünsche: Geheimdienst, erpreßbar, eine schmutzige Geschichte um einen homosexuellen Päderasten, der seit Jahren nicht nur unter Hände-Druck steht, dem's schon mal die Sprache verschlug, wahrhaftig, er konnte nicht mehr sprechen, die Stimme versagte ihm, er wird es bestätigen, auch, daß er es als eine Strafe Gottes verstand für sein gottloses Maul.
Der Mann tickt eben nicht richtig.
Sobald er in die Bredouille kommt, begegnet er einem "jungen Schwarzhaarigen" oder einer "deutschen Schäferhündin". Darauf kommen wir noch zurück.
Seinem Rechtsanwalt werfe ich nur vor, was ich ihm schon mal vorwarf, daß er den Rüden nicht an die Leine nimmt.
In einer "Evaluierung des Auftretens u. der Erzählung des Moshé Achselrath" spinnt der Ertappte sich weiter in seine Geschichte ein. Ein Fehler - ein schlecht getarnter Rückzieher:
Der degoutante (das kann man wohl sagen - kkk) Kern seiner ("Achselraths" - kkk) Erzählung über Lummert - nämlich dessen angebliche (!! - kkk) sexuelle Manipulation an einem Jungen sowjetrussischen Herkommens - wird sich schwerlich verifizieren oder falsifizieren lassen.
Das ist nämlich nicht wahr!
Der ertappte Ex-Pressesprecher, "Kultur"-Attaché und "Journalist" hat nicht recherchiert.
Christian Worch, ein Empfänger der Schmuddelbriefe, fragte sofort nach, woher er die Schreibweise des Namens - "Moshé Achselrath" - so genau kenne, obwohl er nicht einmal den Personalausweis des "Erzählers" sich erbeten hatte, jedenfalls steht davon nichts in Knapps Protokoll ("Aufzeichnung").
Das einzige, was der Ertappte von der Begegnung - glaubhaft - im Kopf behalten hat, sind Wahrnehmungen seiner Augen, ist die Gestalt, das Aussehen, die Jugendlichkeit, ist schließlich der kräftige Händedruck seines spätabendlichen, doch, nicht wahr, völlig unerwarteten Hotelbesuchers mit der frohen Botschaft.
Und dessen "gutes Deutsch, m.E. mit russischem Akzent", und das "r", das klang so israelisch.
Aber ja, Knapp gibt das "mit allen Vorbehalten u. Zweifeln wieder". Er räumt "Vorbehalte u. Zweifel" ein, dachte jedoch, wie gesagt, nicht daran, die Geschichte zu überprüfen, den Überbringer zu identifizieren, wie es sich für einen gewissenhaften Journalisten gehört.
Er schrieb den Blödsinn auf und blies ihn in alle Winde.
Wir wissen natürlich mit ihm, daß er selbst - Tarik Tahah Erich Knapp vom Derwisch-Orden der Naqschbandiyya - der Märchenonkel ist.
Die Geheimlehre des Ordens läßt nämlich derlei Tun im "Kriegsfall" zu: kein Derwisch möge sich scheuen, zu lügen und zu verleumden.
Das ist bei Biswanger nachzulesen.
Es wäre ja doch ganz einfach, der "Erzählung" von Gent auf den Grund zu gehen.
Wir wissen den Ort: Israel. Die Zeit: 1988. Wir haben die "Schule für Neueinwanderer", den Namen (gleich zweimal: Lummert und Kokhaviv) des "Aushilfslehrers" und die "polizeiliche Untersuchung", über die doch sicherlich ein Protokoll (noch eins!) angefertigt wurde, so daß es ein leichtes sein wird, den mißbrauchten "russischen Jungen" und schließlich auch die Zeugen des Vorfalls samt "Besenkammer" ausfindig zu machen.
Außerdem spricht sich so was im kleinen Israel schnell herum.
Vielleicht sagt ihm der erstbeste Taxifahrer in Tel Aviv, wenn er nicht gerade Axel Moscherat heißt, wo er hinfahren muß.
Ist an der Sache was dran, läßt sie sich verifizieren. Anders hat unser Tarik halt mit Zitronen gehandelt.
Die Phantasie des Ertappten ist mit ihm wieder mal durchgegangen. Er hat seine Perioden. Da passiert so was immer mal wieder. Auf einmal ist es da.
Sein Scheich sollte künftig ähnliche Befehle präziser formulieren.
Die Erklärung seines - also Knapps - Märchens mit meiner, sagen wir, Beschneidungsmacke ist nicht weniger konfus.
Hinter diesem Teil der "Aufzeichnung" verbirgt sich Knapps eigene Geschichte.
Der ehemalige "Diplomat" hatte sich mir einst als "Harlekin" offenbart, auch als "einsamer Illuminat"- was ich mit der Freimaurerei in Verbindung brachte, womit denn sonst?! -, und fragte mich, ob ich wisse, woher das Wort Harlekin stammt.
Nun, ich erklärte es aus dem hebräischen "Arel", was "Unbeschnittener" ("Arlah" ist die "Vorhaut") bedeutet.
Der "Harlekin" war noch nicht entzipfelt, was sich wohl auch in der bekannten Zipfelmütze des Narren erhalten hat.
Der "Harlekin" ist noch nicht eingeweiht, eben noch unbeschnitten, vor der Initiation.
Der "Harlekin" ist demnach nur ein "Illuminat" in spe.
Sein Rang gleicht dem des "Muriden" im Sufi-Orden.
Die "Harlekin"-Frage stellte Knapp im Mai 1984 (vgl. kkk-feder 12, S.56). Er stellt es heute so dar, als hätte es schon damals etwas mit dem Islam (nicht mit der Freimaurerei) zu tun gehabt.
Doch er war fast anderthalb Jahre später, nämlich im Oktober 1985, noch nicht zum Islam übergetreten.
Knapp beschreibt sich ausdrücklich als "Harlekin" dieser Definition:
entweder ein tiefenpsychologisch Fremdgesteuerter oder ein halbwissend steuern Wollender, ein Provokateur...
Und:
Gäbe es eine Verschwörung der Aufklärer und Revolutionäre, ich wäre dabei.
Alles im Mai 1984. Nachzulesen in kuckuck 47, 1985, und kkk-feder 12 auf Seite 56.
Aufklärer und Revolutionäre und Freimaurer und Harlekin in unserm Sinne, das paßt zusammen. Jedenfalls war's damals so gemeint.
Vor der Initiation im altbiblischen Sinne hatte er eine Heiden(!)-Angst.
Knapp kommt immer wieder auf mein Schreiben an Wolfgang Pohrt zurück, worin genau davon die Rede ist (vgl. Nachdruck in kkk-feder 9, S.31 ff. - ohnehin ein Schlüsselheft).
Dieses Schreiben ist inzwischen fünfzehn Jahre alt, es läßt dem Harlekin keine Ruh.
Er wollte zum Islam übertreten, und da war diese Hürde.
Knapp fand einen Ausweg: Er schrieb an seinen Kollegen, den späteren Botschafter in M., und bat um Hilfe in dieser Frage.
Der schrieb am 22.10.85 zurück - und der bis heute Unentzipfelte in seiner harlekinischen Unbedarftheit schickt mir eine Kopie des Schreibens, das bei mir am 22.3.97 (man vergleiche mit den Daten seiner Schmuddelkampagne) mit der Post eintrifft.
Ein Harlekin ist im Sinne der in kkk-feder 6 vorgelegten Theorie (Deutschland und der Antijudaismus der Deutschen) in der Tat unschuldig.
Er braucht einen Scheich, einen Vormund, einen Vaterersatz.
Der einstige Kollege schreibt am 22.10.85 an (damals noch:) Erich Knapp:
Es hat mich sehr gefreut, von Ihnen zu hören, daß Sie Muslim werden möchten, und daß unsere Wege sich zu gleichen scheinen...
Von Beschneidung ist im Qur'an überhaupt nicht die Rede. Diese (kkk: gemäß dem Quran aus der Torah) übernommene Sitte ist von Mohammed empfohlen worden, im gleichen Atemzug mit Fingernägelbeschneiden, die Achsel- und Schamhaare* rasieren und ähnlichen Hygieneempfehlungen. Es gibt daher kein Beschneidungsgebot.
Auch sind sich alle Schulen darin einig, daß ein Mann im Alter von 40 Jahren und darüber jedenfalls von einem solchen Gebot dispensiert wäre.
Ich habe mich - auch erst Jahre nach meiner Annahme des Islam - ... in einem Krankenhaus, also von einem Chirurgen, beschneiden lassen und kann bescheinigen, daß dies unangenehmer als für ein Kind ist, weil man auch im frischbeschnittenen Zustand nächtliche Erektionen - und damit die Gefahr von Komplikationen - nicht ganz ausschließen kann.
Daß ich dies trotzdem tat, hat zwei Gründe:
Zum einen legte meine ... Frau Wert darauf. (Nicht nur aus hygienischen Gründen, sondern weil die Frauen im Orient glauben, von einem beschnittenen Mann auch sexuell mehr zu haben.)
Zum zweiten hatte ich das Bedürfnis zu symbolisieren, daß mein Übertritt unwiderruflich war.
Dies alles ist, wie wir noch sehen werden, seit langem für Erich Knapp von existentieller Bedeutung.
Doch zunächst:
*Achsel- und Schamhaare regten den Ertappten, sicherlich ganz unbewußt, zu dem Anagramm Masche (!!) Achselraah, der Rohform von "Moshé Achselrath", an.
Der accent aigu auf dem "e" gibt der Masche die neue Betonung.
Knapps Vorliebe für "-rath" entstand über seine Mätzchen zu Grassens "Oskar Matzerath", der auch nicht erwachsen werden wollte.
Und Edgar Hilsenrath (Der Frisör und der Nazi) hatte unsern Briefschreiber auch schon animiert (vgl. kkk-feder 9, S.36ff.).
Aber wie läuft so was ab?
