2007-08-25
NO-GO-AREAS
Von Grund- und Grundstückswerten
Der Wirtschaftsstandort Ost ist eine Goldgrube
Wertediskussion, Grundwertediskussion...
Mit dem Osten gibt es sowieso eine Menge Probleme, die wollen da drüben nämlich nicht so, wie wir wollen, dabei war alles genau so geplant.
Ich meine, vor der Wiedervereinigung sagten sie es immer wieder, entweder kommt die D-Mark zu uns, oder wir gehen zur D-Mark.
Dann kam alles etwas anders.
Die D-Mark kam zwar zu ihnen, aber sie kam in Maßen.
Als Ausrede griff man auf das Argument zurück, na ja, die Wirtschaft drüben müsse erst angekurbelt werden, wir können noch nicht Löhne wie im Westen zahlen.
Inzwischen sind die Preise drüben genau so hoch wie im Westen, die Mieten lassen sich ohne weiteres mit Westmieten vergleichen.
Nur die Löhne bleiben gebremst.
Die Folgen waren von Anfang an abzumessen.
Wer mobil ist und weg kann, der geht weg.
Der Osten blutet auf diese Weise regelrecht aus.
Und das war geplant, wenn man den Verantwortlichen nicht absolute Dummheit attestieren will.
Periodisch wiederkehrend ist vom Wirtschaftsstandort die Rede.
Dann kommt die Sache mit den Rechtsradikalen, die zwar de facto kaum eine Rolle spielen, aber bei geringster Gelegenheit hoch gespielt werden.
Von "No-go-Areas" ist dann die Rede, wo Ausländer und vor allem Farbige sich angeblich nicht sehen lassen können, vergessen sind die Fußball-Weltmeisterschaftsspiele, die den Berlin- und Deutschlandbesuchern doch ein ganz anderes Bild vermittelten, was gerade auch von Afrikanern bestätigt worden ist.
Die demokratischen Grundwerte waren demnach nicht mehr in Frage gestellt, allerdings auch nicht mehr die Grundstückswerte.
Je miserabler der Ruf einer Landschaft, desto niedriger ihr materieller Wert.
Wer sich also eine goldene Nase verdienen will, muß den Ruf einer Sache verderben, muß jede Gelegenheit wahrnehmen, die dem Ansehen einer Stadt, einer Landschaft schadet, und wenn dann noch von gefährdeten Wirtschaftsstandorten, verschreckten Sponsoren und Investoren gesprochen, runde Debattentische zu längst fälligen Maßnahmen gefordert, Konferenzen einberufen werden und die Medien voll davon sind, hat Deutschland schon verloren.
Niedrige Löhne, stürzende Grundstückspreise sind die teils erklärten, vor allem aber gedachten Ziele jeder politischen Rufmordkampagne.
Das Erstaunliche daran ist nicht diese Tatsache selbst, sondern daß man sie geflissentlich übersieht.
Ob Sebnitz, Potsdam, Mügeln, Rostock, Hoyerswerda... - das große Theater dient jedesmal der Diffamierung und tendenziellen Vertreibung der einheimischen Bevölkerung.
Das leere Land kann jetzt billig erworben und neu besetzt werden.
So schaffen sich neue Tatsachen wie von selbst, obgleich sie doch von ziemlich langer Hand geplant worden sind.
Bei genauerem Hinsehen lassen sich verdeckte Kriegsmaßnahmen gegen Deutschland erkennen.
Die ostdeutsche, eigentlich mitteldeutsche Bevölkerung ist resistenter als die Westdeutschen.
Es ist erstaunlich und eher unerwartet festzustellen, daß die Deutschen unterm Kommunismus ihre Eigenständigkeit bewahrt haben.
Die politische Erziehung im Arbeiter- und Bauernstaat zielte auf den Verstand, aufs rationale Bewußtsein.
In der entwickelten DDR wurde vom Kindergarten an auf die Erziehung zur sozialistischen Persönlichkeit Wert gelegt.
Die während der Revolution diffamierte "bürgerliche" Familie als elementare Institution der Gesellschaft wurde schon zu Stalinzeiten nicht mehr angetastet.
