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Qimosh - The New Qomish

Wo lassen Sie denken · Où laissez-vous penser? · Rent a brain…

2003-07-25

Koresh Kukafka

Sprachenkonflikte II / Danach

Ende und Anfang

Eine neue Runde

Die innerchristlichen Kriege könnten zwischen der russischen und der lateinischen Sprachen- und Kirchenwelt ihre Fortsetzung finden.

Am Ende wird ein vielleicht janusköpfiges, neu erstarktes Christentum die künftige Welt in Atem halten und herausfordern.

Eine andere Konstellation ist denkbar.

Ein Bruderkrieg hat nicht die Vernichtung eines der Brüder zum Ziel, sondern die Klärung der Vorherrschaft.

Ein religiöser Bruderkrieg zwischen dem lateinischen und dem russisch-slawischen Christentum wird nur dann zu einer ausbalancierten christlichen Einheit führen, wenn eine dritte Kraft auf beide Christentümer Druck ausübt.

Der Konflikt mit den USA scheint im Moment als der künftige Hauptkonflikt in Frage zu kommen - die Geschicke Europas entscheidend und damit dessen endgültige Ausschaltung oder künftige Stärkung als europäisches Reich unter lateinischer Vorherrschaft.

US-Amerikas Krieg gegen den Islam sieht plötzlich wie ein Ersatzkrieg aus, der seine eigentlichen Parteien noch nicht gefunden hat oder einstweilen in Reserve halten muß.

Das von China - seiner Sprache, seiner Schrift - bestimmte ferne Asien ist nicht als in den hypothetischen Religions- oder Heiligen Kriegen auftretende Grundsatz-Partei zu erkennen.

Chinas Flexibilität - aus Weisheit, Erfahrung, Klugheit, Größe und Geduld - beläßt es eher in der Rolle des Zuschauers und letzten Erben.

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