Knapp:
Eine Beobachtung, die ich praktischerweise besser für mich behielte: Ist es möglich, daß mein Gehirn Gedanken in Abwesenheit meiner biografischen Person produziert, also sozusagen in Geistesnichtgegenwart?
Er ahnt da schon etwas.
Die Tauhid-Stiftung ist kein eingetragener Verein. Stiftungen unterstehen staatlicher Aufsicht.
Da die Tauhid-Stiftung - dem Anschein nach - ihren Hauptsitz im Ausland hat, müßte die Genehmigung des Bundesrates eingeholt werden.
Nach Lage der Dinge und dem Selbstausweis der sogenannten Tauhid-Stiftung ist anzunehmen, daß es sich um eines der typischen Phantome handelt, mit denen Erich Knapp die Welt der Adressaten beglückt.
Nicht jedem wird klar sein, womit er's da zu tun bekommt. Stiftungen haben mit Geld und anderem Vermögen zu tun. Spenden werden gesammelt. Die Tauhid-Stiftung empfiehlt sich u.U. als Geldwaschanlage, könnte zumindest als Empfehlung verstanden oder mißverstanden werden.
Der Staat - gleich, ob Bund oder Hessen - schaut gern weg, wenn er fürchtet, mit ausländischen, gar islamischen Interessen zu kollidieren. Hätte Knapp Hemmungen, mit dem Organisierten Verbrechen zusammenzuarbeiten? Nach früheren Äußerungen Knapps läßt sich dies eher verneinen. Also - wiederum - höher hängen und nicht tiefer?
Für Drogengeschäfte gibt es keine Anhaltspunkte, außer dem vielleicht, daß er seine Eskapaden womöglich unter Strom vollführt, wenn man vorerst davon absieht, daß militante Geheimbünde sich gewöhnlich aus solchem Treiben finanzieren.
Näher liegt eine andere Vermutung. Die krankhafte Phantasie des Ertappten weist in Richtung Kinderpornographie, Kinderprostitution, Kinder- und Mädchenhandel, geschlossene Frauenhäuser (Gefängnis-Bordelle).
Und käme er auch nur als - regelmäßiger, unregelmäßiger - Gast, Kunde, Konsument in Betracht. Da könnte man ansetzen.
Die Genter Gents-Connection sollte unter den hier aufgetauchten Aspeken gründlich untersucht werden.
Tarik Tahah Erich Knapp, seines Zeichens abhängiger Murid des Naqschibandi-Derwisch-Ordens, hat sich mit seiner Hotelgeschichte - anders als vorgesehen - öffentlich gemacht. Wir wollen ihn nicht wieder entwischen lassen.
Die dringende Empfehlung lautet, Knapps "Erzählung" nicht unter "Märchen" abzulegen, sondern nach ihrem Wahrheitsgehalt, ihrem realen Hintergrund zu forschen.
Der Ertappte hat sich als "tiefenpsychologisch Fremd(!!)gesteuerten" beschrieben. In jeder seiner Projektionen steckt eine Selbstentlarvung. Der taube Vogel hört nicht, wie er singt.
In einer "Notiz" vom 11./12./13.11.96 lesen wir:
Ohne Überraschung, sondern mit dem prickelnden Gefühl, das vom Einfahren eines erwarteten Zuges im Bahnhof hervorgerufen wird, lese ich Germar Rudolfs verhaltene Klage über die Desertionen der Ehefrauen von Geschichtsrevisionisten.
Was die alte linke APO zerstört hat, eben die Revolte des Bauches oder aus dem Bauch, also des bäuchlichen Geschlechtes, zu dem der mißglückte (homosexuelle) Mann ("Mißrath"? - kkk) zu zählen ist, diese Zerstörung greift jetzt auch auf der Rechten um sich.
Aber dort verhindert der Rassenwahn und die Xenophobie den Import der Kulturfrauen aus Asien.
Pech gehabt! - In dieser Hinsicht war ich schon immer einig mit Lummert: das Patriarchat muß verteidigt werden, es muß restauriert werden.
Was die Taliban in Kabul angeordnet haben - die Einsperrung der Frauen in die Häuser - ist vom Standpunkt des Praktisch-Politischen gewiß dumm, vom Standpunkt der Menschlichkeit gesehen sicherlich inhuman, als Teil der Weltkulturrevolution jedoch notwendig.
Diese Provokation der weißen Menschenrechtler/innen ist kontraproduktiv in the short run, zwingt aber langfristig durch Gewöhnung zum Andersdenken. Ähnlich wirkt ja auch die Hinrichtungsfatwa im Falle Rushdie.
Die Claqueure bei der Aufführung von Beaumarchais' Figaros Hochzeit in Versailles landeten wenige Zeit später auf dem Schafott von Beaumarchais-Söhnen; und ebenfalls erscholl Beifall, diesmal dem Kopffall.
Es stellt sich also die Frage, wer zu sterben hat: Beaumarchais oder seine Claqueure.
Stellt sich der Rechten nun die Frage, an deren Nichtbeantwortung die Linke homosexuell oder päderastisch geworden ist: löst mann (mann!) sich von der feministisch gewordenen Arierin und wählt eine braune Kulturfrau oder geht man lieber in Rassereinheit zugrunde?
Eine weitere Übereinstimmung... Was heißt schon Eurasien? Das, auch das ist doch nur ein Ausdruck der Arroganz dieser inzwischen degenerierten Barbaren, dieser unbeschnittenen Smegmatiker und Phimotiker.
Geschichtsrevisionismus, der vor der Revisitation europäischer Geschlechterverhältnisse halt macht, aus dem kann keine die heutigen Machtverhältnisse verändernde Kraft werden.
Ein Witz aus Kriegs-Zeiten: Stalin, Franco und Hitler am Nacktbadestrand sehen an sich herab. Stalin: "Mein einziger Aufständischer!" - Franco: "Mein einziger Anhänger!" - Hitler: "Mein einziger Arbeitsloser!"
Erektionen verändern die Welt.
Aber Frauen rufen die Erektionen hervor. Echte Frauen! Bei echten Männern! (Diesen letzten Ausruf hatte Knapp handschriftlich hinzugefügt - kkk).
... Wenn Deutschland weiterleben soll, dann muß Europa stürzen. Davor allerdings müßten die Arierinnen aus den deutschen Ehebetten gestürzt werden.
So finge die Selbsterhaltungs-Revolution, diese kulturelle, wirklich an. Und kein Richter könnte sie aufhalten.
Opfer freilich müßte der deutsche Mann bringen, nach Lage der Dinge hauptsächlich Geld, aber auch Vorurteile und -häute.
Die Hautfrage, nicht nur die des Präputiums, sondern der Ganzheit, ist die deutsche Überlebensfrage.
Aber Friede den Armen, die mit den Hildchen im europäischen Ehesarg liegen wollen! Pax vobiscum!
Zweifellos ein Schlüsseltext.
Gleiche Quelle:
Der Präsident des Freistaates Preußen, Dr. Rigolf Hennig, bietet Rußland die NATO-Freiheit seines früheren Westglacis an und teilt dies den Moskowitern, Gaddhafi und Saddam Hussein freimütig und in ehrlicher (antizionistischer) Überzeugung mündlich und schriftlich mit.
Der Erste Sekretär des Preußischen Nationalkongresses PNK, Tarik Taha Erich Knapp, stellt Moskau... vor die reale Möglichkeit seiner atomaren Verstrahlung und staatlichen Entflechtung, d.h. des anderen Mongolensturms des nun wirklich grünen Tamerlan.
... Wenn die Wolken von Tschernobyl hoch zwo über den Deutschen einschweben, dann erst, dann endlich wird Gerechtigkeit diesen Lügenbeuteln ("Notiz", 13.11.96).
Dieser "Notiz" liegen die kulturphilosophischen Überlegungen (Horst Lummert, Vom historischen Gedächtnis) in kkk-feder 11 zugrunde.
Wir finden in diesem Heft (kkk-feder 11) auch die Briefe Hennigs an Ghaddafi und Saddam Hussein mit den kkk-Vermerken: "Separatismus und Sicherheit. Ein Fall von Landesverrat?" und zu Hennig "Zeitenwende plus Etikettenschwindel", sowie die letzten Briefe der völkischen Druidin Hildburg Radtke-Schoone an den kuckuck.
Verweilen wir zunächst bei diesem "Hildchen", für das sich der Erich anfangs stark gemacht hatte. Er kennt sie aus der gemeinsamen Kindheit in Heppenheim. Der unwissende Spinner spinnt vom
Mysterium der Spinne, von der sie selbst nicht weiß! (S.40f.).
Und ich "asozialer Zigeuner" ("er lügt, er verleumdet, er metzelt") metzele "brutal Unschuldige" (auch nicht schlecht) "wie die ahnungslose Hilde" auf ihrem "Weg zum Milchholen beim Kumpf am Stadtbach".
Das Rührselige ist immer ganz nah am Infamen. Wir werden am Ende wissen, wer lügt, verleumdet und - die Wahrheit nämlich - metzelt. Und wir werden dem Lügner und perversen Phantasten es nicht durchgehen lassen, daß er sich wieder - diesmal mit einem Lummert-Zitat - davonschleicht: "Ich sollte es zur Methode entwickeln, erst einmal etwas Falsches einzustreuen..."
Als ich diesen Schmunzelsatz prägte, 1982 an Wolfgang Porth, war Knapp bereits anerkannter Meister der Desinformation und der Denunziation, ein Lügner und Fälscher in der Tat.
Bei ihm wird ein Schmunzelsatz zum Schmuddelsatz, so will's nun mal die Natur dieses Heppenheimers.
Die Druidin Hildburg faselt wie der Derwisch Tarik (Druid und Derwisch sind übrigens etymologisch identisch) immerfort von "Homos": sie sagt "geistig Homo" und meint damit die Juden. Der Schritt vom "Geistigen" zum pervers Sexuellen ist kurz.
