2008-07-02
Blind bis zum Gipfel
Ich denke an Sisyphus und Peru und an Sisyphus, hin und zurück.
Sehend erst, als der Stein drüben wieder hinunterrollt.
Darf ich mich von dem Berge nicht trennen, muß ich denn fliegen, um Abschied nehmen zu können, aber erst einmal hin, doch das kostet Zeit, die wird knapp.
In zehn Jahren, habe ich gesagt, oder verzichten.
Wie einst auf Jerusalem, ich meine, nicht in der Substanz, aber ontisch durchaus, wie gehe ich einen Weg zu Ende, wie gehe ich weiter, unabhängig vom Ziel.
Das Ende, als Gipfel gedacht, heißt: jenseits, da ist Abgrund, geht's abwärts, in eine unbekannte Tiefe.
Du steigst nicht hinan, es geht nicht über den Gipfel hinaus, oder du träumst es dir, weil Hoffnung und Illusion irgendwann und irgendwo nicht mehr voneinander zu trennen sind.
Auferstehung und Himmelfahrt Jesu - eine schöne Geschichte.
Diese Art Hoffnung ist uns gegeben um der Hoffnungslosen willen, wie Benjamin schrieb.