2008-11-29
Die Auserwählung Barack Hossein Obamas - zu schön, um wahr zu sein?
Betet für die Seele des Präsidenten, die Assassinen sind auf dem Sprunge, die Endzeithölle zu eröffnen!
Barack Hossein Obama ist der Muslim und der Apostat, der Evangelikale und der Antichrist, ist Licht und Finsternis, zumindest ihr Bote, ist dies nicht und das nicht und beides zusammen, der Blitz Allahs und der Gesegnete des Imam Hussein, der Berufene der Shiah und der schwarze Herrscher der Endzeit.
Die christlichen Fundamentalisten zeigen auf die Heilige Schrift und reden die Endzeit herbei. Obama ist wie der unschuldige Übermittler, das Opferschaf, das Lamm Gottes. Der Iraner Ahmadinedjad habe von ihm gesprochen, ihn angekündigt, ohne bereits seinen Namen zu wissen.
Obamas erste Amtszeit endet 2012, im selben Jahr, da nach der Überlieferung der Maya - den präzisen Berechnungen ihres Kalenders - unsere (!) Epoche abschließt.
Christliche Apokalyptiker sind den Maya-Prophezeiungen sehr nah.
Unter den Aspekten der hebräischen Bibel und der kosmologischen Offenbarungen der Maya erhält das irdische Katastrophen-Szenario die himmlische Weihe.
Was immer wir tun und lassen, wir kommen aus den allmächtigen Zusammenhängen nicht heraus.
Die christliche Sicht geht über die hebräisch-jüdische hinaus; die Offenbarung des Johannes, des eigentlichen Apokalyptikers, findet in Gegenwart und jüngster Geschichte gleicher- oder ähnlichermaßen die reale Bestätigung wie die jüdische Prophezeiung.
Die messianische Zeit mag für Gott die endliche Erfüllung sein, die Menschen erleben darin Katastrophen und Untergang.
Hoffnung und Zuversicht ist im Glauben, in der Phantasie, in alles neu erschaffenden Tagträumen.
Und im Wissen zyklischen Denkens.
Andere Störfaktoren sind Ankündigungen, die kritisch hinterfragt werden müssen.
Guantánamo soll «geschlossen», nicht aufgelöst werden, haben wir hier neuen Zündstoff?
Eintrittskarten zur Amtseinführung des Präsidenten sind begrenzt, so entsteht ein Schwarzer Markt, Schwarzhändler sollen mit Gefängnis bestraft werden...
Sicherheit wird groß geschrieben, und der ausgiebig diskutierte metaphysische Charakter des gewählten Präsidenten - seines Namens - stellt die Sicherheitsproblematik über alles, also nicht nur an die erste Stelle.
Der Retter ist nah und ist da, doch wer rettet ihn?
geschrieben kurz vor «Mumbai»