2003-11-22
Nicht Rechristianisierung, sondern Remonotheisierung!
Mit der geplanten, jedoch leider nicht vollendeten Enzyklika des Papstes Pius XI. zum Rassismus des Faschismus und Nazismus hat die Monotheisierung des Christentums erst wirklich angefangen.
Diese Grundarbeit muß heute fortgesetzt werden, weil die aktuellen Herausforderungen allzu übermächtig geworden sind.
Dazu muß der Begriff des Monotheismus neu präzisiert werden.
Er ist ursprünglich in der jüdischen Lehre vom Einen Gott literaturhistorisch der Menschheit vor Augen gestellt worden, indem sich der Eine Gott im sinaitischen Dekalog selbst im Ersten Gebot, sozusagen in der Präambel, bezeichnet als denjenigen, der die Juden aus der ägyptischen Sklaverei geführt hat.
Moses und diesen Juden war das ja noch in bester Erinnerung.
Neben Gottes mit der "Präambel" implizierter Forderung der Sklavenbefreiung durch gottebenbildliche Menschen gewinnen die folgenden "Paragraphen" eine unüberbietbare Legitimation des Monotheismus.
Heute gewinnen das 8. und das 10. Gebot für Katholizismus und Islam eine neue Aktualität, während die übrigen inzwischen allen nicht-hedonistischen Zivilisierten zur Selbstverständlichkeit geworden sind.
Du sollst nicht stehlen und du sollst nicht das Eigentum deines Nächsten begehren!
Es ist also der Monotheismus, der im diametralen Gegensatz zur modernen Politik-Wirtschaftsauffassung steht.
Im Gegensatz zur nietzscheanischen Übermensch-Ideologie der "Zarathustrianer" - nicht zu verwechseln mit den persischen Zoroastriern! - und zum raubgierigen Neokolonialismus der angelsächsischen Neokonservativen sowie zum Neoliberalismus der Chicagoer Schule und der Mont-Pèlerin-Gesellschaft, zu Adam Smith, Friedr. von Hayek und zu Milton Friedman.
Es muß immer wieder darauf hingewiesen werden, daß der Pseudofaschismus Francisco Francos und Antonio Salazars nur ein taktischer Schachzug gewesen ist, was sich in Francos Zurückweisung der Bündnisangebote Hitlers beim Treffen in Hendaia erwiesen hat, während Francos Strategie den von Papst Pius XI. inaugurierten antifaschistisch-antirassistisch-antinazistischen Monotheismus praktisch fortführte.
Das beweist allein der Beginn des Spanischen Bürgerkrieges von 1936 bis 1939, als Franco marokkanische, muslimische Soldaten gegen die Marxisten einsetzte.
In den Nazikonzentrationslagern im südlichen Frankreich galt seinerzeit das nahe Francospanien als der ersehnte Ort der rettenden Flucht.
Die Ehrenrettung Francisco Francos und Antonio Salazars ist gegen seine heutigen marxistisch-leninistischen und hedonistisch-demokratischen Verleumder unumgänglich, damit die Remonotheisierung Europas und des Christentums gelingen kann.