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Erkenntnistheorie und politische Praxis - Seit 1973 - Redaktion: Horst Lummert

1991-09-08
bis
1992-08-30

Undisziplinierte Überlegungen
zu einer euro-islamischen Strategie

Chronik in 10 Fragmenten (7)

1992-02-10:

Auf der Münchener Wehrkundetagung der NATO hat Dan Quayle eine gute Figur gemacht und seine volle Kompetenz vorgeführt, wie es heißt.

Tritt Bush bald zurück?

Er müßte es bald tun, wenn Quayle eine Chance haben soll.

Alles sieht danach aus, daß Quayle Präsident werden soll.

Sein gestriges Auftreten vor der TV-Kamera war fast zu perfekt.

Es wurde uns der neue Präsident vorgestellt, nicht der Vize des alten.

Quayle hat das SDI-Programm in den Vordergrund gestellt.

Diesmal wird es mit den neuen Unsicherheiten begründet.

Quayle geht wie Wörner davon aus, daß die Verbreitung von ABC-Waffen nicht verhindert werden kann. Man muß sich davor schützen. Darum SDI.

Jelzin hat bereits seine Übereinstimmung bekundet. Die USA denken an eine Zusammenarbeit.

Der nördliche Gürtel der Erde würde sich gegen Raketen aus dem Süden abschirmen. So sieht das Programm derzeit aus.

Über Algerien berichten die Medien nur sehr "ausgewogen".

Eine klare, eindeutige Verurteilung des Militärputsches sucht man in der Presse vergebens.

Es sollen ungefähr 1.000 Muslime eingesperrt worden sein.

Fünfzig Tote und einige hundert Verletzte werden gemeldet.

Die Fernsehbilder zeigen die mutige Haltung der Jugendlichen gegen das Militär. Die islamischen Länder scheinen zunächst abzuwarten. In Algerien spitzt es sich zu.

Den Kampf kann den Algeriern niemand abnehmen. Jeder führt seine eigenen Kämpfe.

Die Länder der Dritten Welt wünschen Deutschland - neben Japan, Brasilien, Nigeria, Indien - in den UN-Sicherheitsrat.

Der neue UN-Generalsekretär, der Ägypter Boutros-Ghali, will angeblich die Zahl der Mitglieder von jetzt 5 auf 10 verdoppeln.

Bonn hat die Meldung noch nicht bestätigen können.

Die Ukraine geht auf Distanz zur GUS.

In Moskau gab es kommunistische Demonstrationen, die den Rücktritt Jelzins und die Wiedererrichtung der Sowjetunion fordern.

Ich weiß nicht, wie ernst man so was nehmen muß, als Nötigungshebel gegen den zögerlichen Westen ist es sicherlich brauchbar.

Genscher hat heute eine Luftbrücke nach Rußland eröffnet - für Hilfslieferungen.

Die anderen Länder halten sich zurück. (10.2.92)

1992-02-11:

Samuel Katz (Tage des Feuers. Das Geheimnis der Irgun) schreibt, daß die zionistische Arbeiterpartei - voran Chaim Weizmann und Ben Gurion - eigentlich keine eigene Konzeption hatte, sondern die Politik Großbritanniens realisierte.

London wollte schließlich die Teilung Palästinas, so wurde geteilt.

Es bestätigt auch die Auffassung, daß mit der Gründung des Staates Israel - weltpolitisch - ein Keil in den arabischen Nahen Osten getrieben werden sollte.

Die Irgun vertrat die neuen Bürgerinteressen offensichtlich besser, aber die Sozialisten entpuppten sich als die weitaus besseren Demagogen.

Mit ihrer vergiftenden Propaganda verleumdeten sie die Irgun als "kriminell" und "faschistisch", der sensible Schriftsteller Wladimir Jabotinsky wurde als ein jüdischer "Hitler" verfemt.

Demokratie bedeutet die Befreiung der Moslems aus der Versklavung, sagte Rafsanjani mit Bezug auf Algerien.