Und die Hetzerin von Wilhelmshaven hat ihren alten Kindfreund und neuen Miteiferer im Gespenstersehen darauf bringen können:
Wegen der Kinderschändungen und Morde steht zur Zeit die Psychiatrie in der Kritik - u.a. bei Sexual-Straftätern. Psychologie bedeutet Logik der Seele, Lehre der Seele! Doch Seele ist nur eine Erfindung der Religionen, weil sie an den menschl. Geist nicht herankam(en). Eine Logik der Seele gibt es nicht und auch keine Lehre. Das Wissen kommt u.a. vom Juden FREUD - der selbst Falschwissen gelernt hat und den menschl. Geist nicht erfaßte
usw..
Die Täter müßten wieder in Einklang mit dem Leben kommen, ihre falschen Werte loslassen lernen - denn ihnen wird Schizophrenie anerzogen! Nur so können unsere Kinder geschützt werden - vor geistig Kranken! Die eine geistige Heilung brauchen (kkk-feder 11, Seite 52).
Nun haben wir ja einen oder zwei oder drei Geisteskranke. Aber das unschuldige Hildchen von Wilhelmshaven vorm. Heppenheim meint ja doch, daß Kinderschänder und Sexualstraftäter insgesamt eigentlich nur Juden - oder halt mit "jüdischem Falschwissen" Verseuchte - sein können.
Die Druidin löst das Problem auf traditionell druidische Weise: sie schaltet die bei "Völkischen" arg verpönte und gefürchtete (!!) Psychoanalyse einfach aus. Die Seherin von Wilhelmshaven macht sich aber auf eben diese Weise - ich räume ein: zu ihrem Vorteil - blind!
Der Berliner Druide Bernd Menz bedient sich astrologischer Einsichten, um die weltanschaulich bedingten Wissenslücken auszufüllen. Er jagt Beschnittene und Skorpione. Skorpione sind ihm ein Greuel, aber beschnittene Skorpione machen ihn nachdenklich und neugierig.
Auf solche Neugier ist letztlich die "Chronik" vom Februar 1997 zurürkzuführen, worin gleich zwei, bei genauerem Hinsehen sogar drei "Skorpione" (gemeint ist natürlich die Geburtszeit unterm Sternbild des Namens) unter die Lupe genommen werden: Rudolf, Lummert und, versteckt, Marcus Bischoff.
Eine Häufung von Skorpionen in historisch äußerst kritischer Zeit, und von dreien gleich zwei beschnitten.
Der arme Bischoff, ein deutscher Rechtsextremist im Knast, weiß nicht, wie ihm geschieht: er ist nun "undeutsch", nur weil eine kleine Behinderung einst die chirurgische Korrektur erforderlich machte.
Der Druide ist nicht dumm: er weiß oder ahnt, daß mit dem Schnitt etwas Wesentliches und letztlich Unumkehrbares geschah. Vielleicht kennt er auch aus dem Gilgamesch-Epos die Rolle der Skorpion-Menschen.
Die Zeit des Skorpion deckt sich etwa mit dem babylonisch-hebräischen Monat Cheschwan (die Verschiebungen, die durch die künstlichen Einschaltungen eines zweiten Monats Adar eintreten, um das Mond- dem Sonnenjahr anzugleichen, können wir hier übergehen).
Das hebräische Chason hat die Bedeutung von: Schauen, Gesicht, Vision, Prophezeiung. Dies entspricht den Berichten des Gilgamesch-Epos'.
Der Druide ahnt oder weiß, daß er es mit einer, sagen wir, transzendentalen Konkurrenz zu tun bekommt. Wenn die noch entzipfelt hereinschneit, gerät das Druidentum in ernste Gefahr.
Mit dem kleinen Ausflug von Wilhelmshaven nach Berlin will ich nur wiederum feststellen, daß ernstzunehmende Antagonismen auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gewissermaßen heilige Ansprüche geltend machen.
Auch die Briefe aus Wilhelmshaven sind für unsere Zwecke Schlüsseltexte. Und Knapp hat im selben Heft kkk-feder 11 die Botschaft von "Nahatino" alias "Kiwahama" gelesen, der sich bereits ins Memelland verdrückt hat: "meine Vorhaut bekommen Sie nicht!" (S.46).
Knapps Blasphemien finden im vorgestellten Unrat (lies: "Unrath" - kkk) stofflich Anregungen. Doch es ist ihm ein innerstes, originelles Bedürfnis, mit seinem "Ejakulat" das heilige Zeichen des Bundes und damit diesen selbst zu beschmieren.
Die "Kopfschmerzen" jenes Märchenprinzen in der "Schule für Neueinwanderer" erinnern an Knapps ewige Klagen über seine Migräne-Anfälle (vgl. kuckuck 42e-h, S.3).
Hier war Hilfe angesagt, doch er fürchtete mehr die Hilfe als diese Plage.
Und er fürchtet, ein Verdammter, ein Gestrafter zu sein. Zuviel hat er sich zuschulden kommen lassen, als daß ihn "Kiwahamas" Wotan oder druidische Zaubereien retten könnten.
Nicht einmal die Flucht in den Irrsinn nehmen wir ihm ab. Nietzsche hätte ihm eine Warnung sein müssen.
Christoph Marx, den ich auch eine Zeitlang für einen Druiden hielt, ich weiß bis heute nicht, ob ich mich irrte, wollte auch keine Lehren annehmen.
Ob nun "Druiden-an-sich", "Wunschdruiden" oder "Druiden-wie-bekannt", ihre Verschwiegenheit, die ihre Grenzen allenfalls in mündlicher Überlieferung überschreitet, ist als Mangel auch ein Gewinn, ich meine, nicht nur für sie.
Sobald sie nämlich in die Schrift, ins Gedächtnis des Patriarchats geraten, müssen sie bekennen (vgl. kuckuck 37/38/39, 40/41/42).
Auch der "Pseudojude" hat eine Geschichte. In den achtziger Jahren trat Knapp offen als "Jude", "Naziverfolgter", "NS-Geschädigter" auf. Ich hatte diesbezüglich sofort meine Zweifel.
Knapps "jüdischer Großvater" erschien mir eher wie ein Hirngespinst, zumal dieser "Großvater" ohnehin nur ein "Geliebter" seiner Großmutter gewesen war.
Knapp wütete gegen Pfaffen, Koranlehrer, Rabbiner; letzteren nahm er übel, daß sie ihn, Knapp, nicht als "echten Juden" anerkannten.
Da Knapp ohne Mitgliedschaft im Verein nicht leben kann, war ihm dadurch das Judentum verschlossen. In der Korrespondenz mit mir kamen diese Fragen wieder auf. Mir ging es dabei um das Grundsätzliche.
Das Zeichen des Bundes ist die Beschneidung. Mit seiner Offenbarung, daß er ein "Harlekin" sei, bestätigte er unterderhand, daß er eben kein Jude war, ob nun mit oder ohne Rabbinersegen. Rechtsgrundlage ist die Torah.
In gewissem Sinne ist in dem "sowjetrussischen Jungen" der Murid/Harlekin Tarik Tahah Erich Knapp wiederzuerkennen.
Seine unflätigen Geschichten sind imgrunde Wunschphantasien. Seine Texte sind voll von widerlichen Obszönitäten, die er mit politischer Polemik mischt.
In einer "Notiz" vom 12.11.96 schreibt er:
Die Wahrheit über die USA: auch der Zionismus kann diese Riesendogge nicht total kontrollieren. Aber unsere zerebral minderwertigen Hitlerenkel sind - siehe SLEIPNIR oder STAATSBRIEFE - gar nicht imstande, die offen zutage liegende Realität zu sehen.
Damit ihnen nicht die Augen aufgehen, schäumt Lummert, der Zionist und Pseudojude, aus feministischem Mösenschleim ein Blasengebirge hoch, das alle Weltsicht verstellt und Arieraugen verklebt.
Wer Knapp liest, muß ein gutes Gedächtnis haben, er darf nicht vergessen, was er zuvor von ihm las.
In dieser Hinsicht war ich schon immer einig mit Lummert (?!? - kkk): das Patriarchat muß verteidigt werden.
Ein feiner Partner, von dem ich ganz anderes in Erinnerung habe. Beschmutzt der auch noch das Patriarchat...
Knapp an mich (21.1.83):
Und nehmen Sie nicht Worte wie koscher in Ihren arischen Mund!
Der Bursche spielte wahrhaftig mit dem Feuer.
Am 28.1.83:
"Können (Sie) sich nicht vorstellen, daß Verfolgung durch Nazis (alltäglich, sozusagen hautnah verstärkt, infamiert durch die Katholen, nicht die paar Zentrumsleute) trotz aller elterlichen Erklärungen, infolge der Angst, die ein Kind ja ganz undistanziert erlebt, zu bestimmten Reaktionsweisen, zu psychosomatischen Krankheiten, zum Grundmißtrauen gegenüber fast jedem außerhalb der engen Familie führen muß (wobei Vertrauen sich erst ergibt nach der polit. Einordnung der außerfamiliaren Personen)?
Hier sollte offenbar ein Krankheitsbild politisch-lebensgeschichtlich "erklärt" werden.
22.2.83:
Was mich hauptsächlich getrogen hat, waren nicht die Deutschen. Ich war ja sofort nach 45 für die Spaltung des Reiches. Getrogen haben die Alliierten u. unter ihnen der mächtigste, die USA!
Die waren ihm zu deutschfreundlich.
19.3.83:
Heute morgen nun, ich wieder früh wach, im Bett, weil ich Heizung sparen und nicht stören will, war plötzlich, bildlich, in einer (ich interpretiere: osteuropäischen) Ebene, alles in Grau, unter einer riesigen Gruppe von Ermordeten. Wir standen alle und sahen nach Westen. Ende des Fotos.
Jetzt wieder voll verbal denkend, sah ich im Westen die BRD: das Land, das den Verbrechern Aufnahme, höchste Posten, hunderttausendfach, gegeben hatte und dann Pensionen sowie den Söhnen, Enkeln, Neffen wiederum Machtposten.
Das größte Verbrechen der europäischen Geschichte seit dem 30-jährigen Krieg hat keine Sühne gefunden, sondern üppigsten Lohn! Das ist die Wahrheit... Ja, nichts weniger bedeutet das: den Triumph Satans über Gott!
