2005-06-14
Dennoch
In gerechter Weise wird der Süden (sprich: Osten) den Norden erobern; der wird sich erobern lassen, weil seine Kräfte dahin sind.
Zum Beispiel Deutschland.
Die Deutschen dürfen ihre alten nationalen Farben nicht zeigen, sie haben es sich untersagt; applaudieren jedoch den türkischen Eroberern zu deren nationalem Festtag auf Deutschlands Straßen und Plätzen.
Die Fahne hoch auf den Alleen der alten Reichshauptstadt, die türkische Fahne, ein Meer von türkischen Fahnen.
Die «Türkische Eroberung» ist ein alter politischer Begriff und ein neuer Inbegriff Germaniens.
Die Deutschen haben es nicht anders verdient; wer sich nicht wehrt und sich nicht mehrt, der ist von Gott verlassen...
«Wir haben Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut und wollen nun was davon haben», sagt ein Migrant der ersten oder zweiten Stunde.
Solche Worte hört man oft aus türkischem Mund; sie scheinen eine kemalistische Ideologie auszudrücken.
Bravo, der Mann kam nicht ins gemachte Nest, kriegte nicht gleich eine schöne Wohnung, von der er in der Türkei nur träumen konnte, er hat Deutschland aufgebaut für uns und fordert jetzt seinen Anteil am Ertrag.
Die Türken werden nie wieder weg gehen, sie verlassen Deutschland nicht, warum sollten sie, die Deutschen wollen nicht mehr leben, sie wollen weder biologisch noch politisch wieder auf die Beine kommen.
Wer keine Kinder zeugt, ist des Todes, wer keine Söhne zeugt, bleibt ohnehin friedfertig, und so enden seine Tage.
Ob Deutschland nun Davidsland oder Turan, hier ist endlich Farbe rein gekommen, das tat seit langem not.
Das blasse Selbstverständnis der Deutschen seit ihrem nordischen Anfall war wieder gut zu machen.
Doch unterschätzt sie mir nicht, diese Deutschen, die alten und die neuen Hunnogermanen...
Sie werden ihre legendäre Tüchtigkeit - und ihren Osten! - mit neuem Schwung zurück gewinnen.
Die Türken in Deutschland lassen es - noch - an der nötigen Solidarität fehlen: einer Solidarität der «neuen Deutschen» - unter türkischer Flagge? - mit den «alten»...
Mit Gottes Hilfe im eigenen Land müssen sich die «alten» Deutschen bei den - unter türkischer Flagge? - «neuen Deutschen» erst noch Respekt verschaffen.
Eine Theorie besagt, daß gemeinsam sie stark und frei sein könnten.