2002-01-04 (Eingangsdatum)

tauhid-stiftung
Tarik Knapp

Der Tauhid-Orden

ist eine monotheistische Geschwisterschaft (tariqa) unter der Leitung ihres Pir, der den Propheten Muhammed, der Friede Gottes sei mit ihm, vertritt. In ihm gilt das Führerprinzip, nicht die Demokratie.

Der Pir - nicht spiritueller Scheich, sondern politisch Beauftragter wie Emir oder, in ursprünglicher Wortbedeutung, Sultan, für den Machtbereich Zuständiger, für daula - wird vom Ältestenrat ohne vorangegangene Wahlwerbung in geheimer Abstimmung auf Lebenszeit gewählt. Er kann nicht abgesetzt werden, aber zurücktreten. Er soll den Rat der Brüder und Schwestern hören, darf jedoch unbedingten Gehorsam fordern. Er untersteht dem Koran, den er im Sinne der göttlichen und prophetischen Absicht in Berücksichtigung früherer Auslegungen interpretiert.

Der Tauhid-Orden ist ein Kampforden, der nur den Ur-Islam (salafija), die Erneuerung der ursprünglichen Lehre (tadschdid), als Maßstab der Gestaltung des persönlichen und öffentlichen Lebens gelten läßt. Der Prophet Muhammed, der Friede Gottes sei mit ihm, war zugleich Verkünder des Gottesgesetzes wie Großmeister des Sufi-Mystizismus (tasawwuf). Der Kampf für die Wiederaufrichtung des ethischen Monotheismus der Propheten Abraham, Moses, Jesus (nicht Gottes Sohn!) und Muhammed, der Friede Gottes sei mit ihnen, ist die erste Pflicht des Tauhid-Ordens, die außer dem selbstverständlichen kurzen Glaubensbekenntnis allen anderen Glaubensverpflichtungen vorausgeht. Der Kampf des Tauhid-Ordens reinigt, ist Gebet, Armensteuer, Fasten und Wallfahrt zugleich. Diese vier Pflichten dienen der Ertüchtigung der Kämpfer und der Festigung der Kampfgemeinschaft. Der Tauhid-Orden steht in der Entfaltungslinie der Muwahhiden (Monotheisten), deren nördlicher, damals notwendig christlich getarnter Zweig der Deutschritter-Orden war.

Der Tauhid-Orden ist die Auferstehung des Deutschritterordens aus dem Geist der Propheten und des insgeheim muslimischen deutschen Kaisers Friedrich II. von Hohenstaufen, der den Deutschritterorden mit der "Bulle von Rimini" nach Preußen befahl. In Jerusalem hielten die Deutschritter dem exkommunizierten Kaiser gegen den Papst die Treue. Ihr letzter Großmeister in Preußen nahm das lutheranische Bekenntnis als den damals besten Schritt in Europa hin zum Islam an. Der Tauhid-Orden geht diesen Weg weiter voran zum offenen Ziel der Wiederherstellung des Islam als weltbestimmende Macht im göttlichen und prophetischen Sinne.

Die erneute, die dritte Beauftragung - nach der ersten durch Kaiser Friedrich II. und der zweiten als Annahme des Luthertums - geschah in der "Nacht der Macht" des Jahres 1989. Der Tauhid-Orden bildete daraufhin die Preußische Auferstehungs-Organisation PAO, die mit ihrem Treffen auf dem Hohenstaufen den Preußischen Nationalkongreß gründete. Der Tauhid-Orden ist eine in der islamischen Religion und der deutschen, zumal der preußischen Kultur verankerte Organisation für die Vorbereitung des kommenden Weltreiches des Machdi.

Der Tauhid-Orden ist die Organisation des tätigen Bekenntnisses zur Einheit (tauhid):

Der Tauhid-Orden kämpft für die globale und ausnahmslose Respektierung des von dem Einen Gott gegebenen Natur- und Sittengesetzes. Als Kampforden sind Arbeit und Kampf sein Gebet und sein Fasten. Die Kämpfer des Tauhid-Ordens erfüllen die Glaubenspflichten, indem sie sie mehr erfüllen als gewöhnliche Gläubige. Deshalb ist der Tauhid-Orden "bischar", "erhaben" über die kleine und kleinliche Pflichterfüllung ohne weitergehende Mühen. Ein "hadith kudsi", ein gut verbürgtes Wort des Propheten Muhammed sagt, daß "eine Nacht im Ribat, in der Kriegsfestung mehr zählt als 40 Jahre des Betens."

Die islamischen Rechtsschulen sind spätere Zutat (bida) und deshalb zwar wichtig, aber in letzter Instanz unmaßgeblich. Ihre Familien-, Erb-, Straf- und Prozeßrechtsregelungen zumal können nur im Sinne der ursprünglichen göttlichen und prophetischen Absicht gelten. Das Tor der Auslegung des Koran und der Sunna steht jedem gottesfürchtigen und sorgfältig studierenden Muslim offen (idschtihad = selbständige Forschung). Die Sunna ist vom Koran her auszulegen, nicht der Koran von der Sunna her. Die Befreiung des heutigen Islam von einer in orientalischen Kulturen verstrickten Schicht von Schriftgelehrten setzt erst seine göttlichen und prophetischen Kräfte frei, die wir dringend benötigen zur Abwehr der tödlichen Gefahren für die Menschheit und die Biosphäre, für unser Volk, unser Heimatland und unsere Kultur. Das Deutschland Meister Eckarts und Kaiser Friedrichs II., das Deutschland Martin Luthers, das Preußen der Könige, deren Grundsatz lautete: "Ich bin der erste Diener des Königs von Preußen", also Gottes, dieses schon lange unterminierte und 1918 geschlagene und verratene "Kalifat des Nordens" kann nur auferstehen durch die sittliche und versittlichende Kraft des Islam. Der heutige Islam kann seine Kraft nur entfalten durch die Auferstehung Preußen-Deutschlands.

Es lebe der Islam!

Es lebe Preußen und Deutschland !

Es lebe der König und Kaiser !

Gott mit uns!

gez. Unterschrift

(Tarik Knapp)

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