2004-05-01
In einem kranken Körper ein kranker Geist
Der Westen ist offensichtlich übergeschnappt
Lange Zeit war die kranke Seite ruhig gestellt, doch nun hat sie wieder Überhand genommen und droht dem Körper auch die gesunde Hälfte zu zerstören.
Der Westen offenbart sich als ein Bordell, öffentliche Frauen servieren die Männer ab, produzieren sich und homogenisieren die ganze Gesellschaft, denn nachts sind alle Katzen grau und Lichter bunt, Umnachtung perfekt...
Der Liebe Höchstes ist von Geld.
Mensch, Ware total, im ganzen weg oder in kleinen Stücken.
Im Wahn ist auch Wahrheit.
Wer periodisch gegen seine Prinzipien verstößt, kann nicht gesund sein.
Das Medium zelebriert die bedingungslose Kapitulation des Verstandes.
Der Westen verdankt sich dem Osten, einer gepflegten Wahrheitsliebe, dem Sinn für Gerechtigkeit.
Daß die Nachtseite das eigentümlich Wahre sei, wird zum verlotternden Weltbild.
Ist der Umnachtete auch nicht mehr zu retten, so soll doch nicht jede Spur von ihm ausgelöscht werden, nur weil er das Beste verriet, was ihm jemals widerfahren konnte.
Was im Mittelpunkt stand, sei nicht vergessen.
Der sogenannte Westen wollte gerecht sein, blieb aber selbstgerecht, bar jeglichen Bewußtseins von eigener Schuld.
Der Aufgeklärte wurde blind und davon besessen, die Völker das Sehen - das richtige Leben - zu lehren.
Von allen guten Geistern verlassen.
Daraus leitet er heillos seine Ansprüche ab.
Der Mensch, von einer Mutter geboren, wird geliebt und gefüttert, verwöhnt - oder ausgesetzt.
Der Westen hat seine Mütter zu mordenden Huren gemacht.
Mit einem Schicksal geschlagen, das sich nicht abtragen läßt.
Der Westen dreht durch.
Die verkehrte Welt ist der Tod.