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kokhaviv publications

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Die Freiheit ist unsere Sicherheit

2010-06-26

Sam Wonder

Schwerer Titel

Nicht schwer zu tragen, nur schwer zu finden.

Wo nichts ist, kann auch kein Name sein, ansonsten stellt jeder fertige Stoff zur Wahl: wie wollen wir ihn nennen? Wie werdet ihr mich bezeichnen?

Das sieht arg nach Verlegenheit aus.

Ich meine, die Welt brennt oder steht vor dem Brand, ob in Afghanistan, in Iraq, im Nahen Osten, in Afrika, in Südamerika... und beschäftigt sich mit Fußball, das ist nun wirklich ein Ding aus dem Dollhaus.

Man kann noch nicht mal sagen, es sei der reine Kindergarten, denn im Kindergarten geht es weitaus gesitteter, geordneter und vernünftiger zu.

Wahlen finden statt oder stehen vor der Tür, die deutsche Gesellschaft wartet, nebenbei blühen Gerüchte über die Rücktrittsmotive des alten Bundespräsidenten, die Tauglichkeit des neuen...

Der Bundeskanzlerin Angela Merkel wird vorgeworfen, sich zu passiv zu verhalten, aber das sieht man im Ausland ganz anders.

Was wird aus Europa, aus der gemeinsamen Währung, was wird überhaupt?

Wie entwickelt sich die Beziehung zu Amerika?

Wie steht es um unsere Finanzen?

Wie groß ist die staatliche Beteiligung am internationalen Drogengeschäft, etwa in Afghanistan?

Was überhaupt heißt heute Krieg?

Worum geht es im heutigen Krieg?

Es geht in erster Linie um Rohstoffe, aber zu diesen Rohstoffen sind offensichtlich auch die Drogen bzw. ihre natürlichen Quellen zu rechnen.

Opium ist ein Finanzrohstoff, eine Waffe, ebenso wie Kupfer, Kobalt, Uran, Öl, Kohle... Waffen sind.

Der wesentliche Unterschied zwischen einem Finanzrohstoff und einem Produktionsrohstoff ist relativ gering.

Beide lassen sich in geldliche Werte umsetzen, alle verleihen sie Macht.

Wir haben uns daran gewöhnt, daß «legal» und «illegal» Synonyme geworden sind.

«Recht» und «Unrecht» gibt es nicht mehr, nicht als erkennbare Gegensätze.

«Staat» und «Mafia» sind einander zum Verwechseln ähnlich - wenn nicht deckungsgleich - geworden.

Theoretisch handelt jeder mit allem, was handelbar ist, was sich verkaufen läßt, woran zu verdienen ist, tot oder lebendig.

Der freie Handel kennt keine moralischen Grenzen, das ist bereits verstanden - und akzeptiert! - worden.

Dabei soll es bleiben?

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