2009-10-10

Avram Kokhaviv

Thilo Sarrazin und Marwa al-Sherbini oder Das Ende der Humanität im Selbstverständnis Deutschlands seit «1945»

Deutschland wird wieder deutsch

Es kommt so vieles zusammen: Westerwelle und Sarrazin, Giordano, Broder und der fast verschwiegene Mord an Marwa al-Sherbini im Landgericht Dresden.

Das Jahrhundertverbrechen hat - irgendwie - gar nicht stattgefunden.

Der antisoziale und bildungsferne Sarrazin macht aus der symptomatischen Klassenfrage so etwas wie ein Rassensyndrom, dem nur auf faschistische Weise beizukommen sei.

Es ist Teil der FDP-Agenda und damit des politischen Programms namens Guido Westerwelle, die Blasphemie zu neuer Weltpolitik zu erheben und jenen Ländern die Entwicklungshilfe zu versagen, die der Homosexualität begegnen, wie die heiligen Bücher - von der Torah übers Neue Testament bis zum Quran - es als unverrückbar bestimmen.

Die FDP hat im Programm, die «Homoehe» - samt Adoptionsrecht - Ehe und Familie gleich zu machen.

Hier stellt sich also nicht randständig, sondern in einer «bürgerlichen Koalition» der Mitte - mit nominell christlichem Anspruch - eine Position der Gottesfeindschaft ins machtpolitische Rampenlicht.

Die Partei Gottes in Deutschland schrumpft allmählich zu einem islamischen Restbestand derer, die hier weiter ausharren, obwohl die Kundigen längst das Land verlassen haben.

Deutschland ist nicht mehr Freundes-, sondern Feindesland.

Die Koalitionsgespräche sichern von Tag zu Tag mehr zu, daß Guido Westerwelle Bundesaußenminister wird und das Entwicklungsministerium dem Auswärtigen Amt zugeschlagen werden soll.

Demnach führt die «Bewältigung der Weltfinanz- und Wirtschaftskrise» in den - erwartbaren - großen Krieg.

Denn Westerwelles FDP will - wie gesagt - allen «homofeindlichen» - sag: den islamischen - Ländern die Entwicklungshilfe streichen.

«Sodom & Gomorrha» zeigt Flagge, wenn man so will, und Deutschland=Davidsland spielt dabei eine entscheidende Rolle.

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