Er kritisiert die Unterdrückung der Islamischen Heilsfront durch die Putschisten.

Der iranische Präsident, der aus Anlaß des Jahrestages der iranischen Revolution sprach, verwies darauf: die Welt könne jetzt den Aufschrei des Islams hören.

Es ist die erste offizielle Stimme aus einem islamischen Land zu den Ereignissen in Algerien.

Ich hoffe, daß den Moslems, die um ihren Wahlsieg betrogen werden sollen, jetzt auch geholfen wird.

Rafsanjani griff den Westen im allgemeinen und die USA im besonderen an.

Die Putschisten und ihre verschämten Fürsprecher in hiesigen Medien sprechen vom "Demokratisierungsprozeß", der nicht gestört werden dürfe.

Diese Sprache erinnert an das Geschwätz in den Ostblockländern, als die Befreiung durch "Reformvorhaben" verhindert werden sollte.

Wir haben es in Algerien mit einer Verknüpfung von Islam und demokratischer Wahl zu tun, deren Ergebnisse nicht von den Moslems, sondern von ihren Feinden mißachtet werden.

Wird es ein Commonwealth der Turkvölker geben?

Und welche Rolle werden sie spielen?

Ist die Türkei ein revolutionäres oder ein konterrevolutionäres Element?

Das ist eine Lebensfrage.

Genscher in Tokio.

Nach der erweiterten KSZE-Akte ist die Einmischung in innere Angelegenheiten eines Staates möglich, wenn dort die Menschenrechte verletzt werden.

Das ist in Algerien mit dem Putsch geschehen.

Bis jetzt hat sich noch kein KSZE-Staat "eingemischt".

Paßt Algerien nicht ins Bild, oder gehört es zum Einflußbereich Frankreichs, das seine eigenen Methoden hat, mit solchen Problemen fertig zu werden?

Oder besteht unser Problem eben darin, daß eine dieser Methoden bereits angewendet worden ist?

Europa braucht noch viel Nachhilfe im Fach Demokratie.

Deutschland hat bisher bei Kontakten mit Japan gezögert. Jetzt endlich ist Genscher in Tokio. Ich sage nicht, daß es zu spät sei. Es ist vielmehr, denke ich, der richtige Augenblick.

Japan will z.B. ständig an den KSZE-Treffen als Beobachter teilnehmen. Deutschland muß neuen Mut fassen, braucht Rat und Zuspruch.

Es ist stärker als Japan offenen Angriffen ausgesetzt, die mit den Verbrechen der Nazis "legitimiert" werden.

Der kasachische Präsident meint, die GUS müsse ebensoviele Atomraketen wie die USA besitzen.

Ich glaube, da ist noch immer nicht begriffen worden, daß die Machtverhältnisse sich rigoros geändert haben.

Japan hat sich verbal bereits offensiver und aggressiver ins Spiel gebracht.

Deutschland traut sich bisher nicht, gewisse Anmaßungen, die sich moralisch nur tarnen, zurückzuweisen.

Es muß sich behutsam in die neue Weltsituation einbringen, nicht unnötig schlafende Hunde wecken.

Andererseits darf es auch das nicht fürchten. Furcht ist ein schlechter Berater. Ich hoffe, daß Genscher sich in Japan kundig macht und daß Japan ihn einweiht.

Ich glaube durchaus, daß Tokio - was eine weltpolitische Strategie anbetrifft - schon weiter ist, weiter als Deutschland sowieso, weiter aber auch, als es scheinen mag.

Der eurasische Raum könne nur von Deutschland und Japan erschlossen werden, sagte neulich ein japanischer Wirtschaftspolitiker.

Die Richtung stimmt, möchte ich sagen.

Die südosteuropäische Flanke ist allerdings eine gefährliche Angelegenheit. Eine Beruhigung ist auch noch gar nicht abzusehen.

Vielleicht leistet Schottland seinen Beitrag.

