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kokhaviv publications

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Die Freiheit ist unsere Sicherheit

2004-06-18

Sam Wonder

Zukunft ist keine Sache

Ihre Aufschiebung geht über Generationen

Die Hoffnung auf die nächste Generation ist müßig, weil es die Generation nicht gibt, weshalb auch ein neuer "Generationenvertrag" aus fallen muß.

Ein Nachklang von Singles ist keine Generation, ist nicht Inhalt der (notwendigen) Hoffnung, denn die Zukunft, die wir meinen (müssen), ist zahlreich belebt und breitet sich aus.

Mit kinderlosen Egoisten - ein paar übrig gebliebenen Einzelkindern - ist da gar nichts zu machen.

Die traditionell Wilden - die Twens - zittern und zetern in Angst vor dem Verhungern, weil ihnen die Rentner alles weg fressen, solche Jahrgänge kannst du gleich ab schreiben...

Die britische Königin mußte eine Generation über springen, weil sie ihrem Sohn Charles das Königtum nicht zu traute, ob es die Enkel besser machen, ist ungewiß.

Unternehmer halten am Unternehmen fest, weil ihre Söhne und Töchter es nicht weiter führen wollen oder können.

Das offensive, geistige und materielle Erbe wird verschleudert oder versickert im unbestellten Ackerland.

Die Unterhaltungskünstler von gestern und vorgestern, mit junger Stimme, die Sänger, Entertainer, Musiker, Herzenstakter - die Achtzig-, Neunzig-, Hundertjährigen - füllen die verlassenen Säle und Hallen, verschenken ihren Charme und lieben das Publikum, spielen Theater, tanzen, schweben und swingen, machen Träume wieder wahr und gehen auf Tournee...

Mit Siebzig siehst du da gegen ziemlich alt aus.

Die "jungen" Rockstars sind wie die "Jungen" der Politik - rund Fünfzig und gehen auf die Sechzig zu...

Wo ist der Nachwuchs, wo sind die Zwanzigjährigen, die vor vierzig Jahren das öffentliche Leben bestimmten?

Ich sehe ein paar "Models", die ihr Aussehen verkaufen, sich ein, zwei Jahre zeigen können, die den Mund nicht auf kriegen, was auch das Beste ist, denn sie sind nur fürs Auge, einige wollen jetzt in die Politik.

Es gibt die Ausnahmen, deren Zahl geringer wird...

Die Alten werden mehr und immer älter, zeigen, "wat ne Harke is", die Jungen sind so dünn gesät, daß ich traurig werde, wenn ich an die verwaisten Bühnen denke, die Podien, Theater, Veranstaltungssäle, weil die Hundertjährigen nicht mehr da sind, die alten Alten tot, und niemand rückt nach.

Bedrückend die Vorstellung künftiger Leere... - gespensterhaft schon heute von fröhlichen Profi-Greisen unterhalten zu werden, im Hinterkopf die kahle Nachwuchsbank.

Sie konnten nicht in Ruhe ab treten, mußten weiter machen, weil kein Junger sie verdrängte und ihren Job über nahm.

Es begann mit Konrad Adenauer, verlief über die Attentatsopfer Ronald Reagan und Papst Johannes Paul II.

Intrigen und Mordanschläge vermochten es nicht, Gottes Pläne mit den Alten Herren zu beeinträchtigen.

Damals begann der geheime Vernichtungsfeldzug gegen die Senioren des unerkannt Messianischen, der sich heute in der Verfolgung islamischer Autoritäten fortsetzt...

In tausend Jahren werden die Geschichtsschreiber sich darüber die Köpfe zerbrechen, warum das Leben nicht weiter ging...

Es ging aber weiter, mit anderen Menschen, die zugewandert waren: Alte und Junge.

Deren Nachwuchs in Kindergärten und Schulen packte es dann endlich wieder.

Um Deutschland stritten Russen und Türken mit viel Energie.

Das Rennen ging für die Türken aus, denn sie waren fruchtbar und mehrten sich, wie Gott es befohlen.

So kam die Islamisierung sanft und kräftig voran.

Die daraus folgenden Konflikte waren das Thema des nächsten Jahrtausends...

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