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Die Freiheit ist unsere Sicherheit

2008-01-24

Avram Kokhaviv

Antideutschismus ist (auch) ein «auto-hassistischer» Rassismus

Und ein großartiges Täuschungsmanöver

Über Herkunft und politische - nicht zuletzt außenpolitische - Positionierung

Ich möchte vorwegnehmen, daß entscheidende Momente des massierten Antideutschismus eine «wie serbische» Handschrift tragen.

Selbst die neuerlich gehäuft auftretenden Gewalttaten gegen Deutsche zeigen eine ideologische Organisiertheit, die irrtümlich - oder bewußt fälschlich - den «Islamisten» oder Muslimen zugeschrieben wird.

Übers Kosovo lassen sich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Es geht gegen Deutschland, gegen Österreich, gegen den Katholizismus und gegen den Islam.

Woraus die Angegriffenen eine gemeinsame Verteidigungsfront bilden sollten.

Schon die frühesten Antideutschismen korrespondierten mit dem politischen Belgrad.

Das ist lange her, wurde zum Teil, etwa von Pohrt, später zurück genommen oder korrigiert, aber die alte Schiene zum christ-orthodoxen Balkan ist inzwischen wieder in Betrieb, die sperrlinke, fast neue Internetszene läßt kaum eine Gelegenheit aus, um posthum ihres einstigen Serbenhelden Milosevic zu gedenken.

Karadzic und Mladic lassen grüßen.

Die Reemtsmasche Anti-Wehrmacht-Ausstellung war stark serbisch geprägt.

Ich meine, das alte Partisanengleiswerk wäre genau das, was ich potentielle «Talibanisierung» nenne: die Serben können, was die Deutschen eben nicht können, und wenn sie den asymmetrischen Krieg gegen Deutschland wählen, haben sie Aussicht auf Erfolge in Permanenz.

Kosovo - Kosovo polje: das Amselfeld! - ist den Serben heilig!

Ein unabhängiges Kosovo wäre ihre historisch dritte oder vierte, womöglich endgültige Niederlage durch den Islam.

Ihre deutschen Kollaborateure müssen nur den propagandistischen Acker bestellen, vielleicht werden sie dafür sogar bezahlt; das alte konkret hätte es ohne kräftige Unterstützung auch nicht durchgehalten.

Inzwischen kommt Hilfe aus Hollywood: George Clooney und Sharon Stone sollen sich gegen ein unabhängiges Kosovo ausgesprochen haben.

Ernst Thälmann, ein echter deutscher Arbeiterführer, machte die Frage, wer Kommunist sei, vom Verhältnis zur Sowjetunion abhängig.

Das «Vaterland aller Werktätigen» verdrängte das eigene Vaterland, und ein deutscher Klassenkämpfer, dem die Sowjetunion nicht bedingungslos am Herzen lag, galt dem Thälmann nicht als Kommunist.

Identitätsfragen solcher Art führten letztlich auch dazu, daß deutsche Kommunisten zu den Nationalsozialisten überliefen.

Das Hauptkriterium war die Sowjetunion.

Bei den heutigen Anti-Deutschen tritt an die Stelle der Sowjetunion so etwas wie ein neues «Vaterland aller Antideutschen», nämlich Israel.

Man sollte sich jedoch nicht täuschen lassen, Israel hat meist wenig damit zu tun, und hinter einer jüdischen Fassade verbirgt sich oft etwas ganz anderes.

Einfluß und Macht evangelikaler Zionisten sind nicht zu unterschätzen.

Eine serbisch-israelische Interessen-Gemeinschaft in Richtung Islam, «Heiliges Land» und Deutschland ist gleichwohl gegeben und stets mit zu bedenken.

Wir haben es in den achtziger Jahren beim sogenannten Historikerstreit erlebt, wo der äußere Anschein eine Auseinandersetzung zwischen NS-verdächtigen Deutschen und jüdischen Holocaust-Überlebenden vermittelte.

Tatsächlich war es ein künstlich angezettelter Streit von Kommunisten und DDR-hörigen Linken mit der bundesrepublikanischen Zeitgeschichtsforschung, um für die DDR - im Westen! - ein paar «jüdische» Punkte zu machen.

Den um ihre Zukunft besorgten Kommunisten gelang es denn auch, die jüdischen Funktionäre Westdeutschlands in das ideologische Spektakel einzubinden und auf diesem Umweg das geschichtliche Ende der DDR zu überleben.

Der «Krieg gegen den Terrorismus» - dessen praktikable Vermischung mit dem Erzfeind Deutschland - hat Amerika vorbeugend bewogen, nach der Türkei auch Serbien für die EU-Mitgliedschaft anzuregen.

Die westliche Balkanpolitik hat, wenn man nicht höllisch aufpaßt, für Deutschland fatale Folgen.

Als sei die Aufgliederung des ehemaligen Jugoslawien mit deutscher Federführung geschehen.

Meine Vermutung, die USA würden eines Tages auf die Euro-Islamische Strategie zurück greifen, weil die Deutschen dazu nicht in der Lage sind, weist ebenfalls auf eine amerikanische Handlung an Deutschlands Statt - auf die Absicht, Deutschland, Österreich und den Vatikan in historische Konstellationen zurück zu drängen, um Serbien noch einmal herauszufordern.

Eine «Talibanisierung des davidischen Widerstands» erhält so, wie gesagt, ein völlig anderes Gesicht.

Damit aber ist die pro-palästinensische und also israel-kritische Linke zum Abschuß freigegeben.

Zuletzt kennen wir nur noch Deutsche und Antideutsche.

Eines Tages werden die - «Anti-Deutschen» - Kollaborateure der Anti-Deutschland-Koalition erkennen müssen, daß sie - Sklaven ihrer Herren - in deren Augen nichts weiter als korrupte Verräter und nützliche Idioten gewesen sind.

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