2006-03-03
Das soll die Savanne sein?
Die Savanne erinnert an mehr und beinhaltet mehr als nur Wildnis und Freiheit.
Die Savanne ist eine Metapher für die Heiligkeit der Götter, die in den Tieren wieder kehren.
Die Tiere als unsere Untertanen sind ein großer Frevel an der heiligen Wahrheit.
Die Unvollkommenheit des Menschen gründet in der göttlichen Tierwelt.
Der Mensch erkennt seine Nacktheit, seine Lern- und Pflegebedürftigkeit in der Betrachtung der Tiere.
Der Mensch ist kein Kunstfehler Gottes.
Ein Kunstfehler der Lehre ist die fehlerhafte Überlieferung, die unsere Vorgeschöpfe unter die Menschen stellt.
Die Unterwerfung der wilden und freien Natur vor den Bedürfnissen eines in Unvollkommenheit gefesselten Menschen unterwirft und knebelt zugleich seine tierische Natur.
Der der Tierwelt entfremdete Mensch hat die Dimension der ewigen Seelen verloren.
Das macht ihn - (lat.) abscoen-obscaen-obscen - schamlos, ekelhaft und schmutzig in seinem Wesen.
Wie das Hausschwein wird er zum künstlichen Tier, das aus seinem Stall nicht mehr heraus findet.
Der Unterschied: Das Schwein denkt über seine Lage nicht nach, während der Mensch, wie man auch hier wieder sieht, dies ohne Unterlaß tut.
Die Nachdenklichkeit des Menschen ist keine Eigenschaft der höheren Art, sondern das ihm eingeborene Bestreben, über die von Gott empfangene Niedrigkeit Klarheit zu gewinnen.
Der Mensch der Savanne braucht das nicht - oder nicht mehr.
Es bleibt der Überlieferung verborgen, daß Gott die Savanne nur erwähnt, doch für sich behält, daß die Savanne nicht von seiner Welt ist.