2004-08-01
PDS und Grüne: Straßenhändler raus aus Berlin
Hartz IV mobilisiert Law-and-Order-PDS
Da haben wir jetzt zwei interessante Vorgänge:
1. PDS und Grüne vertreiben die Straßenhändler aus dem Bezirk Berlin-Mitte.
2. Der PDS laufen nach Umfragen neue Wähler zu: "Hartz IV" zeitigt die ersten Erfolge.
Die zwei Ereignisse gehören zusammen gerückt, weil sie deutlich machen, wohin die Reise nun gehen kann.
Einerseits profiliert sich die PDS als neue "Law-and-Order"-Partei, andererseits bietet sie sich als soziale Rettungsstelle an.
Wenn wir nun die "Law-and-Order"-Funktion auf "Hartz IV" anwenden, kommen wir zu folgendem Ergebnis der Wahrscheinlichkeit nach:
Die Arbeitslosen sollen nicht in den kleinen Straßenhandel ausweichen, sondern PDS wählen.
Schon jetzt werden aus Funktionärskreisen Befürchtungen und Ängste laut, daß die um ihre Leistungen betrogenen "Arbeitnehmer" (die doch in Wahrheit ihre Arbeit geben) unruhig und möglicherweise laut und tätig werden könnten.
Ich will nicht so weit gehen, gleich von einer revolutionären Entwicklung zu sprechen, obwohl die historisch ansteht... - sicher dürfte aber sein, daß die PDS nicht als Führungsinstanz, sondern als Beruhigungs- und Arbeiter-Bändigungs-Abteilung des Kapitals und seines deutschen Staates sich einschalten wird.
Klar auch, daß die künftigen konzertierten Aktionen gegen die Proletarier Deutschlands nicht ohne PDS auskommen werden - und daß die bereit steht.
Auf diesem Umweg nähert sie sich unversehens der SPD und den Grünen, die ansonsten nur wenig von ihr wissen wollen.
Ab sofort kennen wir keine Parteien mehr, nur noch anti-proletarische "Contras".