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Wo lassen Sie denken Où laissez-vous penser? Rent a brain...
1964-00-00
Aus Menschen machten sie Öl.
Vom Fleisch nahmen sie's.
Die Knochen wurden wie Koks, ausgesogen und grau.
Es stank abends und am Morgen gen sozialen Wohnungsbau.
Die Stadt sagte, der Gestank diene dem Wohlsein der Bürger, die Zeitungen schrieben, das sei eben der Fortschritt.
Aus den Gullies kam es wie von Leichen.
Die sich fügten, machten die Fenster zu.
Die Unversöhnlichen mußten es atmen.
Die Zivilisation wischte den Staub aus den Ecken, machte Platz für die Asche.
Zu uns kommt keine Ratte mehr.
Kein Wurmstich zeugt vom baldigen Einsturz.
Die Luft ist voll Lärm und verpestet.
Ich war dabei.
Mit diesen Augen sah ich bei rotem Licht den Mann die Straße überqueren.
Und ich sah, wie das verstaubte Gesicht des Verkehrspolizisten blaß ward und der weiße Mantel schwarz.
Unter einem Feuerstoß aus straßenschutzmännischer Maschinenpistole legte der Fußgänger quer sich über die Zebrastreifen.
Dann gab es Grün für die Autos.
Drüben lag ein toter Passant.
Die Fenster blieben geschlossen.
Die Bewohner der Häuser waren Haus geworden und grenzten sich zur Straße ab.
Sie fürchten, noch einmal geboren zu werden.
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