Navigation überspringen

kokhaviv publications

rebird - Deutschlands Kurier

Beiträge zur demokratischen Eroberung

2004-02-03

Hermann Schaber

Hallo, Herr Lummert,

mit Ihrer Stellungnahme zu T. E. Knapps jüngster Botschaft oder Offenbarung "Lieber Hermann Schaber", die er in Ihr Netz gestellt haben wollte, bin ich ganz einverstanden.

Ich verstehe mich aber von T.E.K. weder "verraten" noch geschädigt.

Warum er jetzt wie ein durch den Äther spukendes Gespenst mich als Objekt späten brieflichen Umarmungsversuches ausgewählt hat, sehe ich so:

Er findet keinen inneren Frieden.

So geistert seine unbefriedigte Seele umher und sucht ihresgleichen.

Möge er Ruhe finden.

Nur seinen Versuch, mich dabei als seinen angeblichen früheren Freund internet-öffentlich an sein Herz zu nehmen, muß ich zurückweisen.

Ich habe ihn seinerzeit mit Ismael verglichen, von dem es in 1. Mose 16,12 heißt:

Ungezügelt wie ein Wildesel wird er leben.

Er wird gegen jeden kämpfen und jeder gegen ihn.

Er lebt getrennt von seinen Brüdern und fordert sie alle heraus.

Auch wenn er inzwischen älter geworden ist, bleibt er, wie diese neue Dokumentation zeigt, seinen früheren Unarten treu.

Seine Sprache ist vulgär, selbst wo es um das Sterben seines eigenen Großvaters geht.

"Vergasungen einiger zufälliger Juden" wären ihm gleichgültig und, wie er bekundet, keine "Untat".

Und ein Christ ist für ihn eine "Lachnummer".

Bezeichnend ist seine Weinerlichkeit, sobald ihn etwas selbst betrifft, vereint mit kalter Verachtung gegenüber allen andern.

Er ist auch grundverlogen.

Zu keiner Zeit haben "wir heftigen Streit bis vor den Richterstuhl gehabt".

Mit dieser Behauptung will er nur ablenken von der Verächtlichkeit seiner Strafanzeige wegen einem Bericht, dem er versäumt hat, argumentativ entgegenzutreten.

Ich meine, ich habe seinerzeit im kuckuck, zu dem was mich und T. E. Knapp betrifft, alles wesentliche gesagt.

Ihre Einschätzung, es sei seit 1945 zu viel Zeit vergangen, als daß jetzt noch an die authentischen Zustände der Tatsachen von einst in Auschwitz heranzukommen wäre, ist nicht haltbar.

Wer geistig unabhängig genug ist und sich die Mühe macht, kann auch die Ruinen der Krematorien von Birkenau mit ihren Leichenkellern, sogar anhand noch vorhandener Originalbaupläne, exakt rekonstruieren.

Andere Baulichkeiten wie die dortigen ehemaligen Desinfektionseinrichtungen sind so erhalten, als wären sie gerade erst von ihrem Personal verlassen.

So erstaunt es auch nicht, welche Fortschritte die Wahrheit über Auschwitz seit dem Fall des Eisernen Vorhangs bis heute gemacht hat; sie kommt meinen Beobachtungen und Überlegungen von 1987 immer näher.

In zeitlich bemerkenswerter Nähe zu meinem Schriftwechsel mit dem Petitionsausschuß des Bundestages wegen meiner bzw. unserer Verurteilung veröffentlichte der leitende SPIEGEL-Redakteur Fritjof Meyer in der dem Bundestag nahestehenden Zeitschrift Osteuropa (Nr. 5/2002) die vorerst neueste Studie zum Völkermord in Auschwitz unter dem Titel "Die Zahl der Opfer von Auschwitz - Neue Erkenntnisse durch neue Archivfunde".

Darin stellt er fest, daß die in Birkenau als einstige "Gaskammern" vorgeführten Leichenkeller bei den Krematorien tatsächlich nicht für den Massenmord eingesetzt worden seien.

Das hätte er mir zwei Jahre früher bestätigen sollen, dann hätten wir wohl kaum verurteilt werden können.

