2003-12-31
Siegfrieds Rechtskampf oder der Drache, der seine antihebräischen Häupter erhebt?
Deutschlands Selbstbehauptung neu: Vom bleibenden Recht gegen das Gesetz der Geschichte
"Ich will die Wahrheit wissen, also muß ich die Fakten prüfen"*
* Vgl. kkk-info
Der politische Geschichtsrevisionismus fordert das politische Establishment und die politische Strafjustiz heraus.
Kokhaviv.org - kuckuck-info, rebird · Deutschlands Kurier - dokumentiert die Gründungserklärung für den "Verein zur Rehabilitierung der wegen Bestreitens des Holocaust Verfolgten".
Zurückliegende, längst abgeschlossene Strafverfahren sollen neu aufgerollt werden, fürs erste ist an eine Wiederaufnahme der Verfahren gegen Germar Rudolf und Hans-Dietrich Sander gedacht.
Wir werden in einem ersten Schritt die Wiederaufnahmeverfahren für Germar Rudolf und Dr. Hans-Dietrich Sander, den Herausgeber der STAATSBRIEFE, fördern.
So die Sprecherin des Vereins - Ursula Haverbeck-Wetzel vom Collegium Humanum** - in ihrem Begleitbrief für die Leser der Zeitschrift Der Preuße, Anzeiger des Freistaates Preußen.***
*** Vgl. kkk-feder 8
Der Präsident des Freistaates Preußen ist Dr. Rigolf Hennig.
Die entsprechenden Anträge sollen - nach entsprechender Vorbereitung - im Februar 2004 bei den zuständigen Gerichten eingereicht werden.
Eine beispiellose publizistische Kampagne ist bereits angelaufen.
Wahrscheinlich werden Sie demnächst durch die Medien erste Einzelheiten erfahren.
Jetzt ist es an der Zeit.
Wir dokumentieren die Begründung und Beschwerung des Vereins... der... Verfolgten - VRBHV.
Zu ihnen zählt - indirekt, gewissermaßen - auch der Autor dieser Zeilen, nicht als Leugner, "Bestreitender" oder dergleichen, sondern als derjenige, der - wohl einziger Revisionismus-Kritiker (!) in Deutschland - in den neunziger Jahren - den Gegenstand seiner Kritik - die Behauptungen eines Revisionisten - Hermann Schaber: Die Sprache der Ruinen von Birkenau. Eindrücke einer Reise nach Auschwitz im November 1987 - in kkk-feder 21/22 dokumentarisch belegt und also veröffentlicht hatte.
Mit juristischem Nachspiel.
Oder ist Deutschland keine westliche Demokratie?
War es naiv, von und in der Bundesrepublik Deutschland eine rechtliche Klärung des Sachverhalts zu erwarten?
Haben die - inneren und äußeren - Feinde Deutschlands es geschafft, das Land mit dem Nationalsozialismus gleich zu setzen, somit jede Form einer sozialen und nationalen Selbstbefreiung a priori zu kriminalisieren?****
**** Vgl. Feindstaatenklauseln der UN-Charta
Die Vereinsgründer berufen sich auf den Spiegel-Redakteur Fritjof Meyer und die einstige Bundestagspräsidentin Rita Süßmuth.
Ganz unvermerkt offenbaren sie einen Fall von Ungleichstellung vor dem Gesetz.
In der von Horst Mahler gezeichneten "Gründungserklärung" heißt es:
Im Mai 2002 hat der Leitende Redakteur des Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL, Fritjof Meyer, in der angesehenen Zeitschrift OSTEUROPA den Aufsatz "Die Zahl der Opfer von Auschwitz" veröffentlicht.
Die Veröffentlichung wurde u.a. auch von der Bundestagspräsidentin a. D. Prof. Dr. Rita Süßmuth in ihrer Eigenschaft als Präsidentin der Herausgebergesellschaft der genannten Zeitschrift verantwortet.
In dem Aufsatz vertritt Fritjof Meyer aufgrund neuer Archivfunde die Auffassung, daß entgegen den Behauptungen der offiziellen Geschichtsschreibung in den Leichenkellern I und II (vgl. Schaber - kkk) und im Stammlager Auschwitz keine, oder nur versuchsweise in geringem Umfang Menschenvergasungen stattgefunden haben...
