2004-06-06
Der innere Fraß an der Freiheit
Neulich sagte Daniel Cohn-Bendit bei Maischberger, daß mit den "Achtundsechzigern" alles freier geworden sei...
Die "Achtundsechziger" sind an der Macht.
Und wir haben die "Freiheit", unsere Kinder vor ihrer Geburt umzubringen, junge Ehen gleich wieder zu scheiden, Familien zu zerstören, "Homo-Ehen" zu schließen...
Es war eine "grüne" Forderung, Pädophilie aus dem Strafrecht heraus zu nehmen, Drogen frei zu geben...
Der Öko-Politik schwebte die Befreiung aus "Konventionen" vor.
Es sind nicht bloß "gesellschaftliche Konventionen", von denen wir nun "frei" sind...
Es ist, was seit Menschengedenken als von Gott gegeben, als unumstößlich geachtet und gehütet wurde - und wird.
Wer dagegen verstieß, war ein Frevler an der Schöpfung Gottes, denn Gottes Gesetz ist uns offenbart worden, damit wir wissen, an welchen Fäden unser Leben, unsere - freie - irdische Existenz hängt.
Die Freiheiten, die mit Gott verbunden und nun - durch "naturschützerische" Eingriffe in die natürlichen Abläufe - verloren gegangen sind, können wir nicht mehr an den Fingern einer Hand abzählen.
Die ökologistischen "Freiheiten" sind Anmaßungen gegen Gottes Schöpfungsordnung.
Die Torah ist aber eine Botschaft, eine Lehre, eine Gesetzesordnung der Befreiung aus der Sklaverei.
Die modernen - atheistischen - "Freiheiten" sind Freiheiten vom Gesetz Gottes, sind Gott- und Gesetzlosigkeiten und damit eine Rücknahme der sinaitischen Sklavenbefreiung.
Die ökologistischen Freiheiten führen zurück in die Sklaverei.
Der Ökofaschismus trägt seinen Namen zu Recht.
Der Ausweg aus der Sklaverei, die neue Sklavenbefreiung ist die Rückbesinnung auf das Gesetz vom Sinai und damit - historisch konkret - auf den Islam.
Der institutionalisierte Islam scheint allerdings die "ökologistischen" Feindseligkeiten noch nicht realisiert zu haben.
Merkwürdig ist auch, daß mit dem Verlust Gottes und dem Gewinn jener Freiheiten gegen ihn eine ganze Reihe neuer Unfreiheiten einher geht, an die weniger gedacht wird.
Es ist interessant, daß unter dem Gesetz Gottes der Mensch in seinem Alltag freier lebt als unter der Fuchtel der "Ökologie".
Früher hatte Gott sich um alles gekümmert, was nicht des Menschen war, wie sonst er die Menschen in Ruhe ließ.
An die Stelle Gottes sind heute die "Ökologen" getreten, die überall mitreden, wo allein Gottes Wort galt - und insgeheim gilt.
Das Gleichgewicht der Natur blieb der Natur überlassen...
Heute mischt sich der "ökologisch bewußte Mensch" in alles ein, wovon er nichts begriffen hat.
Daß der Mensch die Schöpfung Gottes verstehen lerne, ist schöpfungsgerecht; daß er das Angelernte gleich in die Tat umsetzt, richtet nur Schaden an.
Der ökologistische Mensch versteht sich als Stellvertreter der Natur und die nicht-ökologistischen Menschen als eine Art Parasiten und Schädlinge, vor denen er die Natur "schützen" müsse.
Der Ökologismus ist keine Wissenschaft, sondern eine - de facto umweltfeindliche, naturfeindliche, menschenfeindliche - Pseudo-Religion.
Eine Doktrin für Verlierer...
Besonders deutlich wird das an den irrationalen Reaktionen auf internationale Störungen.
Die neue Religion der Deutschen greift nicht vernünftigerweise auf Atomenergie zurück, und zwar in einem allgemeinen Konsens, wenn eine preispolitische Ölkrise auftritt, sondern propagiert das Dümmste, was man in einer solchen Situation tun kann: die staatliche Förderung "erneuerbarer Energien".
Droht uns eine Schwächung, so wollen wir uns schwächer machen und nicht daran denken, aus der historischen Talsohle wieder heraus zu kommen.
Deutsche "Ökopolitik" ist die aggressive Methode, Deutschland am Boden zu halten, das deutsche Volk zu demütigen und zu schikanieren.
Die europäische Einigung, die neue europäische Währung, eine europäische Verfassung... - das sind sicherlich sehr vernünftige Einrichtungen, aber man hätte das deutsche Volk fragen müssen.
Die anderen europäischen Völker sind gefragt worden.
Deutschland bringt das größte Volk und die stärkste wirtschaftliche Potenz ins vereinigte Europa ein, hat seine prächtige nationale Währung für den Euro aufgegeben...
Ist "Europa" letzten Endes - doch nur - ein Netz zur Einbindung Deutschlands?
Sind - andererseits - jene die Existenz unseres Landes fundamental angehenden Beschlüsse - ohne Zustimmung des demokratischen Souveräns! - völkerrechtsverbindlich?
Wir reden von verantwortlicher deutscher Politik!
Unkrautverbrennungsverbot, Rauchverbote, Biotonnen, Kackgasgewinnung, Müllsortierungen, Dosenpfand, systematische Pervertierung menschlicher Beziehungen und ähnliche Ausgeburten des Schwachsinns werden nur nach einer übergeordneten politischen Schadensstrategie gegen das eigene Land "verständlich".
Unter diesem Gesichtspunkt ist die Frage jeder nationalen Souveränität neu zu überdenken.
Ich propagiere nicht die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen, stelle aber fest, daß ohne den Besitz solcher "Waffen" staatliche Souveränität heute nicht möglich ist.
In einem globalen System gleichberechtigter souveräner Staaten verfügt entweder jeder Staat oder kein Staat über Massenvernichtungsmittel.
Man rede sonst lieber nicht von "souveränen" Nicht-ABC-Waffen-Staaten.
Wem an Souveränität gelegen ist, der kann solchen Gedanken und ihren Konsequenzen nicht ausweichen.
Die innere Freiheit eines Volkes ist von der äußeren Souveränität seines Staates abhängig.
Es lebte denn aus machtunabhängigen Quellen seiner Geschichte oder Vorgeschichte.