2004-09-26
Deutschland nur um der Vorfelder willen
Die Hitleromanie kommt sich vor
Vom Hitlerwahn waren zu Lebzeiten Hitlers die Deutschen betroffen; seither aber sind es zunehmend und in beängstigender Weise die Feinde Hitlers und der Deutschen.
Der deutsche Wahn hörte nur noch und sah nicht mehr, was sich vor seinen Augen abspielte.
Der deutschfeindliche Wahn sieht nur noch und hört nicht mehr, was damals geschah und geschehen war.
Winston Churchill wünschte sich für den Fall, daß sein Land einmal in die fürchterliche Lage Deutschlands geraten sollte, einen Mann wie Hitler, der es da wieder heraus holen würde.
So und ähnlich waren die nationalen und internationalen Urteile über die teils faszinierenden, teils bedrohlichen Vorgänge im Deutschland der dreißiger Jahre.
Selbst von jüdischer Seite kam wegen der Nürnberger Rassengesetzgebung keine grundsätzliche Ablehnung, weil auch sie eine Vermischung von Juden mit Nichtjuden nicht wünschte.
Der völkische Zionismus entwickelte sich parallel zum Nationalsozialismus, sie nahmen einander wechselseitig zum Vorbild.
Bis heute studiert und lehrt die israelische Armee die Strategien und Taktiken der Deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg.
Anders herum war das jüdische Volk dem Hitler von beispielhafter Bedeutung, es - eliminierend! - nachzuahmen, eine offenbar Erfolg versprechende Perspektive für die Zukunft.
In historisch aufgeklärter Sicht, die die Rassen und ethnischen Unterschiede als - auf der genetischen Suche nach der Goldenen Mischung - tendenziell sich vermengend begriffen hatte, standen sich mit Hitlers Deutschen und deren Erzfeind, dem Judentum, nur zwei gleich beschränkte Weltanschauungen gegenüber.
Das deutsch-jüdisch-hitleromane Ping-Pong-Spiel wird so schnell nicht enden.