2004-01-20
Gottes Jähweh
Es gibt "Alttestamentler", also christliche Akademiker als Gelehrte der hebräischen Thora, die die rabbinische JHWE-Formel oft mit "Jahwe" ausschreiben, manchmal als "Jahwä".
Das könnte respektlos erscheinen, es weist dennoch unbewußt auf einen aus der Thora bekannten Charakterzug des Einen Gottes hin.
Dieser Weltenschöpfer und Menschmacher zeigt sich manchesmal jäh als zornig und rasch in der Tat.
So in Sodom und Gomorrha und bei der Sintflut.
Das Lamm Gottes, das hinweg nimmt die Sünden der Welt, stellt sich also zuvor dort als Er selber dar.
Insofern könnte Sein Prophet Jesus Christus in der Tat als "Sein Sohn" bezeichnet worden.
Ein deutsches katholisches Weihnachtslied, das während des letzten Weltkrieges auch mein Enkelsohn (? - kkk) aus vollem Halse sang, lautete folgendermaßen:
"O Heiland, reiß den Himmel auf,
vollendet ist der Zeitenlauf,
brich Schloß und Riegel, tritt hervor,
o Heiland aus dem Himmelstor!"
Mit "Heiland" sprachen schon die alten Germanen, im "Heliandslied", den kriegerischen und gerechten Gott an.
Aber ich lernte auch ein anderes Wort über Gottes Wirken aus dem Koran des Islam kennen, nämlich:
"Gott ändert das Leben der Menschen erst, wenn sie zuvor ihr Herz ändern!"
Der Heiland hat den zweiten Weltkrieg nur indirekt entschieden und den letzten Ansturm auf den nazistischen Neopaganismus den Armeen der Alliierten überlassen.
Allerdings scheint er beim Massenmord der Nazis an den Juden, aber auch bei den Angriffen der alliierten Flugzeuge auf deutsche Städte Strafen für von Seinem Sittengesetz abgefallene Juden und Christen geschehen lassen zu haben.
So jedenfalls die Meinung einiger Rabbinen und Pfarrer.
Wir Gewohnheitspaganisten in Darwins Europa sehen in Ereignissen wie Sodom und Gomorrha oder der Sintflut nur Naturereignisse.
Als seien auch sie nicht vom Schöpfer aller Dinge zugelassen oder veranlaßt worden!
Menschensünde gilt Monotheisten zuerst als die Abwendung vom Gott des Dekaloges, dessen Befolgung prinzipiell allen Menschen auf Erden Glück bringen könnte.
Deshalb kommt vom Sinai der Haß in der Tat.
Haß nämlich auf alle Falschgötter des Abfalles vom Dekalog und die von ihm Abgefallenen.
Das also ist der Haß der Juden auf gewisse Nichtjuden, die ihre Peiniger sind, und ist der - heutzutage stärkere Haß als der jüdische und neuchristliche - von Muslimen auf die Ungläubigen, aber schließlich noch der Christenhaß, Paganeuropäerhaß, auf die Semitenvölker, deren Auserwählung als Statthalter des Einen Gottes in dieser Welt sie nicht nachvollziehen wollen.
Mit unstatthaften Etymologien will ich schließen, nämlich mit der Anführung der Wortähnlichkeit des jüdischen "Jachweh" mit dem deutschen "Jäten".
Der Garten Allahs, unsere Erde wurde überwiegend durch widergesetzliches Handeln der Heiden zum "Jammertal" gemacht.
Solches Heidentum ist deshalb nach meiner Ansicht auszujäten* und nicht weiter zu dulden.
* "ausjäten" ist ein anderes Wort für "ausrotten" - kkk
Auch dabei bleibe ich, und wenn einige das als "völkermörderisch" bezeichnen.
Hervorhebung: kkk
Doku