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2004-06-15

Lukas Storch

Islams Rutsch nach "Amazonien"

Die islamischen Medien scheinen gegen "ökologische" Gehirnwäsche aus Europa nicht resistent zu sein, vergebens sucht man nach der fundierten Auseinandersetzung.

Oder einige versprechen sich etwas davon, daß "Ökologie" in der westlichen Gesellschaft ein erhebliches Schwächungspotential darstellt.

Spaltungstendenzen zwischen den USA und Europa beruhen momentan hauptsächlich auf der Spannung zwischen den amerikanischen "Neo-Konservativen" und dem euro-"grünen Öko-Feminismus".

Wo Krieg der Vater der Dinge ist, bleibt als Frieden die Mutter...

Wenn aber die Mütter einen Krieg anzetteln, haben wir ein Problem.

Die Religion der Väter ist nicht hellsichtig (!) geworden.

Europa entwickelt sich - wiederholt (!) - zu einem politisch-ideologisch von "Frauen" bestimmten Kontinent, der auf "amazonistische" Weise Aggressionen "uni-sexistisch" gegen die "Männergesellschaft" entlädt.

Der "Feminismus" ist in der Tat das, wogegen er sich in seiner Selbstdarstellung wendet: ein "Uni-Sexismus".

Der Begriff kommt aus "feministischen" Quellen und dient ursprünglich als Angriffsspitze gegen "die Männer".

Der Islam hat allenfalls oberflächlich Stellung bezogen, ist sich der grundsätzlichen Problematik wohl kaum bewußt.

Der Neo-Konservatismus Amerikas nimmt die Herausforderung nur halbherzig an.

Vom "feministischen" Syndrom sind Islam, orthodoxes Judentum und christlicher Fundamentalismus gleichermaßen betroffen.

Das "feministische" Virus hat vor der imperialistischen Supermacht nicht Halt gemacht, sondern weitgehend zu ihrer moralischen Pervertierung beigetragen.

Der "Krieg der Geschlechter" ist ein Krankheitssyndrom der modernen, von Gott verlassenen Gesellschaft - zum andern stets auch ein "Krieg der Gottheiten" gewesen.

Nicht die Frau, sondern die von sich, ihrer natürlichen, durch Gott gesetzten Weiblichkeit "emanzipierte" Frau - die "athenisch-dianische Gegenfrau" - hat "den Männern" den Krieg erklärt.

Die heidnische Gegenreligion zur sinaitisch-toranisch-quranischen Botschaft...

Die Krankheit der modernen Welt - deklariert als "Krieg der Geschlechter" und "Wiederkehr der Göttin" - hat sich in der politischen Szene "öko-feministisch" organisiert.

Die historische Herausforderung "des Mannes" ist der Kampf nicht gegen, sondern um die Frau; als ob er sie der Dompteuse wieder entreißen muß...

Die "feministische" Kampagne für die "Gleichstellung der Frau" ist eine artemische Aggression, die auftritt, als hätte sie ein altes Versprechen einzulösen.

Im mediterranen Raum, wo sich von alters her der "Krieg der Geschlechter" religiös ausgetobt hat, stoßen auch heute die Konflikt-Anlässe zusammen.

Der europäische "Kontinent der Weiber" rüstet gegen die historische Fortsetzung der Menschheit...

Da die "jüngst-gerichtliche" Überwindung des "Amazonen"-Faschismus ein dialektisches Werk seiner Töchter sein wird, muß das Feuer unterm "feministischen" Hexenkessel - messianisch angefacht - das Gebräu erst noch zum Kochen bringen.

In diesem heilenden Krieg spiegelt sich der notwendige Ausgleich himmlischer Prinzipien...

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