2003-12-25
Qaddisch Ha-Schem
Dankenswerter Weise haben im Internet bei kokhavivpublications.de am 22. November 2003 zwei Autoren, der Judenmischling Bruno Josef jun. und der vom Christentum, dem Katholizismus, zurückgewiesene und ungeschützte und später zum Islam Konvertierte Tariq Erich Knapp, statt einer Rechristianisierung Europas dessen Remonotheisierung gefordert.
Das ist hierzulande ein ganz neuer Ton.
Jedoch bei allem Wohlwollen gilt es festzustellen, daß damit das monotheistische Potential für die unmittelbare Zukunft und ihre Gestaltung bei weitem noch nicht ausgeschöpft worden ist.
Im Zeitalter der ökonomischen Globalisierung, was faktisch doch eine Unterwerfung der Weltwirtschaft unter die Börsen der beiden angelsächsischen Monopolisten bedeutet, wäre der militante Rückgriff auf den verpflichtenden Charakter auch der dekalogischen Verbote des Diebstahls und des Raubes sowie des Neides - "Du sollst nicht begehren!" - dringend notig.
Ich frage dazu, ob nicht auch das Verbot der Schmähung des Namens Gottes, der heute praktisch in vielen Massenmedien praktiziert wird, und die Heiligung des Sabbats erneut in den Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion gestellt werden müssen.
Der Heiligung des göttlichen Namens ist in der heutigen Weltunordnung offenkundig mitnichten genügt, trotz aller gegenteiligen Beteuerungen christlich sich nennender Kirchen.
Sie fast alle wollen von den mächtigen Neuheiden geliebt und "geachtet" werden.
Wer nach so vielen Jahrtausenden nach dem sinaitischen Grundereignis noch immer dem Dekalog entgegenhandelt, sollte rechtens als reif für die Todesstrafe erachtet sein.
Das jedoch geschieht nicht!
Königsthrone stehen immer noch unverrückbar scheinend fest und keiner wagt, gegen sie den Aufstand zu schüren.
Die Wächter dieser gottfeindlichen Throne sind hauptsächlich und noch vor den Justizorganen unsere Massenmedien.
Die mächtigsten Throne aber sind der Internationale Währungsfonds und die Weltbank.
Die Berufspolitikerkaste sind nur die Dienerschaften dieser Weltbeherrscher.
Indessen ist heute eine neue Sklavenbefreiung auch eine Befreiung vom täglichen Hunger und täglicher Mißachtung ein Massenbedürfnis, das zur Vertierung dieser an sich gutwilligen Menschen führen muß; daher sollte ihre Befreiung endlich angepackt werden.
Der militante Islam hat sich inzwischen trotz seiner zivilisatorischen Zurückgebliebenheiten als die tapferste Kampfeinheit für die faktische Geltung des mosaischen Dekaloges herausgestellt.
Alle wirklich gläubigen Monotheisten (= Tauhidisten) - also Juden, Christen und Muslime - sollten ihrer Pflicht nachkommen, für die Märtyrer der Freiheitsschlacht vom 9.11.2002*, des Tages der Meditation Gottes (Sabbat), ein Qaddisch Ha-Schem zu veranstalten.
Und zwar gemeinsam !
* oder 11.9.2001? - kkk