2003-03-24
Das Faß ist leer
Daran führt nichts vorbei. Ich kann es drehen und wenden. Es ist leer. Ich meine, es kommt nichts mehr heraus, nichts, das ich nicht schon kennte.
Andererseits bin ich mir fremd. Texte, die nicht meinen Namen tragen, erkenne ich oft nicht wieder. Das eine oder andere kommt mir nur noch bekannt vor.
Das Spiel ist aus, weil das Faß leer ist. Damit kokettiere ich nicht. Eine Philosophie ist es schon gar nicht.
Woraus ich schöpfen oder löffeln könnte, ist viel älter als ich. Es genügt der Hinweis darauf.
Meine Worte um nichts sind Worte ums Nichts. Ums leere Faß. Die gerupften Federn einer schmutzigen Straßentaube. Irgendetwas schleppen sie alle mit sich herum.
Als Realitäter gefalle ich mir noch am besten.
Aber eigentlich wollte ich gerade eine neue Geschichte erzählen.