Navigation überspringen

kokhaviv publications

Qimosh - The New Qomish

Wo lassen Sie denken · Où laissez-vous penser? · Rent a brain…

2006-04-12

Hakal

Philosophieren schlägt Wurzeln

Ein Glaubensbekenntnis

Und ich weiß auch, daß es so ist.

Wissen und Wissen sind geschieden durch verschiedene Auffassungen von Empirie.

Ich sage damit nichts Neues, erinnere nur daran, daß die europäische Frage «Warum» viel Wissen, Weisheit, Erfahrungswirklichkeit aus dem Gleichgewicht gebracht und verloren hat, weil sie aus dem Zweifel kam, von dem manche Leute meinen, daß er den Fortschritt brachte.

Und so ist es ja wohl auch: Der Zweifel brachte den - eingleisigen - Fortschritt; der Fortschritt - ein Verzicht aufs Unbeantwortbare - entstand aus dem Zweifel.

Der Zweifel aber ist ein Kind des Unglaubens, aus dem Verlust von Urvertrauen.

Erkenntnisse, die uns unter solchen Umständen werden, sind vielleicht Abirrungen, auch Banalitäten, vor allem aber Mißlichkeiten aus der Psychologie dessen, der sich über seine Existenzbedingungen erhob.

Du hast nicht zu fragen, warum, du sollst hören und sehen.

Ein Kunstwerk steht abseits jeder Begründung und Erklärung, es spottet jeglicher Beschreibung.

Warum sagt er das, was will er damit sagen, ist kunstfern und gottfern zugleich.

Die orthodoxe Ikonenmalerei ist den Künstlern und Gläubigen von Gott eingegeben.

Der Islam hat dieser Kunst den Krieg erklärt - und in der arabischen Kalligraphie einen würdigen Ersatz gefunden.

Zeichen setzen und verstehen - dem frommen Menschen unverzichtbar...

Der Gott vom Sinai sagt, höre Israel, und er hat eine Schrift hinterlassen, die wir lesen sollen, also sehen müssen, und Israel, sein Name sagt es uns, hat Gott gesehen - auch wenn er nicht auf ihn hörte.

Siehe auch:

© Copyright 1999 - 2006 kokhaviv publications