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kokhaviv publications

Ismael - Die Gegenseite

Er wird ein wilder Mensch sein. Er wird gegen jeden kämpfen und jeder gegen ihn. Er lebt getrennt von seinen Brüdern und fordert sie alle heraus. Genesis 16,12 und 25,18

2003-08-10

Tarik E. Knapp

Noach oder Die Offenbarung der Menschenrechte aus dem Geist der semitischen Völker

Vorwort

Seit dem Zusammenbruch des polizeibürokratischen Sozialismus, des Stalinismus - Gott wie Gorbatschow sei dafür gedankt! - weiß jeder Mensch, daß damit die Probleme der Welt nicht gelöst wurden.

Das verwundert auch nicht, sind doch alle Weltverhältnisse dieselben geblieben, wie sie zuvor bestanden haben.

Der leninistische Aufstand hat sie nur temporär und partiell in den Hintergrund gedrängt oder gar verschärft.

Heute bedrohen sie stärker denn je die Menschheit.

Nur noch eine einzige Weltmacht hat überlebt, die finanzkapitalistische der USA mit ihren Verbündeten, und sie allein und uneingeschränkt erzwingt alles gewaltsam oder "friedlich" durch Bestechungen und Erpressungen, was sie will.

Dies verstärkt, seit eine Machtclique faschistoider Verbrecher unter Führung der "Skull and Bones"-Bruderschaft alle Macht an sich gerissen hat.

Ob es die einseitige Aufkündigung des Atomteststopp-Abkommens betrifft oder den Rückzug der präsidentiellen Unterschrift unter das Kyotoprotokoll oder den international organisierten Boykott des Weltstrafgerichtshofes gegen Völkermord in Den Haag, diese USA wollen ihre Vorrechte als die stärkste Macht der Welt durchsetzen, koste es die übrige Menschheit, was es wolle.

Reaktiv ist nun nur eine aktive Verstärkung der Menschenrechte und des Völkerrechtes möglich.

Alle geistigen und physischen Anstrengungen der Menschheit sind auf diese vordringliche Aufgabe zu konzentrieren.

Das Weltrecht hat keinen Anwalt oder Staatsanwalt zur Seite, und kein Rechtserzwingungsapparat steht zur Verfügung.

Nur eine Rückbesinnung auf die unveräußerlichen, vom Einen Gott geoffenbarten Rechte kann noch helfen.

Die Agenten für diese Rechtsanwaltschaft sind dort zu finden, wo seit alters her Menschen gewirkt haben, die in ihren Literaturen unser Thema immer wieder angesprochen haben.

Das sind nun mal die semitischen Völkerschaften, die alten Hebräer, die Juden und die Araber.

Der islamische "Fundamentalismus" wäre für diese Aufgabe anzusprechen, aber auch die jüdischsten Juden müssen zur Rejudaisierung nicht nur ihrer Volksgenossen veranlaßt werden, sondern auch die christlichen, halbpaganen "Halbjuden" europäischer Herkunft.

Eine Rejudaisierung der Menschheit erleidet zwar im Moment durch den Zionismus, durch diese Paganisierung vieler Juden, eine Beeinträchtigung, die eine jüdische Initiative bei der Rückbesinnung auf die Thora und die noachitischen Gebote beeinträchtigen könnte.

Dennoch könnte sich das kollektive Unterbewußtsein der Juden wieder einmal als revitalisierbar erweisen.

Die muslimischen Araber und Palästinenser sollten trotz ihrer berechtigten Erbitterung über die zionistischen Aggresssionen ihren Haß auf "die Juden" zügeln und sich erinnern, daß Völker Gottes überall auf der Erde siedeln können und dürfen - manches Mal auch müssen.

Sie müssen zunächst begreifen, daß und warum die europäischen Juden nach fast 2000-jährigen mörderischen Verfolgungen an ihrer Aufgabe irre geworden sind.

Sie sollten dem traumatisierten jüdischen Rest die Ruhe gewähren, die er zum Nachdenken braucht.

"Macht euch die Erde untertan!", war ein Befehl Gottes, und er hieß, sich die Welt ethisch zu unterwerfen.

Singularität

Auf den ersten Blick ist es unverständlich, den nazistischen Massenmord an den Juden singulär zu nennen.