Von London geht vermutlich mehr Störung aus als von Paris.

Dort werden wir erst wieder aufmerksamer hinschauen müssen, wenn das Mitterrand-Regime verschwunden ist.

Die Dinge sind nun wirklich in Bewegung, kein Grund zu klagen.

Japan und Deutschland dürfen sich nicht gegenseitig ins Gehege kommen, auch das ist abzustimmen.

Die Rechtsanwaltskammer bzw. die zuständigen Berufsorganisationen wehren sich gegen Aufnahmebeschränkungen bei früherer Stasi-Mitarbeit.

Das Gefühl verstärkt sich beinahe täglich: Unsere Gesellschaft ist von dieser Bande durch und durch verseucht.

Das Bundeskriminalamt wurde kürzlich von Ermittlungserkenntnissen des Generalbundesanwalts, die in der Mordsache Herrhausen bereits vorlagen, ausgeschlossen.

Jetzt stellt sich heraus, daß das BKA mit Stasi-Spionen geradezu überbelegt war.

Daß sich im freien Deutschland so viele Halunken bereit fanden, freiwillige Spitzeldienste für diesen Verbrecherstaat zu leisten, sich zu Verrätern an der Demokratie zu machen, an deren Früchten sie reichlich teilhatten, ist schwer zu begreifen, solange man nur nach einfachen und halbwegs verständlichen Gründen sucht.

Es gab und gibt bis heute eine antidemokratische Verschwörung im Land, die wirklich gesamtdeutsch ist und im Grunde bis in die Nazijahre zurückreicht.

Die Konspiration gegen die Demokratie trägt viele Farben. (11.2.92)

1992-02-13:

Algerische Demonstranten, hauptsächlich Jugendliche, fordern: Respektiert die Wahl des Volkes!

Der Respekt vor der Entscheidung der Mehrheit ist Demokratie.

Genscher fordert in Tokio größere japanische Beteiligung an der Rußland-Hilfe.

Die Japaner bestehen bisher auf dem Bedingungszusammenhang mit der Rückgabe der Kurilen-Inseln.

Ich denke, daß die japanische Haltung richtig ist.

Deutschland sollte daraus lernen. (13.2.92)

1992-02-18:

Die Lage in Nahost ist wieder einmal angeheizt worden.

Neulich überfielen ein paar Araber ein israelisches Militärausbildungscamp und erschlugen drei Soldaten.

Gestern oder vorgestern beschoß ein israelischer Kampfhubschrauber mit Raketen einen Fahrzeugkonvoi und tötete dabei einen schiitischen Scheich, der für Hisbollah-Aktivitäten verantwortlich sein soll, seine Frau, das jüngste Kind und vier oder sieben, die Berichte lauteten verschieden, Bewacher.

Um eine kurzfristige Vergeltung kann es sich nicht gehandelt haben, da solche Präzisoperationen lange Vorbereitungen brauchen.

In Israel wird die Aktion als ein Sieg gefeiert.

Wieder habe sich die höchste Qualität des Mossad erwiesen, dessen Informationen und Vorarbeiten die Operation erst möglich machten.

Verteidigungsminister Moshe Arens sagte, dies sei ein Akt in einem Krieg gegen die Hisbollah.

Es fänden zwei Kriege statt.

Der eine gegen die PLO wegen der "Territorien", der andere gegen die Hisbollah wegen Jerusalem.

In Algerien sind bereits Konzentrationslager eingerichtet worden.

Der algerische Präsident selber sprach von bisher 6.000 Gefangenen, die dort untergebracht würden. (18.2.92)

1992-02-19:

Die Wiedererinnerung des genetischen Wissens bringt den vollkommenen Menschen gegen das vollkommene Babylon ins Denken zurück.

Im "vollkommenen Menschen" ist vereint und beisammen, was in "Babylon" differenziert, aufgeteilt und unter die vielen Leute gebracht worden ist.

