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Die Freiheit ist unsere Sicherheit

2007-03-04

Avram Kokhaviv

Islamisten sind Makkabäer

Die islamische Revolution bereitet das globale Fest der Chanukah, der geistigen Reinigung und Weihe.

Zu dieser Zeit traten in Israel gottlose Leute auf; die überredeten viele und sagten: Laßt uns ein Bündnis mit den Heiden ringsum schließen; denn wir haben viel leiden müssen seit der Zeit, da wir uns von den Heiden abgesondert haben.

1. Makk 1:12

Und einige aus dem Volk entschlossen sich, zum König zu gehen; der gestattete ihnen, heidnische Lebensweise einzuführen.

Da richteten sie in Jerusalem eine Kampfbahn her, wie sie auch die Heiden hatten, stellten künstlich ihre Vorhaut wieder her und fielen vom heiligen Bund ab, paßten sich den andern Völkern an und gaben sich dazu her, allen Lastern zu frönen.

1. Makk 1:14-16

Der Abfall vom heiligen Bund - jenes Bündnis mit den Heiden der griechischen Herrschaft - «legitimierte» den Krieg des Antiochus IV. Epiphanes gegen den Glauben Israels.

Die Verfolgung und Unterdrückung der Lehre vom Sinai - im Zeichen des Bundesverrats vor rund zweitausend Jahren - läßt sich dem US-europiden Kreuzzug gegen den Islam vergleichen, dem Israel als aus dem selben Schoße nicht sich widersetzt, sondern vorangeht.

Israel hat sich dem Kreuzzug nicht nur angeschlossen, es ist dessen geistiger Initiator und militärische Speerspitze.

Israel ist de facto weltlich-heidnisch geworden, in seiner Mehrheit vom Glauben abgefallen, hat heidnische Bräuche sich zu eigen gemacht, veranstaltet «Love-Paraden», «Christopher Street Days»... - verzehrt in Mengen Schweinefleisch, Hummer und Krabben, verwirft zunehmend die Brith-Milah, den Bund der Beschneidung, verlacht und haßt die Frommen Israels...

Die Mißachtung der Knabenbeschneidung, die den heiligen Bund begründet, ist der Glaubensverrat per se, die Selbstausschließung vom biblischen Volk.

Und Gott sprach zu Abraham:

So haltet nun meinen Bund, du und deine Nachkommen von Geschlecht zu Geschlecht.

Das aber ist mein Bund, den ihr halten sollt zwischen mir und euch und deinem Geschlecht nach dir:

Alles, was männlich ist unter euch, soll beschnitten werden; eure Vorhaut sollt ihr beschneiden.

Das soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und euch.

Jedes Knäblein, wenn's acht Tage alt ist, sollt ihr beschneiden bei euren Nachkommen.

Desgleichen auch alles, was an Gesinde im Hause geboren oder was gekauft ist von irgendwelchen Fremden, die nicht aus eurem Geschlecht sind.

Beschnitten soll werden alles Gesinde, was dir im Hause geboren oder was gekauft ist.

Und so soll mein Bund an eurem Fleisch zu einem ewigen Bund werden.

Wenn aber ein Männlicher nicht beschnitten wird an seiner Vorhaut, wird er ausgerottet werden aus seinem Volk, weil er meinen Bund gebrochen hat.

1. Mose 17:9-14

Die enorme Zuwanderung aus der ehemaligen Sowjetunion hat die Pflicht in gleichem Maße verletzt.

Unbeschnittene Väter russischer Knaben haben denen die Brith Milah untersagt; die Söhne sollen nicht anders sein und aussehen als ihre Erzeuger.

Der Krieg des gottlos dekadenten - «christlichen» - Westens gegen die beschnittenen Söhne des Islam hat das untreue - und also zur Desertion prädestinierte - Israel sich zum Komplizen erwählt.

Der heilige Djihad - diese messianische Abwehr des heidnischen Frevels - gleicht dem Aufstand der Makkabäer gegen das Bündnis des Verrats mit den hellenischen Eroberern.

Die griechische Herrschaft zielte - neben der politisch-strategischen und wirtschaftlichen Machteroberung - vor allem darauf ab, den Gläubigen Israels ihre historisch bedingte und geheiligte Identität zu nehmen.

Antiochus ließ ein Gebot an sein ganzes Königreich ausgehen, daß nur noch ein einziges Volk sein sollte.

Da gaben alle Völker ihre Gesetze auf und willigten in das Wort des Königs Antiochus ein.

Und auch viele aus Israel willigten ein und opferten den Götzen und entheiligten den Sabbat.

Antiochus sandte auch Briefe nach Jerusalem und in alle Städte Judas; in ihnen gebot er, daß sie die Gebräuche der Heiden annehmen, die Brandopfer, Speisopfer und Sündopfer im Heiligtum einstellen, Sabbate und andere Feste abschaffen, das Heiligtum und das heilige Volk Israel entheiligen, Altäre, Tempel und Götzenbilder errichten, Schweinefleisch und andere unreine Tiere opfern sollten.

Auch die Beschneidung verbot er und gebot, die Leute an alle Unreinheiten und heidnischen Bräuche zu gewöhnen, damit sie Gottes Gesetz vergessen und seine Rechtsordnungen abschaffen sollten.

Und wer dem König Antiochus nicht gehorsam sein würde, den sollte man töten.

Dies Gebot ließ er ausgehen durch sein ganzes Königreich und setzte Amtleute ein, die das ganze Volk zwingen sollten, dies zu halten.

Die befahlen den Städten Judas zu opfern.

Viele aus dem Volk schlossen sich denen an, die Gottes Gesetz verlassen hatten.

Lauter gottlosen Frevel trieben sie im Lande und verjagten das Volk Israel, so daß es sich an verborgenen Fluchtorten verstecken mußte.

1. Makk 1: 43-56

Die US-Kriegskoalition gegen den Islam - der Kreuzzug zu «Befreiung und Demokratisierung» der islamischen Völker, ihrer inneren Verwestlichung und Verwahrlosung - ist dem antiken Kulturkrieg Athens gegen Jerusalem - in Vertretung des Orients - bis in die letzten Einzelheiten vergleichbar.

Ein Unterschied zu heute besteht darin, daß Israelis aus freien Stücken freveln, während die Muslime selbst unter massivem Druck - bei schweren Strafandrohungen, von widerlicher Folter bis zur Mordung - für ihren Glauben das Leben riskieren.

Shimon Peres bekannte schamlos, für den Frieden im Nahen Osten «sogar auf sein Schweineschnitzel (!) verzichten» zu wollen.

Die Mudjahedeen sind die Makkabäer des 20. und 21. Jahrhunderts.

Sie werden - und dürfen vor Allah - nicht Frieden geben den Abgefallenen vom Bunde und Schweinefleischfressern.

Der gesetzestreu gebliebene Hebräer weiß das.

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