Hat nicht der internationale "jüdische" Bolschewismus, seine Weltpartei und sein internationaler tschekistischer Terrorapparat, gegründet mehrheitlich von Juden oder, wie es die Nazis ausgedrückt haben, "Judenstämmlingen" - man lese nur Sonja Margolinas Das Ende der Lügen, Siedler Verlag bei Bertelsmann, Berlin 1992! -, mehr Menschen ermordet, als es der gleichfalls massenmordende Nazismus fertigbrachte?

Haben die spanischen, britischen usw. "Entdecker" der Amerikas mitsamt ihren Nachfolgern nicht ca. 100 Millionen Afrikaner während ihrer Gefangennahme und ihres Transportes über den Atlantik, direkt und indirekt, ermordet?

Und sollten nicht ungefähr 70 Millionen Ureinwohner der Amerikas dazugezählt werden?

Und müssen die Ureinwohner Australiens, Tasmaniens und Neuseelands weiterhin verschwiegen bleiben?

Wie sollte angesichts solcher Zahlenverhältnisse ein Europäer freiwillig die These von der Singularität des nazistischen Holokaustes an den Juden begreifen können?*

* Die Zahlen sind entnommen aus Jack Forbes, Black Africans and Native Americans, Oxford, Blackweel Editions 1988, und Todorow, Tsvetan, The conquest of America, New York, Harper and Row, 1984, und Suhrkamp, Frankfurt 1983

Die Singularität des nazistischen Judenmordes liegt allein in dem Faktum, daß es den Nazis ausdrücklich um die Abschaffung des einzigen Erdenvolkes ging, das als erstes und seither immer wieder die Kodifizierung von Unrechtstatbeständen und die Schaffung von Justizorganen zur Bekämpfung ungerechter Handlungen und ungerechter Verhältnisse gefordert hat.

Der geplante Mord an allen erreichbaren Juden sollte ihren Gott treffen, der die Juden mit dem Auftrag zur Bekämpfung des Unrechtes ausgewählt hat.

Gerechtigkeit auf Erden ist des Einen und Einzigen Gottes Willen.

Die Nazis wollten Ungerechtigkeit wiedereinführen.

Sie wollten antediluvianische Verhältnisse wiederherstellen.

Nicht umsonst hatten sie sich die Formulierung Nietzsches von der "blonden Bestie" angeeignet.

Sie waren zu Bestien in Menschengestalt geworden.

Die endgültige Rebarbarisierung der Erde war ihr Programm, und die Juden waren das Volk, das singulär immer wieder die Überwindung der Barbarei gefordert und mittels Gründung der christlichen und islamischen Kulturen auch in die Menschheit getragen haben.

Das war die "Schuld" der Juden, und dafür sollten sie ausgerottet werden!

Seit diesem Exzeß der Rachsucht des Animalischen setzt der Rest der vernunftbegabten Menschheit alles daran, eine Wiederholung des nazistischen Vorhabens abzuwehren.

Nazis, ob sie ihre Ideen schon in die Tat umgesetzt haben oder aus taktischen Gründen vorerst darauf verzichten, sind prinzipiell des Todes würdig und gehören hingerichtet!

Dies gilt auch für jene nichtsemitischen Kulturen, die faktisch "nazistisch" sind, wie die des Hinduismus.

Es lohnt sich, wieder nicht nur in der Bibel zu lesen, sondern auch im jüdischen Talmud und im islamischen Koran, um zu lernen, daß der göttliche Auftrag zur Schaffung von Gerechtigkeit auf Erden, Gerichtsbarkeit und Übereinstimmung heutiger Gesetznormen mit den Verfassungswirklichkeiten uralt sind und von Gott gebilligt wurden.

Die Singularität des Holokausts am Volk des Einzigen Gottes ist und bleibt die Singularität des versuchten Gottesmordes.

Da die Gefahr anhält, ist größte Konsequenz bei der Gefahrenabwehr geboten!

Unmittelbar nach der Sintflut, sagt der Talmud, habe der jüdische Prophet Noach der Menschheit, die von ihm herstammen würde, folgende Gebote zur Auflage gemacht (wir drücken es in heutiger Sprechweise aus):

1.) Du sollst für Gerechtigkeit auf Erden sorgen durch die Erstellung eines allgemeingültigen Gesetzbuches und durch unabhängige Gerichte;

2.) Du sollst nicht Gottes Namen lästern;

3.) Du sollst nicht Götzen dienen;

4.) Du sollst nicht Deines Nächsten Frau begehren;

5.) Du sollst nicht morden;

6.) Du sollst nicht stehlen;

7.) Du sollst Tiere nicht quälen, solange sie noch leben. (Du sollst nicht vivisektieren?)

