2009-04-10
Das gefährliche Spiel mit der Seifenblase
Die großartig organisierten Versuche oder Scheinversuche, der Krise Herr zu werden, sind da und dort treffend karikiert und charakterisiert worden.
Ja, sie löschen das Feuer mit Benzin, bedienen die Schulden mit Schulden, das Schwarze Loch mit Schwarzem Loch.
Das Seifenblasenhafte sind nicht die wirklich gefährlichen Versuche, es sind die Worte, die Pläne und Konzepte.
Nein, nein, das kann gar nicht gelingen, und doch versuchen sie's, obwohl sie so dumm doch nicht sind.
Sie bereiten den großen Krieg vor und nennen es «Krisenbewältigung».
Da kommt auch schon aus der Mottenkiste - wieder mal - die «atomwaffenfreie Welt» hervor, die Obama - er sei schließlich «nicht naiv», so er in Prag - selbst wohl nicht mehr erleben werde.
Erleben werden wir freilich mit ihm, daß «gefährliches Nuclearmaterial in sicheren Händen», mithin bei denen bleibt, die bis heute die Kontrolle untereinander aufgeteilt haben: in den Händen der fünf Großen im UN-Sicherheitsrat (sprich: «Unsicherheitsrat») gegen die zahllosen Kleinen und Mittleren.
Vielleicht hat er - so nebenbei - «nicht mehr erleben»! - seine dunkle Ahnung ausgeplaudert, uns eine Nachricht übermittelt.