2009-11-18
Klarname: Alexander Igorewitsch Wiens-Nelzin
Ein zionistischer Terrorist deutsch-russischer Herkunft?
Solange der öffentlich nicht näher identifizierte Dresdner Gerichtssaalmörder «Alex W.» als deutsch-russischer «Spätaussiedler» beschrieben wurde, war er auch problemlos der deutschen rechtsradikalen oder anderswie ausländerfeindlichen Szene zuzuordnen.
Seitdem der volle Name und die ethnische Identität des Täters als tri-national - nämlich jüdisch-russisch-deutsch - bekannt geworden sind, stellen sich die Fragen allerdings anders.
Zunächst fällt auf, daß der Angeklagte vermummt dem Strafprozeß beiwohnen darf, so daß der normale Bürger - im Gerichtssaal oder als Fernsehzuschauer - gar nicht wissen kann, gegen wen da eigentlich verhandelt wird.
War der Vermummte der Täter, oder war dieser längst über alle Berge, der Vermummte ein «Stuntman», eine Puppe vom Theater, ein Sprachimitator?
Gilt für Gerichtsverhandlungen kein Vermummungsverbot, wie wir es von Demonstrationen - vom «Christopher-Street-Day» mal abgesehen - her kennen?
Da nun - wenn auch nur begrenzt analog, weil nicht exakt vergleichbar dem Mord an van Gogh - die angemessene Vokabel gefunden werden muß, so ist oder wäre der fanatische Messerstecher im Dresdner Zivilgerichtssaal schlichterdings als jüdischer Terrorist, zionistischer Extremist oder russischer Attentäter zu bezeichnen.
Welche verändernde Wirkung hätte aber der zionistische Terrorist und Messermörder Alexander Igorewitsch Wiens-Nelzin - der jüdische Russe mit dem deutschen Familiennamen - auf die politische und mediale Einschätzung des unglaublichen Geschehens im Dresdner Landgericht?
Auch an russische Amtshilfe - vielleicht eine geheimdienstlich angezettelte Provokation - ist dabei zu denken.
Deutschland als Schauplatz eines zionistischen Attentats auf eine ägyptische Akademikerin, eine Muslima mit Kopftuch, auf ihr ungeborenes Kind, ihren Ehemann*, und letztlich auch auf ihren dreijährigen Sohn als Zuschauer dieses Massakers - obendrein mit bewaffneter Unterstützung (!) eines - «versehentlich» schießwütigen - deutschen (Bundes?-) Polizisten unter den hilflosen Augen des Gerichts.
Was für eine Vorstellung! Welch ein Ereignis!
* Elwi Ali Okaz, Doktorand und Dozent am Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden (das eigentliche Mordmotiv?)