Doch ungeachtet seiner damit wohl offiziell anerkannten Erkenntnis bezeichnet es Meyer als "unsinnigen Standpunkt" zu folgern, "es habe in Auschwitz-Birkenau keine Gaskammern zur Menschentötung gegeben", und er stellt fest:

Der tatsächlich begangene Genozid (dessen Opferzahl er auf eine halbe Million beziffert) fand wahrscheinlich überwiegend in den beiden umgebauten Bauernhäusern außerhalb des Lagers statt; von dem ersten, dem "Weißen Haus" oder "Bunker I", wurden erst jüngst die Fundamente entdeckt.

Damit ist die Forschung zum "industriemäßigen Massenmord in Auschwitz" nun wieder bei jenen legendären Bauernhäusern angelangt, die Eugen Kogon und Hermann Langbein in ihrem Grundlagenwerk Nationalsozialistische Massentötungen durch Giftgas anfangs der 80er Jahre als erste provisorische und versuchsmäßige Gaskammern für den späteren millionenfachen Massenmord in Auschwitz beschrieben haben.

Wenn das kein Fortschritt ist!

Aber er war eben nur möglich, weil dort in Auschwitz und Birkenau an den fraglichen Stellen immer genauer hingeschaut wurde.

Nun gilt es zu warten, bis erst einmal das der Zeitgeschichtsforschung noch immer verschlossene Zentralarchiv in Bad Arolsen mit seinen Dokumenten über das gesamte Konzentrationslagersystem der ns-Zeit den Forschern geöffnet sein wird.

Aber für das politische System der Bundesrepublik "brisant", wie T. E. Knapp noch vor wenigen Jahren gemeint hat, ist restlose Aufklärung zum Thema "Vernichtung der Juden in Gaskammern" doch in keiner Weise.

Es stellt sich dabei höchstens heraus, daß diejenigen, die den Glauben, Millionen Juden seien in Gaskammern getötet worden, mit allen, auch strafrechtlichen Mitteln aufrecht erhalten wollen, wohl gar den Wunsch zum Vater ihres Gedankens gemacht hatten, nämlich, sie hätten damit nun endlich Ruhe vor diesem unbequemen Volk.

Wenn hingegen für alle offenkundig sein wird, worauf alles hinzudeuten scheint, daß Juden, die sich an Gottes Gesetz hielten, "irgendwie immer behütet blieben" - und daß dies auch unter dem Nationalsozialismus mehr waren, als man lange Zeit wahr haben wollte, so ist dies befreiend für Juden und Nichtjuden, besonders in Deutschland.

Leute wie T. E. Knapp haben für solche Nachforschungen keinerlei Verständnis, weil sie bei allem immer nur fragen, welche möglichen Vorteile für sie persönlich bei einer Sache herauskommen.

Was ihnen selbst nicht zu nützen scheint, betrachten sie als "undienlich".

Mit "der Vergasung einiger zufälliger Juden", wie viele das auch immer gewesen sein mochten, konnte T. E. Knapp leben.

Da er jetzt aber merkt, wie Juden, gemäß biblischer Verheißung, heute in der Welt präsenter sind als jemals zuvor, kann ihn dies nur beunruhigen, weil er selbst, wie er es sieht, wegen "blut"-mäßiger Defizite nicht dazu gehören darf.

Genau an diesem Punkt dürfte ihm auch sein Lachen über Christen noch vergehen.

Denn im Unterschied zu ihm als bekennendem Wahl-Moslem leben Christen mit der Bibel und haben so direkten Zugang zu Lehre und Gesetz des biblischen Gottesvolkes Israel; zwar nicht nach Fleisch und Blut, aber nach dem Geist!

Dies bedeutet nach der das Christentum prägenden Lehre des benjaminitischen Israeliten Paulus, wie er sie insbesondere in seinem Brief an die Christengemeinde in Rom dargelegt hat (Neues Testament, Römerbrief Kapitel 8-11), eine privilegierte Vorzugsstellung, die etwa Angehörige des Islam nur dann ebenfalls erreichen könnten, wenn sie sich vom Islam ab- und dem Christentum zuwenden.

Soviel für heute mit Dank und freundlichem Gruß

gez. H. Schaber

© Copyright 1999 - 2004 kokhaviv publications