2004-01-22

Tariq Erich Knapp und Bruno Josef jun.

Das Toleranzprinzip haben Hitler und Stalin ad absurdum geführt!

Deshalb muß das Sinai- und Hira-Prinzip endlich in Kraft treten!

Das kann nicht unwidersprochen bleiben!

Es ist allzu einfach gedacht.

Avram Kokhaviv schreibt wie ein Privatier folgende naive Worte: "Wirtschaftet solide, dann müßt ihr keine Schulden machen - ob mit oder ohne Zins."

Wenn es nur so simpel wäre!

Es geht nicht um kleine Familienhaushalte, wo das zweifellos zutrifft, sondern um Volkswirtschaften in einer Weltwirtschaft finanzkapitalistischer Art.

Die gesamte vom "Westen", d.h. von Privatbanken in London und den USA sowie vom IWF und Weltbank ferngesteuerte Weltwirtschaft ist fast unentrinnbar in eine Denkweise eingebunden worden, die ein solides Disponieren unmöglich macht.

Das Denken in Profitmaximen, dieser heutige Tanz ums Goldene Kalb, "regelt" und dereguliert zwangshaft die Aufschwünge, von denen immer wieder die Abstürze in tiefste Tiefen existenziellen Elendes stattfinden.

Zum Profit einzelner Plutokraten.

Der Zins und seine willkürlichen Manipulationen stehen als Signum dieser Zustände.

Der gerechte Zorn der Geschundenen führte zu den Anschlägen auf das New Yorker WTC.

Sie werden sich wiederholen und ausdehnen auf die großen Rohstoffbörsen und die Parlamente der Vertreter der superreich Gewordenen.

Wenn Monotheisten so etwas tolerieren, weil ihnen keine bessere Weltordnung einfällt, dann machen sie sich zu den Komplizen der Weltkriminalität.

Dann sind sie Mitschuldige und Mitverdammte!

Ich selber war nach 1945 ein Profiteur der Toleranzidee.

Aber ich habe gleich danach in Österreich und den USA erlebt, wie der alte Rassismus weiterwucherte und wieder auf das angeblich entnazifizierte Deutschland zurückgriff.

Die Rassisten hingegen feierten unter dem Zeichen "Toleranz" euphorisch ihre "Freiheiten" ungestörter denn je.

Da ihr Gesang heute wieder größer wurde als sogar zu Zeiten Hitlers und Stalins, verfluche ich diese Toleranzlerei.

Gott selbst, der Einzige und Eine, hat nirgends Toleranz gefordert.

Das haben im Gegenteil die vielen Götzen mit ihren partikularen Pseudo-Ethiken praktiziert, weshalb gebildete zweibeinige Esel in Jubel ausbrechen.

Toleranz gilt meinen Ohren als eine Naziparole!

Die Toleranzidee der europäisch-amerikanischen sogenannten Aufklärung hatte sich zurecht nur gegen die Konfessonstreitigkeiten und Konfessionskriege Europas gewandt.

Zuerst.

Mit einem Voltaire jedoch wurde Raum für Atheismen aufgestoßen.

Das christliche "Compelle intrare!" (= veranlasse (die Heiden) zum Eintritt ins Christentum) wurde in unserem Barbarenkontinent nie durch das koranische "Es ist kein Zwang im Glauben!" korrigiert, sondern mit der Aufkündigung des Dekaloges beantwortet.

Voltaires "Traité sur la tolérance" von 1763 und die berühmte französische Erklärung der Menschenrechte von 1789 haben weder die Völkermorde an Indianern und Afrikanern und Australiern usw. noch die übrigen Greuel des Kolonialismus noch die nazistisch-bolschewistischen Massenverbrechen abstellen können noch wollen.

Dasselbe gilt von den nordamerikanischen Deklarationen.

Noch bevor wir unsere Attacken gegen den fetischierten Begriff der Toleranz eröffnet haben, erhoben wir die Forderung nach Gleichstellung aller monotheistischen Lehren, also des Judentums, Christentums und Islams - arabisch: der tauhidischen - die leider aus begreiflichen redaktionellen Gründen nicht zur Publikation kamen (?? - kkk).

Ungeachtet dessen bekräftigen wir hiermit unsere Meinung, daß die inhaltslose nichtdekalogische Toleranz das Zeitliche zu segnen habe.

Ebendasselbe gilt auch für die Freiheiten, über "Auschwitz" zu schreiben bezw. diesen Massenmord an wirklichen oder vermuteten "Trägern" des sinaitischen Dekaloges infrage zu stellen.

Hier hört die Toleranz auf, und auch der moralisch blödeste oder korrupteste deutsche Richter, der sich an den Volksverhetzungsparagrafen hält, spricht Recht.