Die "arbeitsteilige Gesellschaft" ist die Sozialisation des "eindimensionalen Menschen".

In Babylon gilt der Einzelne nichts.

In Babylon ist "der Mensch" erst vollkommen in der gesellschaftlichen Einheit.

Der vollkommene Mensch als Einzelner ist gegen Babylon.

Babylon muß ihn fürchten, wie er Babylon fürchten muß.

Babylon und der vollkommene Mensch sind Erbfeinde im Wortsinn.

Die Rettung, ja die Wiedergeburt des vollkommenen Menschen ist aus der Ruinierung und Zertrümmerung Babylons.

Der vollkommene Mensch ist vor- und nachbabylonisch. (19.2.92)

1992-02-26:

Macht und Ohnmacht bestimmen die Klassenstruktur einer Gesellschaft.

Ein auf die moderne Gesellschaft angewandtes schöpferisches Denken kommt an der grundlegenden Klassenfrage nicht vorbei. (26.2.92)

1992-02-29:

Der revolutionäre Islam ist der historische Zug, dessen aktuelle Daten nicht versäumt werden dürfen.

Wenn Islam und Demokratie zusammenstimmen, verliert der Laizismus seine Bedeutung.

Den beiden "Fundamentalisten" Papst Johannes Paul II. und Ayatollah Khomeini verdanken wir gewaltige Befreiungsakte.

Beide haben ihren gewichtigen Anteil an dem Zusammenbruch der sozialistischen Tyrannei.

Der Atheismus hatte gegen sie keine Chance.

Dieser Grundzug der Revolution einer fundamentalen Aufklarung der Geschichte, die einer breiten Offenbarung schon sehr nahe kommt, setzt sich auch in Afrika fort.

Der revolutionäre Islam ist in der Tat das Schwert gegen ökofaschistischen Betrug und Völkermord, ist die Waffe der unterdrückten und entrechteten Klassen, ist Kraft und Lehre, die die Hülsen der Freiheit wieder mit Sinn erfüllt.

Die vereinten, vielschichtigen konterrevolutionären Anstrengungen gegen den "Islamischen Fundamentalismus", d.h. gegen die islamische Revolution ist weltweit unübersehbar.

Der revolutionäre Islam ist die aktuelle Kraft der Geschichte als einer Geschichte von Klassenkämpfen. (29.2.92)

1992-03-02:

Biblisches Denken läßt zwei Versionen zu.

Alle Macht geht von Gott aus.

Wer sich der irdischen Ordnung widersetzt, handelt wider Gott.

Das ist die eine Auffassung.

Die zweite Auffassung: Gott will die Widersetzlichkeit in seinem Namen. (2.3.92)

1992-03-04:

Restauration als Wiederaufrichtung: griech. stauroun - "einen Pfahl errichten, einschlagen", zu stauros "Pfahl".

Wenn ich sagte:

Ohne biblische Unterweisung ist die Religion Mohammeds eine halbe Sache, ist die Lehre des Propheten ein Zelt ohne Pfahl (Das Projekt Ismael),

so impliziert dieser Satz die "Restauration des Islam", und das heißt (a.a.O.):

Die Revolutionierung des Islam ist seine Autorisierung, ist eine Revolutionierung der Lehre.
Eine Alttestamentarische Linke stellt die Klassenfrage im Haus Abraham. Yishmael - das ist Torah Left. (4.3.92)

1992-03-06:

Philosophie und Demokratie sind hybride Errungenschaften der griechischen Antike.

Die Verhöhnung der Götter und die Vergötterung des Menschen ist griechisch.

Der Mensch ist das Maß aller Dinge, lautet die Parole zum Generalangriff auf Gottes Gesetz.

Nicht zufällig entzündete sich der Islam an der griechischen Kirche, wie schon die Makkabäer gegen die Hellenen ihre besten Kräfte mobilisierten.

Die christlichen Armenier unterstützten die heidnischen Mongolen Dschingis Khans gegen die islamische Welt.