Mittlerweile hat Knapps "Satan" die Seiten gewechselt, aber ohne ihn geht es nicht.
Nur dieses Bild heute morgen hat mich befähigt, meine grau gemurmelte Aufzählung der Renazifizierungen Westdeutschlands zu beenden und mein (! - kkk) Problem auf die prall ausgefüllte Formel zu bringen: Deutschland muß vom Erdboden verschwinden...
24.3.83:
Wer das erlebt hat, kann es weder mit dem Kopf noch in seinem Gefühl je bewältigen. Auschwitz kann erklärt werden, richtig, aber es kann weder von den Betroffenen noch von denen, die sich in die Betroffenen einleben (! - kkk), in seinem Sinn begriffen werden.
Wer also darüber allzu lange grübelt, der ist fixiert an eine Sinnlosigkeit. Er kann nicht mehr leben, er wird an einer psychosomatischen Krankheit sterben. Ich kann mit Auschwitz umgehen nur solange ich hassen kann (u. auch Haß ist selbstzerstörend!). Als Melancholiker gehe selbst ich daran zugrunde. Und ich habs doch gut gehabt!
Ich darf zur Erklärung vielleicht hinzufügen, daß wir ja nicht nur überlebt haben außerhalb der KZ, sondern daß uns immer nur der Antisemitismus traf, vor 1933 und danach wie auch nach 1945, als vernichten wollender Haß bis in die vierte Generation, als Feindschaft gegen die Juden als Mosaische.
Das liest sich beim Neo-Derwisch Tarik Tahah ganz anders. Doch der Haß ist geblieben, sein Haß, und die pathische Projektion funktioniert immer noch.
Um Ausreden war Knapp nie verlegen.
2.5.83:
Zu der Abschrift aus der Pers.-Akte meines Vaters: Die machte 1945 o. 46 Herr Müller, ein 33 in Gießen entlassener AOK- und KPD-Mann. Als mein Vater 1948 aus russischer Gefangenschaft heimkam, wurde er - wieder - stellv. Dir. der AOK Heppenheim, später ganz regulärer Nachrücker u. Direktor für den Kreis Bergstraße.
Er hat sich um seine Akte überhaupt nicht gekümmert, wir alle nicht - Augen voraus, die Scheiße lag, so meinten wir, hinter uns. Nix wie voran! Deshalb ist das mir vorliegende Material der Denunziationen mager, aber immer noch mehr als der beigefügte Zettel...
Ach ja, die Angabe auf S.34 war nie beweisbar, da mein Vater die Vaterschaftsakte meiner Mutter beim Amtsgericht (Lorsch, damals) hat klauen lassen. Bei preußischen Zuständen wären wir wohl längst tot...
Heute müßte, nach Knapps Wünschen, Israel, wie damals Deutschland, "vom Erdboden verschwinden".
So viel zur Psychopathologie des mutierenden Alltags.
Indes, 26.6.83:
... Offensiv werden! Sowohl gegen das Heidentum wie gegen heidnische Pseudo-Judaismen!
28.6.83:
Ich werde jetzt noch den Satz nachsenden: "Zur politischen Soteriologie gehört die religiöse JHWH-Formel".
Denn, 21.10.83:
Der Islam denkt welterobernd, aggressiv. Er löst zwar Kasten auf, bleibt aber handelskapitalistisch. Bis auf die Beduinen u. Bauern hat diese Händlerreligion alle Schichten korrumpiert.
Haben Sie mal in islam. Ländern gelebt? Ich lebte jahrelang im Tschad, in Nigeria, Pakistan, Ägypten u. bereiste, nicht als Whiskey-Tourist u. selten in klimatisierten Hotels absteigend, die Nachbarländer.
Es gibt unter Arabern im besonderen, abgeschwächter im nichtarabischen Islam, eine allgemeine Verlogenheit, ein Leben in der Lüge, das alles übertrifft, was man im klerikalen Katholizismus antrifft.
Neulich, als palästinensische Schüler Giftgasvergiftungen durch Israel mimten u. man die "Patienten" im TV sehen konnte, sagte meine Frau spontan: "Typisch! Die machen mal wieder ihr Theater!"
Genau! Wer die oft wahnwitzige selbstbetrügende Besessenheit kennt, in die Araber verfallen können, fällt auf solche Spielchen nicht herein.
Dies, daß die Israelis mit solchen Nachbarn leben müssen, ist in meinen Augen das Schlimmste an u. für Israel. Es ist auch nicht kurierbar. Mit pathologischen Selbstbetrügern kommt nie ein rationaler Dialog zustande(!! - kkk).
Die Israelis, als Juden psychisch eh instabil nach 2000 Jahren der Verfolgung durch die Christen, müssen dort bald ganz überschnappen.
Von Ben Gurion über Begin zu Schamir: kein Abstieg, sondern ein Absturz!)
Die islamische Kopf-Korruption (von der homosexuellen Komponente, hervorgerufen durch die Abschließung der Frauen (!! - kkk), habe ich gar nicht gesprochen - auch sie ist eine Korruption) kann überwunden werden, indem der Islam selber überwunden wird: durch Bahai, Sufismus, Achmadiyya, Laizisnus, Sozialismus.
11.11.83:
Heute morgen wachte ich von einem Traum, der mich beunruhigt hat, auf: ich betrachtete gerade leere Bilderrahmen und hatte einen Halbsatz über den Odenwald gelesen, daß der zu Deutschland gehöre, und es war ein Nazibuch aus nazist. Zeit, dennoch voll Informationen, die ich nur umpolen müsse auf rheinbündisch - jaja, da sehen Sie sich voll bestätigt!! - da rief mich meine Mutter an aus dem Lädchen, das wir aufgemacht hatten nach der Entlassung meines Vaters.
Ich schlechtes Gewissen, weil ich nicht schaffe, sondern las (das galt als Faulenzerei), aber meine Mutter sagte nur, wir säßen herum und wüßten nicht, was gerade passiert sei: Israel, der heutige Staat also, habe sich - zur Nachrichtenagentur erklärt. Filmende.
Interpretiert: Israel habe sich freiwillig als Staat aufgelöst. Sie haben recht: ich spinne...
Habe ich nach Ihrer Meinung einen wichtigen Aspekt Ihrer Attacke (in kuckuck 42a-d - kkk) übergangen, nicht beantwortet?
Müßte ich noch etwas aufklären?
Ich wollte aus Platzgründen nicht auf alles eingehen, meine auch, daß, falls ich historisch etwas je bewegen werde u. falls es eine Nachwelt noch geben wird, diese sich um Gerechtigkeit für mich bemühen kann oder es läßt, und daß, falls ich unbedeutend bleibe, es egal ist, mit welchen Argumenten Sie mich ins Abseits gestellt haben.
27.11.83:
Mir wurde eröffnet, daß ich evtl. noch in diesem Jahr an einem Lungeninfarkt abkratzen kann. Spätfolge von 20 Jahren Asthma bronchiale, dieses familiär-sozial verursacht.
Ich muß jetzt einiges abschließen, will auch noch einen befreundeten Arzt konsultieren...
Meine Bibliothek u. meine übrigen Papiere möchte ich einer französ. Univ. überlassen.
Sie schrieben mir ja neulich etwa, Sie würden das Rheinbund-Konzept kritisch prüfen, und wenn nichts übrig bliebe, könnten Sie auch nichts machen.
Seien Sie mir bitte nicht böse: Es kommt mir darauf an, daß einer dieses Konzept als zu seiner Existenz gehörig ansieht, nicht als ein äußeres Luftobjekt...
Meine Leiche wird verbrannt, u. an der Mole von Narbonne-Plage unterhalb des Denkmals für den Widerständler Brosselette wird die Asche ins Meer gekippt.
Keiner soll je meinen Namen für das polit. Deutschtum in Anspruch nehmen können, etwa so, wie es die Staatsnazis heute mit dem der Geschwister Scholl tun.
Die Deutschen haben mich zu Tod gebracht, ich wünsche Ihnen als Deutschen (nicht als deutschsprachigen und demokratisch-humanitären Europäern!) den Tod!!
Politisch und raketentechnisch wird das Beil Gottes, die UdSSR, dies ins Werk setzen. Denn, schon gemerkt?, die Pershing-II-Entscheidung hat nun erst Westeuropa von den USA abgekoppelt.
Von jetzt ab wird tägliches Zittern in Westdeutschland herrschen, dessen Ende der Zusammenbruch sein wird...
4.4.84:
Mein heutiger Zahnarzt, Dr. Flath, Arbeitersohn übrigens, war mein Fähnleinführer.
Neulich erzählte er mir im Beisein einer Assistentin - und das war mir peinlich, siehste! -, daß er mich als Nachwuchsführer vorgeschlagen habe.
Da hat ihn jemand (wer, das habe ich schon wieder vergessen, siehste!) beim Bann angeschmiert, er habe doch seinen Sohn nicht auf die Liste gesetzt, aber den E.K., dessen Mutter doch...
1.6.84:
... Ihre Methode ist genau die, die jesuitisch genannt wird. Und Sie wissen: Dominikaner u. Jesuiten haben die Wahrheit so verdreht, derart teuflisch, daß man nach ihren Beweisen Menschen foltern u. ermorden konnte...
Ich wäre z.B. nie auf den Gedanken gekommen, Ihre Arbeit, aus der diese gelungenen Werkstücke namens KUCKUCK kommen, auf dreckige Motive zu reduzieren...
9.8.83:
Um es mal deutlich zu sagen: ich wurde ein Opfer, stimmt. Aber die, die mir ans Zeug wollten, sind dumme Hunde. Die wollten zwar, aber die konnten nicht.
Unsere Staatsnazis sind bedenkenlose Verbrecher. Aber letztlich sind sie dumm! 1945 habe ich sie feige gesehen.
Zu meiner Mutter sind sie gekrochen um Persilscheine. Und sie gab sie ihnen leider. Zu mir, dem 13-jährigen: "Guten Tag, Herr Knapp!", Hut gezogen, Diener gemacht.