Wir wiederholen, daß Hitler und seine Anhänger das göttlich gegebene dekalogische Gesetzwerk aus der Welt haben schaffen wollen.

Wir erklärten deshalb, daß allein diese Absicht Hitlers verrucht sei und strafenswürdig im höchsten Maße, gleichgültig, wie viele Juden oder Judenstämmlinge, biologische oder geistige, ermordet worden sind.

Einer genügte schon.

Und noch ein "paar" weitere ändern daran nichts.

Daß die Sieger des Krieges gegen den Nazismus diese Tatsache überhaupt nicht gesehen, geschweige denn berücksichtigt haben, erklärt sich aus ihrer Absicht, ihrerseits die Unmenschlichkeit beizubehalten, was sich ja heute mit neuen Völkermorden erweist.

Seit dem deutschen Philosophen Ludwig Feuerbach wurde, nicht zuletzt durch Karl Marx, dessen Meinung, Gott bezw. Götter seien nur Erfindungen von Menschen, ungemein popularisiert:

Der ursprünglich jüdische Eine Gott zeichnet sich jedoch dadurch aus, daß er die Gerechtigkeit unter den Menschen zu seiner und der Menschen Aufgabe machte.

Stellen wir uns auf Feuerbachs Standpunkt, so bleibt nur zu sagen, daß auch die "Erfindung" eines Gottes der Gerechtigkeit eine einzigartige Leistung gewesen ist, die der ganzen Menschheit zugute kam oder noch zugute kommen wird.

Daher verfolgten die Vertreter der Ungerechtigkeit also die Juden!

Die Umfunktionierung der Juden zu Zionisten, also zu Angepaßten der Weltungerechtigkeit, hätte die übrige Menschheit, die nach wie vor Ausgebeuteten, zur geistigen Verlasssenheit verurteilt, wenn es nicht den Islam gäbe.

Der jetzt noch so selbstbeschränkte Islam des Orients jedoch müßte endlich zur Vernunft kommmen, also zurückfinden zu seinem jüdischen Ursprung, was freilich der Zionismus verhindert.

Nur das radikale Bekennen zum Sittengesetz des Einen Gotttes kann die Menschheit befähigen, für ihre Befreiung zu kämpfen.

Dafür rufen wir auch zur Beendigung des Toleranzkultes auf.

Neuerlich haben wir Anlaß, das allgemeine Verkennen der Bedeutung jenes Verbrechens, das unter dem Ortsnamen "Auschwitz" subsummiert wird, zu beklagen.

Hat doch vor wenigen Tagen erst der Zentralrat der Juden in Deutschland, der als der Erstanreger des Volksverhetzungsparagrafen gilt, die sächsische "Stiftung Gedenkstätten" mit der Begründung verlassen, die Neugestaltung dieser Stiftung sei nicht hinnehmbar, weil der fundamentale Unterschied zwischen den Naziverbrechen europäischer Dimension und den kommunistisch-ostdeutschen Verbrechen nationaler Dimension "eingeebnet" würde.

Hielten diese Juden, wenn sie wirklich gläubige Juden wären, Hitlers (gegenüber D. Eckart schon 1922) geäußerte Absicht, alle Juden wegen ihrer Neigung zum sozusagen "ewigen" Bolschewismus "von Moses bis Lenin" zu vernichten, für die eigentliche Ursache von Auschwitz, dann müßten sie und ihre Historiker gar nicht nach einem schriftlichen Mordbefehl des Braunauers suchen und würden jetzt nicht von einer europäischen Dimension sprechen.

Vielmehr von einer globalen Dimension des Verbrechens der Ausrottung des Dekaloges müßte die Rede sein.

Und da gerade der Gott der Juden - und nicht Aristoteles' und der hinduistischen Mythologie Behauptung von der Ewigkeit des Universums - der Schöpfer des Weltalls ist, bevor Er den Dekalog offenbart hat, erweist sich gerade für gläubige Juden das Jahrtausendverbrechen des Nazismus als noch viel größer als nur in europäischer Dimension.

Wiederholen wir hier zum letztenmal, daß, auch wenn der Dekalog eine "jüdische Erfindung" wäre, er vor dem Hintergrund von "Auschwitz" die einzige Grundlage einer universal verbindlichen Ethik bietet.

Diese "jüdische Erfindung" mit ihrem Monotheismus ist die sittliche Wahrheit, der gegenüber alle anderen Philosophien und Afterphilosophien (wie die Voltaires, Schopenhauers und Nietzsches) nur die Unwahrheit sind!

Zwischen Wahrheit und Unwahrheit gibt es keine Freiheit der Wahl.

Keine Toleranz!

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