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kokhaviv publications

rebird - Deutschlands Kurier

Beiträge zur demokratischen Eroberung

2005-06-14

Horst Lummert

Das Böse und das Gute

Und die unsichtbaren Ketten

Die unsichtbaren sind nicht die guten Ketten, sondern die bösen in Verlogen- und Verlegenheit.

Die offene Sklaverei ist auf ihre Art ehrlich.

Ihre Ehrlichkeit beruht auf Macht und Herrlichkeit, die keine Skrupel kennt, sich keiner Rechtfertigung schuldig weiß.

Offene Sklaverei ist das Böse an sich auf seinem geschichtlichen Höhepunkt.

Die totale Hoffnungslosigkeit wartet nur noch auf den metaphysischen Umschlag.

Pharao, Nebukadnezar, Hitler waren vorbehaltlos böse gegen ihre ausgesuchten metaphysischen Feinde, die Juden und Hebräer.

Sie ließen keinen Zweifel am Charakter ihrer historischen und metahistorischen Bedeutung.

Wo das Böse vom Guten getrennt ist, da bleibt die Welt trotz aller Übel in Ordnung, weil die Unterscheidung davon nicht beeinträchtigt wird.

Erst die komplexe und reale - hybrid blasphemische - Vermischung und Verquickung in Gut&Böse scheint alles aufzuheben, was bisher gültig - richtig oder falsch - war.

Als ob die Geschichte inne hält, die Uhren stehen bleiben, auch wenn jeden Morgen und alle Stunde die offizielle Zeit angesagt wird.

Die göttliche Synthese ist das principium individuationis.

Die reale Synthese ist das Böse, das sich als absolut gut deklariert.

Wer (oder was) das Schöpfungswerk Gottes als Ganzes in Frage stellt, wer (oder was) davon Abstriche machen will...

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