Bei genauerem Hinsehen haben beide - der Abgeordnete und der General - die Interessen ihres Landes und ihres Volkes vertreten und verteidigt, also etwa das getan, was Sache des für die Landesverteidigung zuständigen Ministers gewesen wäre.
Die Deutschen - ob Juden oder Nichtjuden - schaffen es einfach nicht, die Geschichte so zu nehmen, wie sie sich ereignet hat
Da sollte man lieber mal ein paar einfache Menschen aus Israel - Sepharden oder verarmte Auschwitz-Überlebende mit der Nummerntätowierung auf dem abgemagerten Unterarm - oder Chassiden aus Rußland und Amerika fragen, die sich ihr Judentum nicht nur auf den Lippen bewahrt haben, was sie von diesem ganzen Theater halten. (Buchbesprechung: Sonja Margolina, Das Ende der Lügen. Rußland und die Juden im 20. Jahrhundert)