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Die Freiheit ist unsere Sicherheit

2007-10-28

Avram Kokhaviv

Lustig zu beobachten: die Blindheit für eine reine und einfache Wahrheit

Deutschland muß nicht erst auf Umwegen zu sich finden, um das Richtige tun zu können

Deutschland im eigentlichen Sinn existiert nicht oder nur unter der Decke des Vergessens, der Verleumdung, der Lüge und der Glorifizierung.

Deutschlands Interessenlage ist einfacher darzustellen, als politisch zu vertreten.

«Europa» wird nicht von Dauer sein, nicht in seiner EU-Form.

Europas ethnische Vielfalt mag sich nach wie vor der Einigung empfehlen, wichtiger aber und notwendig ist es, die europäische Vielfalt als die der europäischen Sprachen zu erkennen.

Ich denke, daß die verschiedenen Sprachgruppen sich wieder sammeln und einander zuordnen werden.

Die Nationen des späten Mittelalters waren Sprachnationen.

Das Rassedenken hat diese ursprüngliche Ordnung Europas, wenn nicht völlig durcheinander gebracht, so doch in Vergessenheit geraten lassen.

Erkennbar unterscheiden wir uns nicht nach ethnischer Zugehörigkeit, sondern in den jeweiligen Sprachen.

Ohne angeborene Sprache - sie ist unser historischer Name! - haben wir keine bezeugbare Identität.

Europa hat seine markanten inneren Sprachgrenzen.

Die Muttersprache ist unsere Seele, man kann eine Sprache erlernen, die Seele läßt sich damit nicht übertragen.

Das Geheimnis der kollektiven Identität findet seine Erklärung in der gemeinsamen Sprache.

Die aktuelle - «politisch korrekte» - Interpretation deutscher Geschichte läßt die sprach-kollektive Identitätsfindung nicht zu.

Die Frage der überkommenen Siedlungsgebiete, die den Deutschen weitgehend entrissen oder zerrissen worden sind, ist zur Zeit nicht beantwortbar.

Was auf dem Papier leicht dargestellt, wird politisch zu einer scheinbar unüberwindbaren Hürde.

Deutschland kann sich weder sprachlich noch territorial zusammenfassen.

Die Folgen zweier Weltkriege haben uns in diese Lage gebracht.

Unsere Kriegsgegner von einst sind heute unsere «Alliierten», obwohl Deutschland nur ein Vasall seiner vermeintlichen Bündnispartner ist.

Um zu seiner geschichtlichen Identität zurückzufinden, müßte Deutschland die bestehenden Machtverhältnisse in Frage stellen und andere Bündnisse ins Auge fassen.

Die vermeintlichen Alliierten haben Feinde, haben sich eine große Zahl von Feinden herangezogen.

Das größte Feindbild an der Wand ist der «Islamismus», sprich: der Islam.

Wenn deutsche Politiker - von links bis rechts - gegen den Islam Front machen, eine «Überfremdung» durch diesen Islam fürchten, so haben sie entweder den Verstand verloren oder ihn vorübergehend abgeschaltet.

Der demonstrative Kampf gegen den Islam - «Keine Moscheen! Islamisten raus!» - eint Bürgerliche und Sozialdemokraten, Juden und Rechtsradikale.

Nun läßt sich - via Israel - ein jüdisches Interesse an dieser Politik durchaus erkennen.

Daß aber - wohlverstandene - deutsche Politik die - offensichtlich - einmalige geschichtliche Gelegenheit nicht wahrnimmt, den islamischen Schlüssel zur souveränen Wiederaufnahme deutscher Geschichte nicht ergreift, sondern auf den natürlichen Partner noch kräftig eindrischt, ist nicht mehr komisch.

Sollte Deutschland jemals wieder auf die Beine kommen, dann im Zeichen des Islam in Europa.

Die Bündnispartnerschaft mit den «Islamisten» - nicht die «Überfremdung» unserer Kultur, die längst zu einer Unkultur verkommen ist - steht im Vordergrund; daß bei diesem Verbund auch religiöse Affinitäten entstehen, es also zu Konversionen kommt, ist nicht nur in Kauf zu nehmen, sondern ausdrücklich zu begrüßen.

Die deutsche Seele braucht nicht nur ihre Wiederentdeckung, sondern eine Stärkung und Erneuerung, wenn nicht Wiedergeburt, wofür sich der Islam - ein Gebot! - anbietet.

Die Islamisierung Europas ist nicht - oder nur temporär widergeschichtlich - aufzuhalten; es ist an der Zeit, daß Deutschland diese Entwicklung erkennt, offensiv und progressiv die historisch dargebotene Hand ergreift und zu seinem Vorteil zu nutzen versteht.

Den Vasallenstatus abzuschütteln ist kein Kinderspiel, aber ein Trauerspiel, wenn die Kräftekonstellation falsch eingeschätzt wird.

Dabei ist ein unumstößlicher Grundsatz zu beachten:

Der - strategisch unverzichtbare - Bündnispartner Deutschlands auf dessen Weg der souveränen Befreiung kann und darf und wird kein Mitglied der Anti-Deutschland-Koalition aus den Weltkriegen I + II sein.

Deutschland muß sich mit den «Feinden seiner Feinde» verbünden.

Und aufrechnen sechs gegen sechsundsechzig Jahre Kriegsverbrechen.

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