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Der Graue Fundus:
Band 1. Die letzten 100 Artikel
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2010-08-04
Ob Daniel Pipes, der gegen den Islam nicht zur Ruhe kommt, oder Gerald Celente, der für die nahe Zukunft die Vertreibung der Muslime aus Europa voraussagt - sie stehen auf der einen Seite der Medaille.
Die kurzen Fristen, die inzwischen für den Vertreibungskrieg nahegelegt oder angesagt werden - Celente spricht nicht von Jahren, sondern denkt bereits in wenigen Monaten -, haben mit den neuerdings genannten - kurzfristigen - Rückzugsmanövern aus Afghanistan zu tun. Das ist die andere Seite.
Der Krieg gegen den Islam («Terrorismus») ist nicht nur nicht gelungen, er ist höchst blamabel gescheitert.
Das bedeutet nun aber nicht, daß die Feinde des Islam aufgeben, vielmehr verlegen sie das Kriegsgeschehen auf ein anderes Feld, hier also nach Europa.
Auch ist von innereuropäischen Kriegen die Rede; man geht offensichtlich davon aus, daß die Vertreibung der Muslime nicht reibungslos ablaufen wird.
Man denkt mithin an einen antiislamischen Vertreibungskrieg, der auf innereuropäischen Widerstand stoßen wird.
So kann auch die Bundeswehr - etwa mit neu aufgestellten militärischen Polizeikräften! - «endlich» zum Inlandseinsatz kommen.
Die zahlreichen Politflüchtlinge, die in Deutschland wie Ratten das sinkende Schiff ihre Posten verlassen, passen nun ins Bild.
Man muß die Signale ernstnehmen, die Situation im Nahen und Mittleren Osten ist explosiv, und die Kräfte, die in den großen Konflikt treiben, um aus ihren Sackgassen herauszukommen, ich denke dabei nicht zuletzt an Israel, sind unüberhörbar und unübersehbar.
Nicht zu vergessen, daß ein innereuropäischer Vertreibungskrieg gegen den Islam nebenher Amerikas europäische Konkurrenz ausschalten würde.
Europa sähe danach ganz anders aus.
Von Rußland heute kein Wort.
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