Die Veröffentlichung und Verbreitung dieses Artikels war Gegenstand zahlreicher staatsanwaltlicher Ermittlungsverfahren gegen Fritjof Meyer, gegen Prof. Dr. Rita Süßmuth und gegen eine Vielzahl von "Selbstanzeigern", die Kopien des Aufsatzes verteilt und den Ermittlungsbehörden davon Kenntnis gegeben hatten.
Sämtliche Verfahren - die bei Staatsanwaltschaften in verschiedenen Bundesländern anhängig waren - sind eingestellt worden mit der Begründung, daß ein Verstoß gegen das Verbot der Holocaustleugnung bzw. -verharmlosung (§ 130 StGB) nicht gegeben sei.
Im Sinne von political correctness - sprich: der politischen Partei- und Leitlinie der Bundesrepublik Deutschland - war ich in die Nähe des NS-Revisionismus gerückt.
In meiner Revisionismus-Kritik stelle ich neben den Ungereimtheiten des Revisionismus etliche Ungereimtheiten seiner besessenen Feinde fest.
Besessenheit, das war meine Beobachtung und schließlich unmittelbare Erfahrung, Besessenheit zeichnet beide Seiten aus.
In diesen Wirrwarr Licht und vor allem eine gewisse ordnende Beruhigung hinein zu bringen, wäre Aufgabe einer demokratischen Öffentlichkeit gewesen, aber die gibt es in diesen Fragen offensichtlich nicht mehr.
Tatsächlich hatte die Diskussion Anfang der sechziger Jahre derartige Fortschritte gemacht, daß es einem schon unheimlich werden konnte bei der Frage, wohin denn z.B. der Spiegel mit seiner Aufklärungspolitik wollte.
Nach der Wiedervereinigung und "Souveränisierung" des Landes scheint aber jegliche Souveränität in den geschichtlichen Existenzfragen gänzlich verschwunden zu sein.
Nach der deutschen Geschichte mit all ihren inneren Verwicklungen hätte man denken können, daß Staatsanwälte und Richter sich weigern würden, den faschistischen Volksverhetzungsparagraphen, wenn schon die Politiker ihn nicht verhindern konnten oder wollten, anzuwenden.
Solche Hoffnungen - Erwartungen an den menschlichen Anstand und seine konsequente Durchhaltung - waren vergebens.
So stehen wir heute vor dem traurigen Ergebnis, daß die nationalen Interessen Deutschlands, sein historisches Recht - bzw. dessen Wiedereinsetzung als Recht auf Überprüfung der geschichtlichen Wahrheit - hauptsächlich von Nationalisten - also Rechtsradikalen, Rechtsextremisten, Neo-Nazis, allesamt Antisemiten - nachhaltig vertreten werden, und da die meisten Demokraten, auch, denen das nicht gefällt, panische Berührungsängste vor Rechts haben, bleiben die Rechten halt unter sich und in dem Bewußtsein, Glauben oder Wahn, die einzigen Retter und Rächer der Enterbten zu sein.
Horst Mahler ist dafür ein exzellentes Beispiel.
Obwohl es in der Frage der Grundrechte und demokratischen Freiheiten überhaupt keinen Dissens geben dürfte, fällt der demokratische Widerstandsgeist, wo es um Recht und Freiheit geht, völlig aus.
Um die Grundbedingungen menschlicher Würde haben wir Feinde oder Freunde, fallen die ideologischen Differenzen der Motivation ins selbe Wasser, worin die Feiglinge und Charakterlosen seit langem herum paddeln und nach ihren verlorenen oder unverlorenen, weil niemals gehabten Idealen und ewigen Ausreden tauchen.
Natürlich gibt es eine Volksverhetzung, es ist diese Art von Hetze gegen das Volk, der wir bereits vor Jahrzehnten den Kampf angesagt haben.
Und es gibt die Gegenhetze, deren Häupter in Deutschland sich soeben wieder erheben.
Die Freiheit des Geistes aber ist ein Menschenrecht.