1975 habe ich sie verbrecherisch gesehen - und dumm. Ich weiß, daß ich sie einmal wieder feige sehen werde.
Dann werden sie geschlachtet. Diesmal gibts kein Pardon.
18.8.83:
Frau W.* Nietzsche hat ja alles gesagt zur protestantischen Pastorenfrau. Bei Frau W. fehlte der Haarknoten im Genick. Sonst falb, dünnlich, unauffällig, brillig, schüchtern, stotternd auf Empfängen, immer hilfesuchend, rührend schon.
Wie kam sie zu dem einzigen Kind? Vater W. kann es nicht mit Samen, nur mit Pipi gezeugt haben. Kalte Möse.
Dieser Sohn - Gottes Taten sind wunderbar u. unerforschlich sein Ratschluß - war dunkelhaarig, empfindsam, intelligent, taktvoll.
Da kein noch so besoffener Kümmeltürke (!!! - kkk) Frau W. vergewaltigt hätte, kann ich mir nur eine Adoption vorstellen.
Falls Brüste vorhanden, dann spitztütenförmig als Doppelfalz dreieckig über den unteren Rippen liegend.
Spitztüten für Bonbons natürlich, nicht fürn Pfund Zucker, und ohne kleine blaue Sternchen aufgedruckt! Und keine Bonbons drin!
* Ehefrau des deutschen Diplomaten und Vorgesetzten Knapps in Kairo, B.W.. Als Zeuge vor dem Bonner Arbeitsgericht 1975: "Ich muß nach dem, was ich erlebt habe, Herrn Knapp für mitverantwortlich am Tode Herrn Lazareks halten." (vgl. SPIEGEL vom 29.12.75).
Zur Erinnerung: Erich Knapp vertrat dazumal als Presse- und Kulturattaché in zahlreichen Ländern Afrikas und Asiens die Bundesrepublik Deutschland.**
** Erich Knapp studierte als Fulbright-Stipendiat an der Kansas University, USA. Dies öffnete ihm später sämtliche Karrieretüren in der Bundesrepublik. Seine wie von Engeln gelegte Laufbahn muß rätselhaft bleiben, solange wir die Auswahlkriterien der Fulbright-Stiftung nicht kennen. Aus ihr sind später auch andere Spalter und Politsaboteure, wie z.B. Walter Momper, hervorgegangen. Dies sollte einmal kritisch untersucht werden. kkk
25.8.83:
... Mir ist klar, mit wem ich mich einlasse. Aber Ihnen nicht...
Glauben Sie mir, daß mir die Lebensart Österreichs gefällt, das Kulinarische, der Augenschmaus, die füllig-fraulichen Frauen, der intelligent-hinterfotzige, psychoanalytische, sadomasochistische Wiener Dialekt.
Aber ich hab schon 1953 dorten den völlig ungehemmten, mordgierigen Antisemitismus gehört; das muß man nicht suchen, das liegt offen und stinkt...
Natürlich kommt mein Irrationales, Böses, Kräftiges, Kackiges, Niedriges aus meinem katholischen Teil, wobei dieser ein proletarischer war, so daß Entwicklung möglich wurde. Genau deshalb weiß ich, warum ich vor dem Katholischen warne.
Ihnen gefällt meine entwürdigende Beschreibung der Frau W. nicht. Aber daß ich so denken u. sprechen kann, das habe ich hier, "unten" gelernt.
Und wenn ich auch dem Protestantismus, abzüglich seiner rassistischen Sinnenfeindlichkeit, die Stange halte als Protagonist der Emanzipation - ich selbst lasse mich nicht verevangelen.
Denn wir überlebten, weil wir schlau, verlogen, ja in einem Fall kriminell waren.
Das wollen wir uns merken.
12.10.83:
Letztes Jahr fuhr ich zufällig durch Gurs im Pyrenäenvorland. Ich erinnerte mich: da war ein Lager. Im Vorbeifahren sah ich ein Schild. "Monument" usw. glaubte ich zu lesen. Da ich nicht um einen Halt bitten wollte, nahm ich mir vor, nächstes Mal dort vorbeizukommen. Ungewiß, wann.
Es war September 83. Ich wurde mitgenommen, sonderte mich ab, fragte. Ja, am Ortsausgang sei ein Friedhof. Inzwischen erinnerte ich mich wieder: Arthur Köstler (Koestler - kkk), Pfeil ins Blaue (!! - kkk). Er war dort mit anderen Interbrigadisten interniert.
Am Ortsausgang ein Tor zur rechten, zu. "Beim Friedhofswärter nachfragen" (genau zitiert in deutscher Sprache? - kkk). Der schloß auf. Ich ging durch Maisfelder, schöne Bäume an den Straßenseiten.
"Nach den Stümpfen des früheren Wasserturms rechts weiter", hatte der liebe Alte gesagt (offenbar auch er in gutem Deutsch - kkk). Da stand ich vor Friedhofsmauern. Links eine Inschrift in Hebräisch u. Deutsch: Die badischen Juden unter Nachmann (dem Vater des heutigen westdeutschen Nachmann) hätten diesen Friedhof wieder angelegt.
Ich rein, und dachte, oder es dachte mich, sofort: hier liegt mein Großvater. Ich aber dachte: son Quatsch. Ich ging nach rechts zum Obelisk der Interbrigadisten. Immer noch dieses neblige Gefühl, eine Gewißheit gegen alle Logik.
Dann runter zum Denkmal mit dem Stern. Ich las die Inschrift. Und später erzählte ich, mir sei gewesen, als solle ich nach rechts gucken, und da habe der Stein gestanden. Als ich jedoch drei Tage später mit meiner Frau wieder dort war, war dieser Stein gar nicht zu sehen, weil durch eine niedrige Hecke verdeckt.
Ich muß also nach rechts getreten sein, bis ich über die Hecke schauen konnte. Der Stein steht da.- Keiner von uns wußte, daß mein Großvater, ein Berliner, in Baden war, als er deportiert wurde.
Was steht drauf, auf dem Stein? Ich wüßte gern den Namen. Es liest sich wie die Schilderung eines Traums. Und Träume sind, nach Freud, allesamt Angst- oder Wunschträume und beides zugleich. Ein Wunsch aber mochte eine Lücke schließen, einen Mangel beseitigen.***
*** Der Name des Gemeinten lautet: Bruno Joseph, geboren 1884 in Rastenburg, verstorben 1941 im KZ Gurs und dort beerdigt. Grab-Nr. 742. Totenliste des Lagers Gurs. Hauptamt der Stadt Karlsruhe, 17. April 1990. Posteingang kuckuck: 22. Mai 2001. Ein Foto des Grabsteins wurde nachgesandt. Vgl. auch Unger Varnsdorf, Trilogie des Verrats, Teil 3 - kkk
In den achtziger Jahren mußte dem revolutionären "Friedenskämpfer" Erich Knapp, der soeben dem deutschen Staat den Krieg erklärt hatte, ein Berliner jüdischer Großvater auf dem Umweg über Baden ins Gefangenenlager für Interbrigadisten, die Gedenkstätte samt Obelisk auf dem Friedhof im Pyrenäenvorland äußerst gelegen kommen.
Das war im Herbst 1983. Elf Jahre später - inzwischen "Moslem" und "Preuße" - beschwert er sich beim Buchverlag Ullstein Langen Müller mit Schreiben vom 23.11.94 bei Dr. Herbert Fleißner über die geplante Herausgabe eines Buches von Stefan Makowski ("Steff Steffan"): Die Macht der islamischen Orden. Sufis zwischen Rosenduft und Politik.
Tarik, jetzt Tarik E. Knapp schreibt:
In diesem Manuskript bin ich bezw. ist der Preußische Nationalkongreß mehrmals abgehandelt und zitiert. So recht mir das auch war und ist, so muß ich Teile dieser öffentlichen Vorstellung doch als beleidigend und verleumdend sowie politisch schädigend ansehen...
Ich verwahre mich energisch dagegen, daß meine Analyse "nicht weit von der... Analyse" des Ian Dallas, genannt Scheich Abdelqadir as-Sufi al-Murabit, liege.
Ich habe Anlaß und kann aus seinen Büchern beweisen, daß Dallas ein Antisemit im Sinne rassistischen Judenhasses (und damit kein Muslim) ist und daß er die Ermordung christlicher Priester und Nonnen fordert.
Wenn Herrn Makowski die moralische und politische Sensibilität gegenüber einem in der Geschichte des Islam neuen und unsauberen (!! - kkk) Element fehlt - ich möchte mit solch einem Kerl nicht in einem Atemzug genannt werden.
Und dem Ullstein-Verlag dürfte solch eine Tendenz keine Freunde, aber im Orient nur Feinde gewinnen.
Dazu eine Kommentierung aus Knapps Schreibmaschine in einem Brief an seinen politischen Freund und notorischen Antisemiten, Dr. Rigolf Hennig, "Staatspräsident" des "Freistaats Preußen", vom 10.12.96:
Ich stelle fest: ... politische Deutsche jeglicher Couleur samt ihren Publikationsorganen sind fast immer miniaturisierte deutsche Staaten, also Informationsverschweiger oder Informationsverzerrer und Verleumder sowie potentielle Mörder von Geheimnisverrätern und Menschen, die man für solche hält; in vielen slawischen Sprachen wird der Deutsche Njemetz genannt, das heißt der Stumme; als Schweigende und Geheimhalter sind politische Deutsche ihren gesprächigeren Nachbarn in der Tat unheimliche und widernatürliche (!! - kkk) Wesen; politische Deutsche, die nicht schweigen, werden von ihren eigenen Landsleuten, den Staatsdeutschen, verleumdet, verfolgt und ermordet.
Knapp in seinem Brief an Fleißner:
Weiter verwahre ich mich gegen die unwahre Bezeichnung als "gebürtiger Jude... der nach den Nazigrausamkeiten kein Jude mehr sein wollte". Denn weder waren meine Eltern noch ich gebürtige Juden, sondern Christen, zweitens ist die karikatureske Darstellung die eines feigen Fahnenflüchtigen in der Not der Verfolgung und eines Charakterlumpen.