Wer Persönlichkeiten heranziehen will, darf nicht die Familie zerstören.
Die Zerstörung der Familie samt Entpersönlichung des Menschen wurde jedoch zu einem wesentlichen Ziel feministischer Politik.
Die Menschen wurden in ihrer Seele manipuliert.
Der Unterschied zwischen Ost und West beruht weitgehend auf diesem Umstand.
Was am Verhalten der ehemaligen DDR-Deutschen im Westen auffällt, nicht richtig verstanden, im Streitfall als "rechtsradikal" denunziert wird, ist meist nur die normale Reaktionsweise von seelisch intakten Menschen, deren Alltag auf diese oder jene Weise gestört wird.
Der Westen ist in dieser Hinsicht weitgehend hysterisiert; von einem "auffälligen Verhalten" sollte man eigentlich bei den westdeutschen Lautverstärkern sprechen.
Wenn Dörfler aus Obergrund mit Dörflern aus Niedergrund zum Tanz aufspielen, ist erst einmal alles lustig und fröhlich; es wird getrunken, musiziert und gesungen, bis beim Tanz das erste Mädchen dem Burschen aus dem Nachbarort schöne Augen macht.
Eine Schlägerei um Mädchen ist das Natürlichste von der Welt.
Der Streit entsteht immer zwischen unsern und den andern; wenn das nun heute oft Zugereiste nicht aus dem Nachbardorf, sondern aus einem Nachbarland sind, ist das zunächst mal auch kein Problem, wenn nicht daraus eine braune Problemsoße angerührt wird.
Der Rührvorgang kommt mit einer medialen Wucht, unter der sich die Menschen nicht mehr wiedererkennen.
Tatsächlich ist diese Art von Propagandakampagnen dazu angetan, die Menschen krank zu machen.
Da die medialen Einmischungen in den normalen Alltag der Bürger stets zu Lasten der Einheimischen gehen, darf man getrost von antideutschen Kampagnen sprechen.
Wie gegen islamistische Extremisten der propagandistische und tödliche "war on terror" geführt wird, so entfaltet sich ein verwandter Kreuzzug gegen die rechten Extremisten.
In beiden Fällen haben wir es mit realitätsfernen Aufbauschungen zu tun; die sogenannten Rechtsextremisten sind oft ein ähnliches Phantom wie Al-Qaida oder Osama bin Laden.
Unwahrheiten sind Trumpf.
Der Krieg gegen Afghanistan und Iraq wird mit falschen Behauptungen begründet wie einst der Vietnam-Krieg.
Das Mißtrauen gegen die Regierungen der NATO-Staaten hat inzwischen derartig zugenommen, daß die Menschen auch den offiziellen Darstellungen der Katastrophe 9/11 nicht mehr recht glauben wollen.
Der Propagandakrieg gegen Deutschland wird unter den friedensvertragslosen Bedingungen der bedingungslosen Kapitulation der Deutschen Wehrmacht geführt - stets mit dem Blick auf die Feindstaatenklauseln in der Satzung der a priori antideutschen Vereinten Nationen.
Ich denke, daß sich hinter dem zugespitzten Nervenkrieg um die rechten und islamistischen Extremisten und Terroristen die globale Entrechtung des Großdeutschen und des Osmanischen Reiches verbirgt.
Vor achtzig bzw. sechzig Jahren wurden die Reiche unter Zuhilfenahme von gut- und böswilligen Kollaborateuren, einer inneren und äußeren Koalition der Willigen zerschlagen, zerstückelt, in ihrem Wesen verändert, so daß von kulturellen Völkermorden gesprochen werden könnte.
Die zunehmende Islamisierung Deutschlands gestaltet sich allmählich zu einer Symbiose aus den zwei vom Weltgeschehen eliminierten, eingeschränkten Souveränitäten Deutschland und Türkei.
Ein islamisiertes Großdeutsches Reich - im Khalifat verknüpft mit dem ebenso wiedererstandenen Osmanischen Reich - wäre für die besessenen Kreuzzügler in Nord und West ein wahrer Schrecken, die Gegenwelt - das Reich des Bösen.
Nirgendland, ein Phantom.
Oder doch nicht...