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Der Graue Fundus:
Band 1. Die letzten 100 Artikel
© 2011 kokhaviv publications
2010-08-13
Wie bei Sportveranstaltungen oder im Krieg, da wird nicht gebeten, sondern befohlen, weil der kurze Befehl Zeit spart, er vergeudet keine Worte.
Aber wir haben ja den goldenen Frieden, vielleicht ein paar tausend Leoniden am bewölkten Himmel, die man also gar nicht sehen kann, doch die weiteren Umstände gestatten durchaus eine friedliche Sicht, und überhaupt, was hat es schon zu bedeuten, allenfalls ein bißchen Unruhe aus der Stratosphäre, aber das kriegen wir auch so herein.
Reden wir mal Klartext:
Es sieht trüb aus in der Welt.
Kosmische und irdische Bedingungen treiben ein gemeinsames Spiel, das ist wahrscheinlich immer so, aber jetzt fällt es besonders auf.
Es gibt ja schon den Verdacht, daß strategische Wissenschaftler, also gelehrte Militärs, Wetter und Erdbeben manipulieren, daß es also gar nicht mehr mit rechten Dingen zugeht, weil die Forschung auf diesen Gebieten ja auch wirklich Fortschritte gemacht hat, man ihr also durchaus dieses Können zutrauen kann.
Sehen wir davon einmal ab, so dürfen wir feststellen, daß die meteorologischen Bedingungen und die menschlichen, also vornehmlich kriegerischen Handlungen irgendwie übereinstimmen.
Ob in Afghanistan, in Pakistan, in Rußland, im Näheren Osten, in Südamerika... - überall kommen politische Konflikte mit Naturkatastrophen zusammen, so daß denkende Menschen einen überirdischen Zusammenhang vermuten müssen, ob sie es nun wollen oder nicht.
Die kosmischen Einflüsse scheinen irgendwie auf der Hand zu liegen, wenn nicht, wie gesagt, der Mensch seine Hände mit im Spiel hat.
Andererseits liegt auch das menschliche Handeln nicht außerhalb göttlicher Fügung, selbst wenn es dieser sich beimischen möchte.
Wir können also getrost von objektiven Übereinstimmungen sprechen, der Gottesgedanke läßt etwas anderes gar nicht zu.
Was ist also los, was geschieht gerade mit uns und unserer Welt?
Sobald wir uns dem Geschehen ergeben, uns darein finden, daß es eben so ist, wie es ist, kommen wir einer Erkenntnis vielleicht näher.
Was hat Gott mit uns vor, er hat etwas vor mit uns.
Was sagen uns die Voraussagen, die alten Prophezeiungen, die überlieferten Schriften?
Der Messias werde kommen oder wiederkommen, ein großer Zyklus werde seinen Abschluß finden, um neu zu beginnen.
Das liegt auch alles so nah, wir können es ohne weiteres verstehen, erlebt haben wir es noch nicht.
Und wir kennen die Implikationen nicht, wissen nicht, wie das alles auf uns Menschen, auf unser Befinden, unser Handeln und Wollen, einwirkt.
Dieser Punkt ist wohl der heikelste von allen, weil wir zwar die Dinge von außen zu betrachten meinen, tatsächlich aber Teile dieses Ganzen sind, die nicht einmal auf ihre Betrachtungsweise Einfluß nehmen können.
Der Gedanke gefällt uns natürlich nicht, da wir Herr und Meister unseres Denkens und Handelns sein und bleiben wollen, und einiges spricht durchaus dafür, daß Gott uns hierzu einen ziemlich großen Spielraum gelassen hat.
Ja, wir müssen die Dinge - jedenfalls gedanklich und willentlich - im Griff behalten.
Wenn Gott uns etwas aufgetragen hat, so ist es die Erhaltung und Pflege dieses Bewußtseins.
Wir sollen verstehen.
Es ist unser Höchstes, die Welt zu verstehen und Gott verstehen zu lernen.
Vielleicht muß es sogar heißen: die Welt verstehen, um Gott verstehen zu können.
Wer aber Gott begreift, dem ist auch die Welt kein Rätsel mehr.
Daran zu ändern ist sowieso nichts.
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