In der Tat. Es mußte nur heißen: ein Deutscher, der nach der Niederlage 1945 kein Deutscher mehr sein wollte. Alles andere trifft dann zu.
In einem Brief an seinen früheren Kollegen, den Konsul K., vom 17.5.88 äußert sich Knapp zu familiengeschichtlichen und beruflichen Fragen:
Ich sinne gern über mein Leben nach, looking back in astonishment. Der obrige Briefkopf ("Deutsche Gesellschaft für Weltfrieden und Ökologie durch Weltföderation" - kkk) hängt nämlich bereits mit dem Moment meiner Zeugung bezw. mit dem Leben meiner Mutter u. meines (ungesicherten - kkk) Großvaters zusammen. Davor war ich bis zu meinem 50.Lebensjahr auf der Flucht gewesen (vgl. auch Lummerts Indizien... in kuckuck 47 (I/85).
Knapp ist Jahrgang 1932. Bis zu seinem 50. Lebensjahr, also etwa bis 1982 (!) wollte Knapp davon nichts wissen.
Wovon? Daß er Deutscher war und auch mit den verrücktesten Eskapaden sich nicht aus der deutschen Geschichte davonstehlen konnte? Oder daß er Jude war?
Das Ende seiner Flucht vor sich selbst und der Beginn einer neuen Lebenslüge deckt sich mit dem Beginn seiner kuckuck-Kontakte. Im kuckuck definierte er sich - wohl erstmals in seinem Leben - als "Jude", als "Mosaischer", auf den erstaunten Lippen "die religiöse JHWH-Formel".
Ich wußte damals gar nichts von seinem Eskapismus, spürte nur aus seinen Texten heraus, daß er sich um eine neue Identität bemühte. Bis dahin also (weiter an K.)
"Flucht westwärts: USA, Mexico, Britisches GK (Generalkonsulat - kkk) in Ffm, IBM. Und dann ab 63 Fort Lamy, Asienreferat des BPA, Nigeria, Lübke-Reise zuvor, Pakistan-Bangladesh, Ägypten. Sie wissen, ich wollte einen Posten ganz woanders. Aber geklappt hat es nicht.
Sie wissen, wie verstockt, verbohrt, voreingenommen, kürzlich: sehr dümmlich ich war. Ich war so, weil ich von Kindheit an so gemacht worden war. Vor lauter Rauskämpfen aus dem Dreck wurde ich ein bizarrer Rauskämpfer, leider nicht offen für die immensen Angebote des Lebens.
Was hätte ich noch lernen können in F.L.! Gewiß, ich lernte dazu, je mehr, je mehr Posten. Aber längst nicht genug.
Ich habe einen harten Tritt in den Hintern gebraucht, und den habe ich auch erhalten. Nicht daß damit das Unrecht von Kairo zu Recht würde, nein; aber auch Unrecht kann heilsam sein. Al hamdul Illah!
Knapp schickte mir eine Kopie des Schreibens, als kkk-federn 12 und 13 längst erschienen waren und seine Schmutzkampagne gegen mich bereits auf vollen Touren lief. Ich erhielt die Briefkopie (Knapp an K.) am 22.3.97! Als ob er auf einmal um Verständnis für sein verkorkstes Leben bitten wollte.
Aber den Unglücksraben habe ich diesem auf unfaßbare Weise Protegierten nie abgenommen. Bereits in meiner ersten ausführlichen Kritik an Knapp zweifelte ich am Wahrheitsgehalt seiner Geschichten und Erklärungen, Deutungen, Interpretationen.
Das war in kuckuck 42a-d zum 1.11.83. Das Heft kam am 21.10.83 heraus. Mein Aufsatz endete mit einem Knapp-Zitat: "Die Uhr ist abgelaufen".
Jetzt, in seinem Brief an Ullstein/Fleißner vom 23.11.94, kommt ein neues Element in Knapps Legende:
In Wahrheit war mein Großvater mütterlicherseits gebürtiger ostpreußischer Jude, Weltkriegssoldat für Preußendeutschland; er wurde in Berlin zum Muslim und starb im KZ Gurs in Frankreich.
Da läßt der Wendige auch noch die Katze aus dem Sack:
Die Verfolgung meiner Familie durch die Nazis "schützt" mich als heutigen Konservativen und Preußen vor der stets paraten, Patrioten verleumdenden Anklage, ein Nazi zu sein.
In diesem Satz allein stecken mindestens fünf Lügen. Er war nie ein Patriot, nie ein Preuße, nie ein Konservativer, und daß seine Familie verfolgt wurde, diese Behauptung ist, verglichen mit dem Schicksal wirklich Verfolgter, eine einzige Unverschämtheit.
Nach der Entlassung des Vaters aus der AOK machten sich die Eltern - im selben NS-Staat! - selbständig: sie eröffneten ein Ladengeschäft (Knapp: "Lädchen"), ich glaube, für Schreibwaren.
Aber die Katze aus dem Sack ist das perfide Eingeständnis, daß seine Lügenmärchen ihn "schützen" vor der - nicht "verleumdenden", sondern wahrhaftigen - Wahrheit, daß dieser Bursche ein wirklich übler Gesell in den Niederungen der deutschen Anti-Deutschland-Politik war und bis heute geblieben ist.
Derselbe Knapp, der es als "heilsam" genießt, "einen harten Tritt in den Hintern" zu kriegen, spielt sich - wenn er meint, damit durchzukommen, wo man nicht weiß, daß hinter seinen Worten nichts weiter steckt als eine verkommene Seele - als frecher Erpresser auf (an Dr.Fleißner):
Es wäre bedauerlich, wenn das wertkonservative Lager wegen der leichtfertigen Herabsetzung eines seiner Protagonisten (damit meint er sich! - kkk) und einer Gruppe, des PNK****, Schaden erleiden würde. Die beigefügten Fotokopien, die ich vertraulich zu behandeln bitte (alle Welt kennt sie bereits - kkk), zeugen davon, daß der PNK unter meiner Leitung deutsche und preußische Interessen in Osteuropa und im Nahen Osten wahrnimmt, daß mithin eine Rufschädigung auch nationale Anliegen berühren würde.
Das Gegenteil ist wahr. Die Entlarvung dieses Scharlatans erfolgt sozusagen im nationalen Interesse.
****PNK (PaNK, PaNiK) ist ein Anagramm aus KNP (KNaPp), hebr. sich bedecken, sich verbergen (KNP=KNF) - kkk
Dieser erpresserische Amtsanmaßer konnte im gutmütigen Deutschland jahrzehntelang Eindruck schinden. An Fleißner:
Sie werden unschwer erkennen, daß ich unkonventionell operiere, mich aber mit Gesinnungsgenossen abstimme. Sie werden weiter erkennen, daß ich einige Male schwer von Nazis und Sozis (in Kooperation mit Stalinisten) geschädigt worden bin, wobei mir stupide "Konservative", deren es in Deutschland seit je viel zu viele gegeben hat und gibt, in den Rücken fielen. Doch damit soll es nun endlich Schluß sein.
Nicht nur, daß er des Pakistani Ayub Khans Barttracht einst nachahmte, der geschlagene Nachkriegs-Glücksritter spreizt sich noch einmal zum Diktator auf.
Willy Brandt sagte einmal, daß man "Verrückten und Verbrechern" niemals Macht geben dürfe. Das trifft hier im doppelten Sinne zu.
Es ist unbegreiflich und symptomatisch zugleich: Knapp hatte eine Zeitlang Macht, Verfügungsgewalt, Einfluß. Seine Zensurmaßnahmen reichten bis ins Bundespresseamt.
Da produziert sich ein Charakter (an Fleißner):
Gegen eine gründliche Umarbeitung des Manuskriptes hätte ich natürlich keinen Einwand; ich biete dem Lektorat hierfür meine Hilfe an...
Aber das im Grunde gut konzipierte, aber leichtfertig zusammengehauene und fehlerstrotzende Manuskript Herrn Makowskis wäre eine Katastrophe: für Preußendeutschland, für den Islam und auch für Ihr Haus.
Das muß verhindert werden, das wird verhindert werden!
Knapp erinnert seinen Anwalt an die Veröffentlichung von Knapp-Briefen im alten kuckuck der achtziger Jahre, wogegen RA Rohr seinerzeit "interveniert" habe. Doch er erinnert sich wieder mal ganz falsch.
Knapps Anwälte - Rohrs Partner Heydegger ist inzwischen verstorben - drohten mir damals gerichtliche Schritte an, weil ich über ihren Klienten nicht genehme Sachen geschrieben hatte.
Sie machten jedoch einen - wiewohl verbal dreisten - Rückzieher, als ich nicht nach-, sondern noch eins drauf gab.
Nach (!) diesem Rückzieher veröffentlichte ich Knapps Briefe, was seine Anwälte offenbar endgültig davon überzeugte, daß ihr Klient eben nicht der war, als den er sich immer ausgegeben hatte.
Dieser notorische Lügner und Täuscher hat so viele Spuren hinterlassen, daß man sich nur mal die Mühe machen muß, den ganzen Kram zu sichten, zu lichten und auszulüften.
Ein hochbegabter, geistiger Umweltverschmutzer hat tatsächlich überall seine Duftmarken gesetzt, ohne sich freilich alles so genau zu merken.
Wenn er wieder mal völlig aus dem Häuschen ist, dann aus dem Grund, daß ihm sein eigener Gestank vor die Nase gehalten wird, das hält selbst er nicht aus, er wohl am wenigsten.
Von den unzähligen Spuren Knappschen Streunens haben wir für unsere speziellen Zwecke ein paar Schlüsseltexte herausgesucht: das Schreiben des früheren Botschafters in M., Knapps "Notiz", den eben zitierten Brief an Fleißner, Veröffentlichungen im alten kuckuck, dazu einiges mehr, nicht zuletzt Briefe an den "Staatspräsidenten" des "Freistaats Preußen", Dr. Rigolf Hennig.
