2005-01-04
kkk-kokhaviv
In eigener Angelegenheit (II)
Besucher, die uns lieben und überwachen, das sind «unsere Freunde»
Sie lieben uns, wir wissen es nur nicht, erfahren es auf Umwegen, freuen uns über ihr gehobenes Interesse.
Militärische Geheimdienste in Kalifornien und anderswo, renommierte Universitäten, verstreut über die Vereinigten Staaten von Amerika und die übrige Welt...
Ich meine, was wollen die bei uns oder von uns, die wir doch außerhalb jeder Begehrlichkeit liegen müßten.
Ich gebe zu, daß die externen NEWS, das besondere Israel-Archiv, die alten Dokumente im kkk-archiv und bei kkk-review gut lesbar, lehrreich und begehrenswert sind.
Das Überraschende ist aber, daß unsere deutschsprachigen Kommentare, Überlegungen, kritischen Bewertungen - noch vor kuckuck und NEWS nämlich - zuerst und am häufigsten gelesen werden.
Die alten kkk-Hefte und die kokhaviv-Beiträge, beginnend auf unserer Homepage, erregen das besondere Interesse.
Die Besucher wollen offenbar wissen, was hier gedacht wird - und interessieren sich natürlich für die Geschichte von kuckuck und kokhaviv.
So geschieht es, daß Gedanken, die vorher nirgendwo sonst reflektiert wurden, plötzlich vermehrt auftauchen, wenn sie erst einmal - früher im kuckuck, jetzt bei kokhaviv - hier ausformuliert worden sind.
Mag sein, daß sich damit eine «geheime» Quelle aufgetan hat, die gern genutzt und zugleich verschwiegen wird.
Geheimadressen behält man für sich.
Das betrifft die Einzeltäter unter den Lesern unserer Seiten.
Staatssicherheitliche Kontrollinstanzen und militärische Geheimdienste - ob in Amerika, Israel, Australien, Ägypten, Malaysia, Saudi-Arabien, Japan... oder Deutschland - besuchen uns regelmäßig - nicht, weil sie bei uns abschreiben wollen, doch was sie von uns lernen können, ist vielleicht Stoff - wer weiß - für DEBKAs Geschichtenerzähler.
In aller Bescheidenheit wiederum: die geheimdienstlichen DEBKA-Quellen geben auch nur weiter, was sie irgendwann empfingen vom großen Regen, an dem die Kokhavim mit ein paar Tropfen Wein zum Wasser beteiligt sind.
Bei aller Skepsis gegenüber der weltweiten universitären Aufmerksamkeit - Yale, Berkeley, Princeton, Stanford, Harvard sind darunter, das ganze lehrende, forschende und studierende Amerika scheint auf kokhaviv scharf zu sein, das gibt es doch nicht...
Und hat sich in der militanten Staatenwelt herumgesprochen: kokhaviv ist sicherheits- und abwehrpolitisch, mit Verlaub, globalistisch «in» - seit geraumer Zeit auch «in diesem unserem», wie gewöhnlich nachhumpelnden Deutschland.
Bei aller Skepsis räume ich ein, daß unsere assoziativen, analogischen, darum um so rationaleren, oft vorausschauenden Urteile in einem Zeitraum von mehr als dreißig Jahren nicht zurückgenommen werden mußten.
Meist liegt es an der Methode.
Im Vergleich mit Situationsanalysen, Einschätzungen der weltpolitischen Entwicklungen, wie wir sie etwa aus dem SPIEGEL* und anderen deutschen Zeitschriften kennen, und die heute überhaupt keinen Bestand mehr haben, schneidet kkk-kokhaviv recht gut ab.
* Einem unserer ständigen Besucher - neben TV-Sendern, Print- und Internet-Publikationen, Regierungsbehörden von Bund und Ländern, Bundestag... - europäischen und außereuropäischen, deutschen Universitäten, einschließlich der der Bundeswehr in München...
"... recht gut"? Tatsächlich haben unsere geopolitischen Wertungen und hypothetischen Voraussagen ihre Gültigkeit behalten, weil historische Bestätigung gefunden.
Dies, wie gesagt, eingeräumt, gehe ich von meiner prinzipiellen Skepsis nicht ab.
Ein paar Einzelgänger - politische Ausrutscher der westlichen Zivilisation - werden von den Apparaten der Super-, Hyper- und Nebenmächte gelesen, untersucht, beachtet und beobachtet, beargwöhnt.
Hinzu kommt die kokhavisch immerfort betonte Klassenproblematik.
Die statistisch trainierten Automaten wissen mit den Abweichlern und Außenseitern nichts anzufangen, werden nervös, versuchen natürlich weiterhin, das nicht Einzuordnende dennoch irgendwo unterzubringen.
Das braucht Zeit, materiellen und personellen Aufwand.
Das proletarische Individuum - als neuer Typus - wurde anno 1973 in kuckuck 1 kreiert und an die Wand gemalt...
In ihm trifft zusammen, was die Etablierten und Herrschenden fürchten müssen.
Damit haben wir wohl den wahren Grund für ihr reges Interesse entdeckt.
Der etablierte - «bürgerliche» - Apparat mit ungezählten Apparatschiks schirmt sich gegen die proletarische Individuation, ihre gültigen Aussagen prüfend, ab und rüstet wider die machtlose Intelligenz im unteren gesellschaftlichen Drittel.
Wenn das kein Erfolg ist!