Vielleicht war dies die "Ursünde" der Armenier, deretwegen die Moslems ihnen ewige Rache schworen, von der sich die (jüd.) Gleichsetzung mit den Amalekitern und auch die Namensnähe zu Ahriman, dem bösen Geist der Perser, herleiten.

Die Mongolen hatten nach ihrem Selbstverständnis den himmlichen Auftrag, die Welt wieder in Ordnung zu bringen.

Später konvertierten sie zum Islam und machten islamische Baugeschichte.

Woher hatten die ("heidnischen", "schamanischen") Mongolen die Gewißheit, für eine göttliche Weltordnung ihre Kriege zu führen?

Die Idee des vollkommenen Menschen führt ins Paradies zurück und impliziert nach der Vertreibung die Zerstörung Babylons sowie sämtlicher Stadtkulturen.

Im "vollkommenen Menschen" verwirklicht sich das principium individuationis. (6.3.92)

1992-03-08:

Hat die Wahrheit eine Chance?

Nicht von sich aus, nicht von vornherein.

Setzen wir die Lüge dagegen, so müssen wir sie als stark, expansiv und unüberwindbar denken.

Eine Zivilisation, die so groß und stark geworden ist, tritt nicht einfach ab.

Sie fordert Unterwerfung.

Jeder kommt dem freiwillig nach, solange es mit rechten Dingen zugeht.

Wenn ihre Überlegenheit als geschichtliche Wahrheit und Notwendigkeit anerkannt wird, gibt es keinen Widerstand, der ernstgenommen werden müßte.

Setzt sich aber erst einmal der Verdacht und schließlich die Erkenntnis durch, daß es eben nicht Recht und nicht Wahrheit ist, was sich da etabliert hat, daß vielmehr Lüge, Betrug und hinterhältiger Mord als Politik das Regiment bestimmen, dann ist es an der Zeit, gründlich umzudenken und Krieg ins Auge zu fassen.

Als Revolution hat die Wahrheit wieder eine Chance.

Wie die Dinge ohne unser Zutun ablaufen und dennoch erscheinen, als hätten wir sie bewirkt und gesteuert... (8.3.92)

1992-03-30:

Der deutsche Botschafter in Marokko, Marud Wilfried Hofmann, ist nicht nur Moslem, er hat auch der heutigen "modernen" europäischen und amerikanischen Gesellschaft den Kampf angesagt.

Er schreibt gegen Schweinefleischfresser und Abtreibung an.

Sein ethischer Ansatz ist ermutigend.

Islam und Katholizismus sind die zwei Säulen, die man erkennen kann.

Das Judentum ist nur mit sich beschäftigt.

Der Buddhismus ruht aus, wie es scheint.

Der Hinduismus ist eine Kastenreligion, die, soweit ich sehe, den Menschen in ihrer Mehrheit keine Perspektive bietet.

Ich meine, auch die Deutschen pokern bisweilen, ohne es zuzugeben.

Hellenbroich, Heribert, früherer Präsident des Bundesnachrichtendienstes und Leiter des Bundesamtes für Verfassungsschutz, sagt, er wisse mit Sicherheit, daß ein früherer Bundesminister und heutiger Bundestagsabgeordneter ein Top-Agent der Stasi gewesen sei und inzwischen für die Nachfolgeorganisation des russischen KGB bzw. für den Geheimdienst der GUS arbeite.

Hunderte sollen noch in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik unenttarnt als Spione tätig sein. (30.3.92)

1992-04-01:

Ob Europa zusammenwächst oder nicht, ob es sich den USA entfremdet oder nicht, entscheidend ist die moralische, die ideologische Qualität, und die ist ganz miserabel.

Die "Dritte Welt" ist aufgeschreckt, als die Armeen gegen den Iraq aufmarschierten.

Seither ist Wachsamkeit angebracht. (1.4.92)

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Herbst 1992

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Horst Lummert in kuckuck (kulikri)

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