Um das arme "Preußen" sammeln sich nicht nur hessische und holsteinische Eitelkeiten, die ich gleichwohl ernster nehmen möchte, als sie es auf den ersten Blick zu verdienen scheinen.
Verletzte Eitelkeiten können zudem böse werden, und ehe sie sich selbst auffressen oder wie Rumpelstilzchen (das authentische war übrigens ein Druide) in den Boden stampfen, hecken sie gern noch was aus. Die meisten Intrigen beruhen auf solchen komplexen Zuständen.
Das Flugblatt Aufgeschnappt weist Eigentümlichkeiten auf, die einen Textvergleich empfehlen.
Knapp ist kein Blödmann. Er schreibt mit traumwandlerischer Sicherheit, so daß er oft sich selbst nicht versteht, sich immer rätselhafter wird.
Er ist sicherlich ein Getriebener, wohl auch Geriebener, der überall, wo er hinkommt, Schaden anrichtet, Scherben hinterläßt.
Er hat eine diebische Freude daran, wie ein kleiner Junge den Erwachsenen wieder mal eins ausgewischt zu haben.
Er ist auf eine merkwürdige Weise kindlich geblieben oder wieder geworden, dann aber explosiv in lichten Momenten der Selbsterkenntnis.
Bisweilen habe ich gedacht, daß er den "Irren" nur spiele, wenn er was verbergen will, wenn ihm einer auf die Schliche kam. Sein Brief an K. zeigt den Zurückgewandten, auch Zurückgebliebenen.
Seine infamen Briefe offenbaren indessen einen ausgereiften kriminellen Charakter. Im Hinblick auf seine politischen und metapolitischen Verwicklungen werde ich am Ende doch sein bester Anwalt sein.
Eine Beobachtung, die ich praktischerweise besser für mich behalte: Ist es möglich, daß mein Gehirn Gedanken in Abwesenheit meiner biografischen Person produziert, also sozusagen in Geistesnichtgegenwart?
Da stelle ich unter dem 9. November an Moskau ein Ultimatum, kein temporäres, aber ein konsekutives, und am 13. November schon halte ich, die verstrahlten Deutschen bedenkend, das Ultimatum als unbeachtet und die Folgen für eingetreten (Knapp, "Notiz", 13.11.96).
Hier wiederholt sich, was ich von ihm aus den achtziger Jahren kenne, der Hoch-Zeit der sogenannten Friedensbewegung. Er war einer ihrer falschen Propheten. Er hatte - und hat wieder - "politische" Halluzinationen, "Visionen".
Heute ist er ziemlich allein damit, damals war er es nicht. Er war nur ein Teil der Massenhysterie, die Hunderttausende ergriffen hatte. Sie waren allesamt Opfer einer psychologischen Kriegführung gegen die Bundesrepublik.
Knapp trat als einer der Ingenieure dieser Massen-Manipulation auf. Aber er war aufgrund seiner Konstitution eben auch ein Opfer, ein Manipulierter, eines der Instrumente, auf denen gespielt wurde.
Bereits in den Siebzigern erleben wir Knapp als einen, der zu steuern scheint und doch eigentlich gesteuert wurde. Er selbst sagt es mit klaren Worten, wo er seine Harlekin-Situation beschreibt. Er ist
entweder ein tiefenpsycholog. Fremdgesteuerter oder ein halbwissend steuern Wollender, ein Provokateur.
Nicht "oder", sondern "und"! Er ist beides. Hier ist der Punkt erreicht, von dem an wir ohne Knapps Hilfe nicht weiterkommen.
Auch seine wiederholte Vorstellung von der "Spinne", die ihre Opfer "einspinnt", spricht für eine persönliche Erfahrung, die er sich möglicherweise nur nicht erklären kann.
Ich glaube, daß er indirekt, also psychologisch "gesteuert", eigentlich "animiert" wurde. Bis "Kairo" war an Guillaume (auch an dessen Frau?) zu denken. Es lag zu nah, als daß man es übersehen konnte.
Wilhelm Hoppe war mir aufgefallen. Er winkte auch 1975 gleich ab ("Quatsch"), als der Vorwurf des Landesverrats ins Gespräch kam. Den "Verdacht geheimdienstlicher Tätigkeit" brachte das Auswärtige Amt vor.
Ich denke, daß es nicht darum geht, ob das "Quatsch" oder keiner war, sondern wie es praktisch ablief.
Es gibt eine Person, die den Zugriff hatte: seine Mutter. Ich habe das nicht von ungefähr in kkk-feder 12 (S.56) herausgestellt. Seine "psychosomatische Konstitution" (Knapp) samt suicidaler Neigung hat da ihren Herd.
Alle Grundsatzentscheidungen habe ich gegen den (starken) Willen meiner Mutter durchgesetzt (15.12.83).
Sie setzte ihm ständig zu, bereitete ihm Schuldgefühle, ein schlechtes Gewissen, wenn er las, sich weiterbildete. Sie war gewissermaßen der verinnerlichte Dämon, der ihn dazu trieb, sein Leben immer wieder zu zerstören.
Das "zoon politicon E.K." kam nicht zum Zuge, weil der Dämon es nicht zuließ. In Knapps politischem Rumoren ist der Streit scheinbar noch nicht entschieden, in Wahrheit jedoch nur noch ein tödliches Zündeln zu Lasten des Kopfes.
Will sagen: sein ihm gar nicht bekannter "Führungsoffizier" könnte, dürfte - müßte wohl - eine Frau gewesen sein. Knapp sollte sich erinnern, wer - ob nun Frau oder Mann (oder "Mann") - in seiner unmittelbaren Nähe dafür in Betracht kommen könnte.
Diese Arbeit kann ihm niemand abnehmen. Sein irrationales Verhalten spricht dafür, daß er sich tatsächlich manches nicht erklären konnte und kann, weil um ihn herum Kulissen aufgebaut waren, in denen er spielen sollte, als wär's sein eigenes Spiel.
Déjà vu!
In "Aufgeschnappt", dem Kommentar - angeblich - aus "Eurowacht", lese ich: Die Rudolfschen
erkenntnistheoretischen und wissenschaftsethischen Studien sind Schall (!) und eine Gefahr für ernsthafte Nationale...
Die Hervorhebung ist von mir. In Knapps Schreiben an Dr. Hennig, den "Staatspräsidenten" des "Freistaats Preußen", vom 24.9.96 steht der Satz:
Entweder wir bleiben brave Bübchen (!! - kkk) oder wir durchbrechen das Schweigen im Schall (!) der Diffamierungen.
Das sind so Eigenheiten, die einem auffallen.
Im ersten Absatz von "Aufgeschnappt" bezeichnet der Verfasser als "auffällig... die immer wiederkehrende Ausdrucksweise der Feinde" (!). Eine Übertragung?
In einem der Schlüsselhefte - kkk-feder 8 auf Seite 33 - schreibe ich über Knapp, daß er, dieser "Irrläufer", immerfort "in der Sprache der Feinde" (!) von "Islamismus" spreche.
In seinem Brief an RA Rohr vom 11.3.97 schreibt er gleich im ersten Satz, ich hätte - mit kkk-feder 13 - "schon zum zweiten Mal" mein "Pamphlet" - diesen "selbstangerichteten Kehricht verdickt (!) durch Leserstimmen" vor seiner Tür abgeladen.
In kkk-feder 8, Seite 33, schreibe ich: "Knapp hat die Kloake vertieft und zugedickt (!)."
Da kannte ich seine jüngsten Höhepunkte (!) noch nicht.
Neulich las ich bei ihm irgendwo, es ging um Rassenprobleme: "Die weiße Mitte muß sich entscheiden." Diesen Satz schrieb ich vor etwa dreißig Jahren in einem Beitrag für SPONTAN über die damalige Black-Power-Bewegung in den USA. Knapp hat eine Kopie davon.
Die neue Mittelklasse ist ein schier ewiges kuckucks-Thema (vgl. kuckuck 10: Horst Lummert, Domino)
In "Aufgeschnappt", im zweiten Absatz, heißt es über einen Rudolf-Passus in den Kardinalfragen zur Zeitgeschichte:
Solche Töne des Übereifrigen (!) rufen nach näherer Betrachtung seines Auftretens.
In kkk-feder 13, Seite 51, spreche ich von Eike Geisels "Übereifer" (!) bei der Verfolgung unliebsamer Literatur. Das hat mit Knapp allenfalls themenmittelbar etwas zu tun.
Im dritten Absatz von "Aufgeschnappt" ist ein "geschwätziger (!) Germar Rudolf" im Gespräch. In kkk-feder 8, Seite 34, lautet der erste Satz über Knapp:
Zur Zeit ist er, wie gesagt, Mitglied eines "Islamistischen Kampfordens", was ich zwar für einen ausgemachten Schwindel halte (Knapp ist mir dafür zu geschwätzig (!) ); doch immerhin gehörte er einst dem - terroristischer Intrigen verdächtigen - "Bund Deutscher Jugend (BDJ)" an. Ein Intrigant ist er allemal. Als ich aus Auschwitz die Drohkarte bekam, dachte ich unwillkürlich an Knapp und die frühen Warnungen von Anton Josef Dierl.
Damals werde ich erstmals wieder - seit 1986 (vgl. hierzu kkk-feder 9, S.50: Horst Lummert, Ein ganzes Quartett notorischer Wirrköpfe...; nach kuckuck 52, 1986) - als "Agent" angesprochen, adressiert an "Horst Lummert Mossad-Stasi".
Bemerkenswert fand ich den Text:
Schluß mit dem anonymen Telefon-Terror! "Mahomet" genannt am 17+19/11/94.
Nicht nur, daß es Unfug war, anonym war hier allein die Postkarte an meine volle Anschrift.
Zeitlich lag das zwischen kkk-federn 4/5 (Mai 94) und 6 (Januar 96). Ich würde sagen: Die genetische Handschrift stimmt.
