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kokhaviv publications

Qimosh - The New Qomish

Wo lassen Sie denken · Où laissez-vous penser? · Rent a brain…

2006-03-03

Hoshea Ben Arthur

In veränderter Landschaft sehen wir uns wieder

Das können wir nur hoffen, denn so, wie es ist, kann's nicht sein.

Sein oder bleiben werden wir nicht in diesem Zustand, unter diesen Umständen.

Der große Veränderer ist der Erschaffer.

Mit Erdbeben, Vulkanausbrüchen, Revolutionen, Unwettern, Fluten, Wintern, Kriegen, Epidemien, Zerrüttungen... ist er ständig am Werk, woraus wir ersehen können, daß er mit dem, was er erschaffen hat, noch immer nicht zufrieden ist.

Vielleicht ist es Gottes permanente Unzufriedenheit, die die Menschheit nicht zur Ruhe kommen läßt und lassen soll.

Gottes Erziehungsmaßnahmen sind jedenfalls ganz schön aufregend.

In veränderter Landschaft muß demnach heißen: in sich beständig verändernder Landschaft.

Gottes Paradoxie schafft absurde Situationen bis zur Identität von Veränderung und Bestand, Krieg und Frieden, Revolution und während-betulicher Wahrheit.

Die geduldigeren Abschnitte göttlicher Natur lassen die Veränderungen nicht alsogleich gewahr werden.

Eine friedliche Wiesenlandschaft gibt von ihrer verborgenen Unruhe wenig preis.

Du brauchst Jahreszeiten, um ihr hinter ihre Geheimnisse zu kommen.

Wir sind mit Sinnen ausgestattet, die uns blind und sehend machen...

Was wir hören können, ist eine ziemlich enge Welt für sich.

Die große Welt des Unerhörten erreicht uns nicht, wir könnten sie nicht ertragen.

Wo und wann, unter welchen Umständen wir uns wieder sehen, es wird in veränderter Landschaft sein - und wird uns nicht kümmern.

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