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Die Freiheit ist unsere Sicherheit

2007-03-14

Avram Kokhaviv

Der Irrsinn hat Methode

Alle Wege führen nach Moskau

Schritt für Schritt

Energiewirtschaft ist große Politik, an der sich entscheidet, ob ein Land souverän ist oder nicht.

Die - friedliche! & militärische! - Verfügbarkeit der Atomkraft ist wie die Atemkraft der Souveränität.

Deutschlands - heutige! potentielle! - Souveränität steht und fällt mit der Atomenergie.

Die kleine deutsche Wiedervereinigung hat eine - geflutete! - unterirdische Geschichte.

Aue kam wieder in deutschen Besitz - in welchem Zustand, unter welchen Bedingungen?

Die «umwelt»politisch getauchten Uranvorkommen im Erzgebirge waren die - nach USA und Kanada, wie es heißt - drittgrößten der Welt.

Auf Atomwaffen hatte die Bundesrepublik schon früh «verzichtet».

Der Entzug ziviler Atomwirtschaft nimmt dem Land auch den Rest - potentieller! - Souveränität.

Die Geschichte unserer politischen und ökonomischen Grundverfassung ist bekannt, wird aber nicht reflektiert.

Das Theater um Klimakatastrophen, zu erwartende Energieengpässe, angebliche Notwendigkeiten, auf alternative, «erneuerbare»* - Wind, Sonne, Pflanzen, Darm - Energien umzusteigen, konterkariert die Souveränitätsfrage bewußt.

* Tor Weilach: Die Erneuerbaren

Das deutsche Volk wird über seine Existenzproblematik im unklaren gelassen.

Auch von der Kohle sollen wir weg: Die heimischen Kohle- und Erzvorkommen - samt naturwissenschaftlichem Know-how - begründeten und sicherten - einst! - Deutschlands staatliche Souveränität.

Unsere zunehmende und sich täglich festigende energiepolitische Anbindung an Rußland ist dramatisch, aber kaum Gegenstand einer kritischen Auseinandersetzung im Lande.

Die Tatsachen werden dann und wann erwähnt, wer sich informieren will, kann eine Menge im Internet erfahren.

Was fehlt, ist die dringende und anhaltende Thematisierung in Presse und Fernsehen.

Die Behandlung von Souveränitätsfragen quasi am Volke - dem Souverän! - vorbei, ist ein permanenter Wurmfraß an der Demokratie.

Es bleibt die Erkenntnis, daß sich am Gesamtzustand des Landes nichts ändern wird:

Deutschland hat zwei Weltkriege verloren und verdankt seine heutige staatliche Existenz einer interessierten Gnade der Sieger.

Feindstaatenklauseln in der UN-Satzung, kein Friedensvertrag, tägliche Schuldzuweisungen und kein Recht, sich dagegen zu wehren, «ein Stück ausm Dollhaus» und zum Biegen komisch, was alles man sich mit den Deutschen erlauben kann, keine Ahnung, wie es weitergehen soll, kommt vielleicht was Neues, mal sehen...

Es gibt Einflußnahmen, tatsächliche und versuchte, das gemütliche oder ungemütliche Durcheinander ist sicherlich gewollt, bis sich irgendwann die politischen Himmel lichten und auch eine Erhellung der näheren Umstände zulassen werden.

Da haben sich im Laufe der Zeit eine Menge Konzepte angesammelt, kapitalistische und sozialistische, nationalistische und weltbürgerliche, westlich orientierte und russophile, jüdische und antijüdische; Kokhaviv ließ es sich nicht nehmen, eine eigene Strategie beizusteuern.

Verlegenheitsarbeiten, auf die mancheiner gern verzichtet hätte, wenn er wüßte, auf welchem Boden er steht und wohin er gehen soll.

Unter zwanzig Namen habe ich meine fixen Wanderideen ausgebreitet, kein reiner Jux, ich wußte und weiß, die Lage ist ernst und verträgt solche Skizzen gar nicht mehr, nicht aus meiner Hand, nicht in diesem Land.

Ich hätte «Das Ende des Wortes» beherzigen, aus ihm meine Konsequenzen ziehen sollen, ich hab's nicht getan, nicht einmal daran gedacht, es auf mich anzuwenden...

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