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Qimosh - The New Qomish

Wo lassen Sie denken · Où laissez-vous penser? · Rent a brain…

2004-03-14

Hoshea Ben Arthur

Nicht reinen Blutes, reiner Seele

Die biogenetische Forschung setzt fort, was die Rassenforschung begann

Das Ursprüngliche in Blut und Genen ist stärker als die Bedingungen der Umwelt.

Ein Humanist würde sagen, daß die Kriminalität gesellschaftlich bedingt sei, während der Rassist und Genetiker auf die ererbten Unveränderlichkeiten verweist.

Es gab immer auch Menschen, die wußten, daß beide Faktoren zusammen wirken, aber die Neigung, sich für das eine oder das andere zu entscheiden, ist offenbar weit verbreitet.

So entstehen Ideologien aus Halbwissen und Halbwahrheiten.

Die humanistische Position macht das Leben leichter, weil sie von vorn herein darauf verzichtet, irgend etwas ein für alle mal fest zu legen und damit den Menschen die Hoffnung zu nehmen.

Andererseits sind falsche Hoffnungen am Ende nicht gerade eine große Hilfe, obwohl die Unwissenheit eines Patienten über die Schwere seiner Krankheit durchaus sein Leben verlängern kann.

Wer nicht reinen Blutes ist, kann nicht reiner Seele sein, ist demnach auch nicht reinen Geistes?

Damit verurteilen wir die ganze Menschheit zu einer Gemeinschaft des Bösen, was wiederum das Böse wie das externe Gute relativiert und somit entwertet.

Wo alles nur in vermischtem Zustand auftritt, kann uns wenigstens das Unterscheidungs-, Läuterungs- und also Reinigungsvermögen eine Vorstellung von Reinheit und Klarheit vermitteln.

Demnach ist die Erlösung des Menschen nur geistig zu erreichen.

Wir kommen nicht zu neuen Erkenntnissen, besten Falles zur Bestätigung der alten.

Die Schöpfung Gottes ist mit vielen Brücken versehen, über die wir gehen können, sie alle führen ins Zentrum, und doch stehen wir am Ende nur davor, ohne eingelassen zu werden, weil dieses Denken uns dazu weder befugt noch befähigt.

Die Grenzen unserer Philosophie offenbaren sich als eben solche.

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