In Knapps "Aufzeichnung" ist Lummert ein "besessener Publizist" (!), in "Aufgeschnappt" (S.4) "schadet" Rudolfs "geschwätzige Publimanie... (!) deutschen Interessen".
Ins Bild paßt auch die erstaunliche Feststellung ("Aufgeschnappt", 3. Absatz):
Dipl.chem. Germar Rudolf, der zeitweise auch unter dem Namen seiner Frau Scheerer in Erscheinung trat...
- das kann nur einer schreiben, der nicht weiß, daß Rudolf bei der Eheschließung den Familiennamen seiner Frau annahm und bürgerlich nun also Germar Scheerer heißt.
Für Unwissenheit "auf diesem Felde" spricht auch:
Die düstere (!! - kkk) Cromwell Press (Karl Philipp alias Rüdiger Kammerer) in London...
Es ist ein Hinweis darauf, daß zumindest der Kommentar auf der letzten Seite, angeblich von einer Publikation namens "Eurowacht" übernommen, nicht aus einer "rechten" Feder stammt.
Ich denke eher an einen Trittbrettfahrer, der sich der "Szene" und ihrem Denken anpassen will.
Kleine Sachfehler sollte ich übergehen, obwohl auch sie für eine gewisse journalistische Sorg(falt)losigkeit sprechen, die uns schon anderswo auffiel.
So ist das Rudolf-Zitat im letzten Absatz der 2ten Seite von "Aufgeschnappt" nicht aus dem "Strategiepapier", sondern aus "Assimilation oder Ausweisung" (vgl. kkk-feder 10, Seiten 3+7).
Im vierten Absatz bezieht sich die Seitenangabe "S.16ff." nicht aufs "Strategiepapier" oder den kuckuck, sondern auf die Urteilsschrift des Landgerichts Stuttgart vom 6.10.95, zitiert in kkk-feder 9, Seite 10.
Daß Rudolf "zu allem... seinen Senf abgeben" müsse, hörte ich allerdings erstmals von Röhler (vgl. "Aufgeschnappt", S.3f.).
Der Satz (S.4, dritte Zeile):
Wenn er sich für einen der bedeutendsten Revisionisten hält, wirkt das noch einigermaßen belustigend...
Nun, wer das geschrieben hat, ist ignorant oder böswillig. Er will dem Wissenschaftler die Leistung absprechen. Er tut genau das, was er Rudolf vorwirft: er macht sich "hinter seinem Rücken" aus dem Hinterhalt "über (ihn) lustig".
Ich denke, daß man Rudolf nicht unterschätzen sollte. Seine Zeit ist nicht vorbei, er hat sie noch vor sich. Damit meine ich nicht einmal das implizite Zukunftsversprechen mit der ersten Ausgabe der Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung, März 1997.
Das ist gewiß noch nicht das letzte Wort in Sachen "Revisionismus", und ich rücke auch von meinem Schlußwort ("Der Revisionismus als Wissenschaft ist tot") nicht ab (kkk-feder 9, S.20). Diese Beurteilung ergab sich aus dem politischen Zusammenhang, der nicht genügend beachtet wird. Doch Germar Rudolf ist wieder da.
Ich möchte in diesem Rahmen der Abklärung keine Fragen offen lassen. Der Text hat Längen. Ich bitte um Nachsicht.
Der Verfasser des Kommentars ("Eurowacht") folgt ungebrochen meiner Interpretation des Rudolf-Urteils, der Urteilsbegründung, in kkk-feder 9. Er nimmt überhaupt nicht zur Kenntnis, was Germar Rudolf darauf erwidert hat, nachzulesen in kkk-feder 11 auf zehn Seiten (29ff.).
Den Zitaten auf den Vorseiten ist abzulesen, daß dem Verfasser das Heft bekannt war. Der Kommentar harmoniert nicht mit der Dokumentation auf den drei Seiten davor. Abweichungen gibt es auch beim Vergleich von "Aufgeschnappt" mit dem Einzelblatt ("Cave canem!").
"Cave canem!":
Bisher sind, zum Teil nachher bekehrt, dem scheinbaren Geschwätz Lummertas (sic! kkk) aufgesessen: Graf, Wahls, Suevenar, Ingrid Weckert, Dr. Koll, Worch, Dr. Hennig, Nahatino (Memel) (d.i. "Kiwahama" - kkk), Rudolf, Muenzer, Prof. de Boor, Radtke-Schoone, Knapp...
Die meisten der hier Genannten haben sich von Lummert abgewandt, bis auf Rudolf.
Auf diese Wertung muß ich jetzt nicht eingehen.
"Aufgeschnappt":
Ausführliche Korrespondenzen mit Horst Lummert finden sich im kuckuck auch von Hans Wahls, Christian Worch, Michael Koll, Paul J. Muenzer und den Schweizern Jürgen Graf und Max Wahl.
Das längste über Seiten sich erstreckende Hin-und-Her stammt von Germar Rudolf, dann von Christian Worch, Hans Wahls und Jürgen Graf.
Letzterer ähnelt in der Vielschreiberei und der Haltung zur Geschichte dem siebenmalklugen (nicht neunmalklugen? - kkk) Rudolf, was er in folgendem Auszug aus einem längeren Brief auch bestätigt: "Im übrigen bin ich wie Germar Rudolf der Ansicht, daß sich die Juden zumindest außerhalb Israels ohne Wenn und Aber assimilieren sollten..."
Es folgen ein paar moderate Töne übers Judentum und Kritik an Hitlers "unterschiedsloser" Judenpolitik. Diese winzige Abweichung von der nationalsozialistischen Parteilinie ist es offenbar, die den Verfasser übersehen läßt, daß Graf den Briefwechsel mit mir abrupt abbrach (vgl. kkk-feder 8, S.47).
In "Cave canem!" fehlt der Name Max Wahl. In "Aufgeschnappt" werden die Briefpartner Suevenar (?? - kkk), Weckert, Hennig, "Kiwahama/Nahatino", de Boor, Radtke-Schoone und Knapp nicht erwähnt.
Der ausführliche Brief von Max Wahl ("Eidgenoss") ist lt. "Aufgeschnappt" nur eine "kurze (!) Antwort".
Déjà vu!
Es war gar keine Antwort; erst ich antwortete auf Dr. Wahls Schreiben.
In kkk-feder 12, S.45, steht bei mir zu lesen (in meinem Brief an Knapp vom 14.1.97):
Ihren Islam nehme ich nicht ernst. Mit Ihren Korrespondenzen wollen Sie mir ständig etwas beweisen. Doch Briefe aus Riad oder anderen islamischen Städten und Institutionen, in denen der Empfang von Knapp-Briefen ebenso höflich wie kurz (!) bestätigt wird, beweisen gar nichts.
Mein Briefwechsel mit Max Wahl ist dem Ertappten seit langem Anlaß, immer wieder mal darauf zurückzukommen.
Wahl schrieb mir nach Erhalt von kuckuck federn. Meine Antwort auf seinen Brief behandelt Knapp, der davon Kenntnis erhielt, "diskret", d.h.: er kann ihn für seine Zwecke nicht verwenden.
In meiner Strafanzeige gegen Naqschibandi/Knapp/Spohr/Nazim schreibe ich mit Bezug auf Knapps Räuberpistole aus Gent, daß diese ganze Geschichte von Knapp frei erfunden (!), daß kein Wort daran wahr sei.
Jetzt schreibt Knapp an Christian Worch, ich hätte die im kuckuck abgedruckten Knapp-Briefe "erfunden" (!). "Es gibt sie nicht!" Bei Knapp unterstrichen.
Das fällt ihm ja - nach zwölf Jahren - reichlich spät ein. Der erste Abdruck erschien 1985 in kuckuck 47! Zusammen mit meiner Indizien...-Darstellung, nach deren Erscheinen seine Anwälte nie wieder versuchten, Knapps "Sache" zu vertreten.
Erdichtete Briefe, falsche Dokumentationen, das wäre so ein gefundenes Fressen gewesen. Knapp ist am Ende. Der Kreis derer, die ihm noch glauben, wird zusehends kleiner und enger.
Die Berliner Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen Knapp eingestellt. Dafür habe ich vorerst drei mögliche Erklärungen:
1. § 20 StGB. Schuldunfähigkeit wegen seelischer Störungen. Ohne Schuld handelt, wer bei Begehung der Tat wegen einer krankhaften seelischen Störung, wegen einer tiefgreifenden Bewußtseinsstörung oder wegen Schwachsinns oder einer schweren anderen seelischen Abartigkeit unfähig ist, das Unrecht der Tat einzusehen oder nach dieser Einsicht zu handeln.
2. Eine Krähe hackt der andern kein Auge aus.
3. Die feministische Staatsanwältin hat den kuckuck zu aufmerksam gelesen.
Anton Josef Dierl zieht zwei weitere Möglichkeiten in Erwägung.
Diese Staatsanwältin ... ist entweder saudoof oder fuchsschlau. Saudoof, weil sie durch die Materie nicht durchblickt: sie weiß nicht, was Nakschibendi sind...
Bei dem andern Pol, daß sie nämlich fuchsschlau ist, hätte sie erfaßt, daß die türkische Nakschibendi-Bande und der Nakschibendi-Murid Erbakan, der Erfüllungsgehilfe eines kurdischen Dorfscheychs, in das Strafverfahren hineingesaugt werden, und sie will einen Konflikt zwischen dem Kohl-Deutschland und der Erbakan-Partei vermeiden.
Von Dierl schrieb Knapp an seinen Rechtsanwalt, er lebe in "eheähnlicher Lebensgemeinschaft mit einer Deutschen Schäferhündin". Dies war Knapps "Antwort" auf Dierls Leserbrief in kkk-feder 13.
Mir ist nicht bekannt geworden, daß RA Rohr diese Infamie dem Besudelten mitgeteilt hätte.
Weitere Schlüsseltexte en masse, aber damit soll es genug sein.
online-Fasung
kuckuck
feder 14 "S"
(Sonderheft)
im Mai 1997
12. Mai 1997
kokhaviv press:
Horst Lummert in kuckuck (kulikri)