2009-08-10
In alle Himmelsrichtungen
Wohin auch immer, es bleibt die vorbestimmte Richtung, davon kommst du nicht los.
Was kaum jemand glauben will, der es nicht weiß.
Du kannst sie abzählen an den Fingern einer Hand.
Sozusagen.
Du trägst den Keim in dir, bist wohl der Keim.
Wir geben uns nicht zufrieden, zu sehr hängen wir an der Vorstellung, frei entscheiden zu können.
Du ahnst, daß du keine Wahl hast, sicherer noch weißt du es, und doch ist da etwas in dir, was dich darüber hinweg sehen läßt.
So etwas wie ein autonomer Lebenstrieb, na gut, ich habe und kenne meine Grenzen, aber was kümmert's mich.
Meine freie Entscheidung ist dann eben der Wille Gottes, der für dich und mich die Wahl getroffen hat, dies sei eine neue Erkenntnis?
Du rennst nicht mehr gegen Mauern an, du stimmst überein, hebst jegliches Gemäuer auf.
Der Einklang mit dem Flusse gibt dir die Freiheit gegen den Strom.