Viel später hat der Prophet Moses diese Gebote erweitert und bekräftigt, indem er als erstes Gebot den Gesetzgeber nannte, den Einen und Einzigen Gott, den Befreier der Juden aus ägyptischer Sklaverei.**

** Der Talmud, Reprint Orbis Verlag Mchn 1999, von Reinhold Mayer

Die noachitischen und mosaischen Gesetze sind in das Gemeininteresse der ganzen Menschheit übergegangen.

Aber zuerst in das der christlichen und islamischen Kulturen.

Während die Thora noch Noach anführt als Urheber der Verfluchung seines schwarzen Sohnes Cham, was besonders weiße Rassisten wie die Buren gewinnbringend angewendet haben, hat der islamische Koran - nicht anders als der jüdische Talmud! - über diesen ungerechten Fluch überhaupt nichts berichtet, sondern im Gegenteil Noach, auf arabisch: Nuh, als den Forderer von Gerechtigkeit und als Bringer von Gerechtigkeit ausdrücklich gelobt, als den Bringer der "Waage" und des "Eisens", des Schwertes der Gerechtigkeit.

"Frieden auf Noach in aller Welt!"

"Wahrlich, WIR entsandten Unsere Gesandten mit den deutlichen Zeichen und sandten mit ihnen das Buch und die Waage herab, auf daß die Menschen Gerechtigkeit übten. Und WIR sandten das Eisen herab, in welchem starke Kraft und Nutzen für die Menschen ist, auf daß Allah wüßte, wer IHM und seinen Gesandten im Verborgenen hülfe."

In der nach Noach-Nuh genannten Sure 71 betet dieser Prophet zu seinem Gott ausdrücklich: "Mein Herr, laß keinen der Ungläubigen auf Erden. Siehe, wenn Du sie übrig lässest, so werden sie nur Sünder und Ungläubige zeugen... Und mehre allein der Ungerechten Verderben."***

*** Der Koran, übersetzt von Max Hennig, Reclam Verlag, Stuttgart 1960

Die westliche Wissenschaft hätte heute allen Anlaß, endlich die religiöse Literatur der Semiten, aller Semiten, als einen zusammenhängenden Komplex zu behandeln und somit eine historische und metahistorische Konsequenz aufzuzeigen.

Dem Weltsystem des "Westens" ist von der Organisation des Usama Bin Laden mutmaßlich bei den Doppeltürmen der kapitalistischen Hure Babylon der Krieg erklärt worden.

Wenigstens nimmt die westliche Propaganda das an, ohne es beweisen zu können.

Selbst wenn dabei der Mordbrenner nur "Haltet den Dieb!" schrie, beweist sein Verhalten, daß er unbewußt selber weiß, daß seine Weise des Lebens ungerecht ist gegenüber der majoritären Menschheit.

Die USA leben ein sündiges und Gott widerwärtiges Leben.

Eigentlich wäre es Zeit für eine zweite Sintflut?

Die Arbeit der alten und neuzeitlichen Propheten Gottes muß wiederaufgenommen werden.

Ihre Helfer müssen die Erde außerhalb des Darul-Islam dem Islam untertan machen.

Wer die Waffen ergreifen will, der soll sie an den blutenden Außengrenzen des Darul-Islam, im Sudan und in Kaschmir beispielsweise, erheben.

Der Fall des pseudojüdischen Staates Israel ist ohnehin schon demografisch gelöst, dieser Konfliktherd ist keine weitere Anstrengung militärischer Art mehr wert.

Palästinenser, die sich heute zu Recht in einer babylonischen oder "ägyptischen" Gefangenschaft fühlen - "We are the Jews of the Jews", sagen sie -, sollten, und sei es auch vorübergehend, ihr Land verlassen und Teile Afrikas zivilisieren, d.h. islamisieren.

Die dort grassierende Seuche AIDS ist auch auf die pagane Unsitte der Promiskuität zurückzuführen, die in einer islamisch geordneten Gesellschaft zumindest nicht in so erschreckend breitem Ausmaß möglich ist.

Aids und andere Seuchen in der Entwicklungswelt stehen "würdig" an der Seite der westlichen Seuche der Kinderabtreibung.

Ihre kulturellen Ursachen sind dieselben.

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