2007-10-07
Avram Kokhaviv
Bestandsaufnahme und Neuanfang - Vorsicht!
Todfeinde in der Not
Faktensignale ab «NN/NNS» Deutschland ad Israel «Zion»
Neuanfang ist kein Weitermachen.
Neu anfangen heißt ein Ende hinter sich haben.
Keine Phrase, was ich bereits sagte und gesagt habe, daß das Wesentliche schon gesagt worden sei.
Es genügt, zu erkennen, daß wir - somit unser Denken, Sagen und Schreiben - eine Geschichte haben.
Zeitliche Distanz animiert, das Ende zu relativieren, so zu tun, als wäre noch nicht aller Tage Abend.
Der nächste Tag beginnt soeben, ein neuer Zyklus nimmt seinen Anfang.
«Neue Nationalisten (NN)» und «Neue Nationalsozialisten (NNS)» machen hintergründig von sich reden und werden nicht so ernst genommen, wie sie es verdienten.
Staat und Mainstream-Medien sehen sie unterm Blickwinkel «politischer Verbrechensbekämpfung».
Die Kriminalisierung des politischen Rivalen, Gegners, meinethalben Feindes am rechten Rand des Parteienspektrums stört und lähmt die notwendige Auseinandersetzung, weil niemand in die Nähe rechts- oder nationalkonservativer Kreise - gar die von «NN» und «NNS» - geraten möchte.
Eine offene Grundfragen-Diskussion ist aus zu schließen, weil verboten: wer «nazistische» Positionen als diskussionswürdig erachtet, macht sich strafbar.
Allein die simple Erörterung der Kriegsschuldfrage - Weltkriege I + II - ist unter freiem Himmel kaum noch möglich.
In einem Klima von Gedankenbann und Denunziation herrscht offizielles und offiziöses Dogma, außerhalb dessen nur Absurditäten ausgemacht werden dürfen.
Die existentiellen Gefahren für Land und Volk, Rechtsstaat und Demokratie liegen auf der Hand.
Entwicklungen zeichnen sich ab, deren kritische Aufnahme - in einer «freien» Gesellschaft! - unglaubliche Tabus verletzt, so daß aus purer Angst vor gesellschaftlichen Konsequenzen und politisch-strafrechtlicher Verfolgung sich niemand an die Probleme der Zukunft wagt.
Ein wesentlicher Fragenkomplex ist die politische Rolle des jüdischen Establishments in Deutschland, das in der Wahrnehmung historischer und gesellschaftlicher Interessen sehr zum Schaden der inneren Demokratie tätig wird.
Die besonderen Beziehungen zu Israel - dem jüdischen Staat im Nahen Osten - gelten als Staatsraison der Bundesrepublik Deutschland, werden aber in bezug auf ihre spezifischen Eigenheiten - im Lichte der Staatsraison Israels (!) - seiner besonderen Interessen- und Sicherheitslage (!) - nicht gründlich, falls überhaupt hinterfragt.
Die Zuspitzung der Lage im Mittleren Osten und die Islamisierung Europas stellen Israel vor sicherheitspolitische Fragen, deren Konsequenzen sich zu einer ernsten Bedrohung für Deutschland auswachsen könnten.
Wenn «NN» und «NNS» ihre herkömmliche Judenfeindschaft vergessen und sich auf den neuwestlichen Antiislamismus konzentrieren, werden sie auf Umwegen oder ohne viel Federlesens historisch attraktiv für den in seiner zunehmenden Existenznot - parallel zu Deutschland - sich faschisierenden Staat Israel.
Horst Mahler - mit seiner befremdlichen Vorhersage aus 1999 - könnte eine kaum erwartete Bestätigung finden...
Die «Wiederkehr der Geschichte» würde - «umständehalber» - ausgerechnet durch jene verursacht, wenn nicht betrieben, die seit Jahr und Tag vor der «unausdenkbaren» - zweiten - Katastrophe par excellence warnen...
Das aber sollte das letzte Wort nicht sein!