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kokhaviv publications

Styleskji

Wo lassen Sie denken · Où laissez-vous penser? · Rent a brain…

2004-07-18

Unger Varnsdorf

Im Moment ist nicht viel zu sagen

Keine neuen Überlegungen

Manches sieht nach einer Wiederkehr aus, die Substrukturen ähneln denen vor zwei oder drei Jahren.

Das würde heißen, daß die Zyklen sich verkürzen.

Es ist also besser, sich nicht zu äußern.

Die Tortur ist das Abwarten, ist der vegetative und inner-zyklische Stillstand, relativ.

Außerdem stelle ich fest, daß einiges nicht mehr auf sicheren Beinen steht.

Ich habe mich umorientiert und darüber noch nachzudenken.

Dann diese wiederkehrende Entdeckung, daß die Ereignisse mein Denken und also mein Schreiben diktieren; daß ich abwarten muß, wenn sich Wesentliches nicht ereignet.

Bis es zu abermaligen Begegnungen kommt.

Tangenten, Tangenten...

Die politische Ereignis-Geschichte hat sich von ihren einstigen Prinzipien entfernt.

Sie hat den Stab abgegeben.

Die Geschehens- oder Geschichtsträger haben gewechselt.

Wer dem Geschehen folgt, muß seinen Tätern folgen.

Der Herr der Geschichte hat offensichtlich seine alte Liebe Neuem zugewandt.

Auch wenn ich dem Gottesgedanken nur noch kritisch vertraue, mag ich nicht von ihm lassen.

Er hellt vieles auf, was sonst im Dunkeln bliebe.

Wir sind in Gottes Hand und haben ein Schicksal.

Niemand, der aussteigt und damit nicht tiefer stiege ins Gelingen oder Verderben.

Alles wird gut, weil richtig und also nicht bestreitbar.

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